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Dunkle Geschäfte Preisabsprachen bei Mercedes?

DaimlerChrysler soll unter anderem mit 27 Mercedes-Händlern im Großraum New York Preisabsprachen getroffen haben. So lautet der Vorwurf der US-Kartellbehörde, die entsprechende Untersuchungen gegen den deutsch-amerikanischen Konzern eingeleitet hat.

Eine Vorladung sei eingegangen, so DaimlerChrysler am Freitag in Detroit. Hintergrund der Ermittlungen ist den Angaben zufolge ein Rechtsstreit aus dem Jahre 1999, in dem der US-amerikanischen Vertriebssparte von Mercedes vorgeworfen wird, unter anderem mit 27 Händlern in New York, New Jersey und Connecticut zwischen Februar 1992 und August 1999 Preisabsprachen getroffen zu haben.

Mercedes weist die Vorwürfe zurück. Bereits im September vergangenen Jahres hatte ein Bundesrichter aber einen Antrag von DaimlerChrysler auf Abweisung der Klage abgelehnt. Nach Bekanntwerden dieser Meldung weiteten die Aktien von DaimlerChrysler ihre Verluste aus.

Quelle: ntv.de