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Winonas Gerichts-Soap Prozessauftakt weiter verzögert

Mit Spannung erwartet Hollywood die Fortsetzung des Diebstahl-Prozesses gegen Winona Ryder. Am Dienstag hat sich das Verfahren weiter verzögert. Die Schauspielerin erschien nicht zur Anhörung.

Der Richter in Beverly Hills setzte für den 26. August eine neue Anhörung fest. Innerhalb von 30 Tagen will das Gericht dann einen Termin für den Prozessauftakt bekannt geben. Nach US-Medienberichten hatten Beobachter mit der Verkündung eines Prozesstermins gerechnet.

Diebstahl, Vandalismus und anderes

Dem Filmstar wird vorgeworfen, im Dezember 2001 in einem Kaufhaus Kleidung im Wert von umgerechnet etwa 5.500 Euro gestohlen zu haben. Eine Detektivin des Edelkaufhauses Saks Fifth Avenue will die Schauspielerin dabei beobachtet haben, wie diese in einer Umkleidekabine die Etiketten und Diebstahlsicherungen von unbezahlter Ware entfernte und sie in ihre Tasche steckte. Außerdem wird der 30-Jährigen Vandalismus und der Besitz verschreibungspflichtiger Medikamente angelastet.

Seit Dezember befindet sich die oft mit Audrey Hepburn verglichene Ryder gegen Kaution von 20.000 Dollar auf freiem Fuß. Im Falle einer Verurteilung droht ihr eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren und acht Monaten.

Immer wieder verzögert

Ryder plädierte im Juni vor Gericht auf "nicht schuldig". Doch Richter Elden Fox sieht "ausreichende Gründe für die Annahme, dass die US-Schauspielerin schuldig ist und sich zu den Vorwürfen äußern muss". Vor einem Monat hatte Ryder dann versucht, den Staatsanwalt ersetzen zu lassen, der sie angeblich nicht fair behandelt. Der Richter in Beverly Hills lehnte jedoch einen entsprechenden Einspruch ihres Verteidigers ab.

Quelle: ntv.de