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Kartellsache UllsteinHeyneList Random mit Kompromiss

Die Bertelsmann-Buchsparte Random House hat im Kartellverfahren um die Übernahme des Buchverlags Ullstein Heyne List einen Kompromissvorschlag unterbreitet.

Random House wolle zunächst nur den größeren Geschäftsbereich Heyne vom Axel Springer Verlag übernehmen, erklärte ein Random-House-Sprecher. Die anderen Verlage wie Ullstein, List und Econ könnten entweder an einen Treuhänder übergeben oder an Dritte weiterverkauft werden.

Das Kartellamt hatte die geplante Übernahme von Ullstein Heyne List durch Random House im Mai abgemahnt. Bis zum 11. August soll eine Entscheidung getroffen werden. Kritisiert hatte die Behörde vor allem die starke Stellung des fusionierten Verlags auf dem Taschenbuch-Markt, den Random House aber nicht als einzelnen Markt anerkennt.

Quelle: ntv.de