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Der Börsen-Tag Rezessionsangst-Barometer zeigt auf Rot

Die anfängliche Euphorie über den Burgfrieden zwischen den USA und China schlägt in Sorge um den Handel und die Weltkonjunktur um, die Zinskurse als Barometer der Rezessionsangst zeigt das deutlich.

Dax und EuroStoxx50 gaben bis Mittag einen Teil der jüngsten Kursgewinne wieder ab und verloren jeweils ein knappes Prozent auf 11.375 beziehungsweise 3193 Punkte. Der MDax sank um 0,60 Prozent auf 23.626 Zähler.

Die wieder aufgeflammte Furcht vor einer deutlichen Abkühlung der Weltkonjunktur spiegelte sich am Rentenmarkt wider. In den USA droht die Rendite zehnjähriger Bonds unter diejenige der zweijährigen Titel zu fallen. Diese "inverse Zinskurve" gilt an der Börse als Zeichen für eine wachsende Rezessionsangst der Anleger. Der Renditeabstand zwischen den beiden genannten Anleihen war mit 0,13 Prozentpunkten so gering wie seit etwa einem Jahrzehnt nicht mehr. Der Spread zwischen vergleichbaren Bundespapieren markierte mit 0,88 Prozentpunkten ein Eineinhalb-Jahres-Tief.

 

Quelle: n-tv.de