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Microsoft verdoppelt Gewinn Schub dank Videospielen

Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft hat seinen Gewinn im zweiten Quartal dank einer stärkeren Nachfrage nach PCs und Videospielen sowie geringerer Kosten mehr als verdoppelt.

Im Vierteljahr per Ende Dezember sei der Gewinn auf 3,46 Milliarden Dollar nach 1,55 Milliarden Dollar im Vorjahr gestiegen, teilte das Unternehmen nach US-Börsenschluss mit. Damit fiel der Gewinn größer aus als vom Unternehmen und von Analysten prognostiziert. Der Umsatz kletterte um 6,6 Prozent auf 10,82 Milliarden Dollar. Für das Geschäftsjahr per Ende Juni hob Microsoft zudem seinen Gewinnausblick an.

Die Erlöse mit dem Videospiel "Halo 2" für die Microsoft-Spielekonsole Xbox haben die Ergebnisse in der Unterhaltungssparte verbessert, teilte Microsoft mit. Von dem Spiel seien 6,3 Millionen Stück verkauft worden. Microsoft-Finanzchef John Connors zeigt sich zufrieden mit der Entwicklung von "Halo 2" und dem Online-Spiele-Dienst Xbox Live. Auch sei das PC-Umfeld derzeit sehr positiv. Die Erlöse aus dem Verkauf von Software für vernetzte Computer sowie aus dem Bereich Software für Handys hätten ebenfalls zum Umsatzwachstum beigetragen.

Für das laufende dritte Geschäftsquartal rechnet das in Redmond im US-Bundesstaat. Für das Geschäftsjahr per Ende Juni rechnet Microsoft nun mit einem Gewinn von 1,09 bis 1,11 Dollar je Aktie statt wie bislang 1,07 bis 1,09 Dollar je Aktie. Den Umsatzausblick erhöhte das Unternehmen auf 39,8 Milliarden bis 40,0 Milliarden Dollar von bislang 38,9 Milliarden bis 39,2 Milliarden Dollar. Analysten werteten die vorgelegten Zahlen als positiv. Die Frage sei aber, ob Microsoft die starke Entwicklung im Videospiele-Bereich fortsetzen könne.

In den zwölf Monaten per Ende Juni rechnet Microsoft nun mit höheren Verkäufen der Xbox-Konsole sowie mit mehr Abonnenten von Xbox Live. Weltweit würden bis zum Ende des Geschäftsjahres 21 Millionen bis 22 Millionen Xbox-Geräte installiert sein. Bislang war Microsoft von knapp unter 20 Millionen Stück ausgegangen. Die Zahl der Xbox-Live-Abonnenten werde nun mit 1,6 Millionen bis 1,8 Millionen erwartet nach zuvor 1,5 Millionen.

Quelle: ntv.de