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Bowie schwärmt für Berlin "Stadt der Melancholie"

Ach, wenn es sich Prominente endlich weitererzählen würden, könnte Berlin bald vielleicht mit Paris konkurrieren. Einer, der die deutsche Hauptstadt liebt und dazu steht, ist der Musiker David Bowie. Die Poplegende ("Ziggy Stardust") schwärmt nach wie vor von seiner Zeit in Berlin während der siebziger Jahre. "Berlin war eine Stadt, die gut war für melancholische Menschen", sagte der 56-Jährige jetzt in einem Interview mit der Zeitschrift "ELLE".

In der ehemals geteilten Metropole habe eine verstörende, brüchige Energie geherrscht, "nicht vergleichbar mit irgendeinem anderen Ort auf der Welt", betonte Bowie. "Ganz erstaunlich. Für Schriftsteller der allerbeste Platz zum Leben." Weiter so, David, es geht nämlich runter wie Butter.

Und es geht tatsächlich weiter: Auch auf seinem neuem Album" Reality" erwies Bowie Berlin eine Reverenz und nahm den Song "Bring Me The Disco King" neu auf, der eine "eine Art Melodram, voller Erinnerungen an Disconächte und Clubbesuche" sei. Auch bei seiner Ende Oktober beginnenden Deutschland-Tournee steht Berlin auf dem Programm. Ob der 56-Jährige sich wieder in dem einen oder anderen Berliner Club blicken lässt?

Quelle: n-tv.de