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50 Millionen US-Dollar Strafe für Deutsche Bank

Der Deutschen Bank droht offenbar eine Geldbuße von 50 Millionen US-Dollar, verhängt von der New Yorker Börsenaufsicht SEC. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, damit sollten angeblich irreführende Aktienanalysen geahndet werden. Der US-Bundesstaat Kalifornien soll sogar ein Bußgeld von 100 Mio. Dollar gefordert haben.

Neben der Deutschen Bank sind den Angaben zufolge auch weitere ausländische Kreditinstitute im Visier der New Yorker Börsenaufsicht SEC. Grund für die Geldstrafen sind offenbar Aktienanalysen, mit denen Investoren in die Irre geführt worden sein sollen, schreibt Reuters weiter unter Berufung auf Börsenkreise.

Die Deutsche Bank lehnte auf Anfrage zunächst eine Stellungnahme ab: "Wir können das nicht kommentieren, solange wir nicht wirklich wissen, was von uns verlangt wird. Wir warten zunächst darauf, dass sich die Aufsichtsbehörden zu den Forderungen an die einzelnen Banken äußern. Wir sind offiziell bislang nicht informiert".

Quelle: n-tv.de