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Bridget-Jones-Syndrom Suff, Sex und Schlägereien

Her mit den kleinen Engländerinnen! Man hat es schon immer geahnt, doch nun haben wir es schwarz auf weiß: Auf der Insel hinterm Ärmelkanal geht es wild zu. Das so genannte Bridget-Jones-Syndrom wird dort wie nirgendwo sonst ausgelebt, und zwar von Frauen im besten (heiratsfähigen) Alter.

Kommt uns das nicht bekannt vor?

Das Bridget-Jones-Syndrom stellt sich wie folgt dar: Frauen zwischen 24 und 34 geraten außer Rand und Band, was sich noch zu harmlos anhört, denn genauer betrachtet geraten sie komplett außer Kontrolle! Und das muss man sich so vorstellen: Die Single-Dame betritt eine Bar ihrer Wahl (kann schon teuer sein, denn sie ist nicht darauf angewiesen, sich einladen zu lassen, sondern kann aufgrund ihres Top-Jobs und ihres überdurchschnittlichen Verdienstes ihre Drinks selbst bezahlen), lässt sich ordentlich volllaufen, raucht dabei natürlich exzessiv (gerne auch "mit was drin"), flirtet, was das Zeug hält, rülpst, geht alle 20 Minuten auf's Klo und fällt irgendwann total besoffen vom Barhocker. Die Krönung des Abends: Ein wilder, ungeschützter Quickie mit einem Fremden. So weit so naja.

Der kleine Unterschied

Jedoch - kommt uns dieses Verhalten nicht irgendwie bekannt vor? Jaa, richtig, das klingt ganz nach einem Mann! Nur mit dem kleinen Unterschied, dass sich in diesem Fall keiner großartig drum kümmern würde, oder gar Studien anfertigen lassen würde, schon gar nicht sich drüber aufregen würde! Aber da die Damen bei ihren Ausschweifungen nun auch noch handgreiflich werden, muss das näher untersucht werden.

Girls just wanna have fun ...

In der britischen Zeitschrift "Company" ist man dem neuen Phänomen nun aber auf den Grund gegangen und fand heraus, dass mindestens jede zehnte Single-Frau auf der britischen Insel sich so verhält. Uuuuh, das ist natürlich unmöglich, isn't it? Man hat auch schon einen Begriff dafür gefunden: Das "Girls-Behaving-Badly-Syndrom". Nach einer derart orgiastischen Nacht weiß die Dame von der Insel nun oftmals gar nicht, wie sie wieder nach Hause gekommen ist. Dass es eine wilde, ungeschütze Nacht war, wird sie vielleicht daran merken, dass sie Laufmaschen in ihren teuren Strumpfhosen hat, aber das alles wäre nun wirklich nicht so schlimm (wie gesagt, Männer sind schon immer so), wenn Frauen nicht einem besonderen Risiko ausgesetzt wären: Auf ihrem Weg nach Hause können sie Monstern und Bestien begegnen, die ihnen auch dann noch an die Wäsche wollen, wenn sie es schon längst nicht mehr wollen - und da hört der Spaß bekanntlich auf.

Obacht!

Also, Girls, immer schön eine Taxinummer in der Handtasche oder eine Freundin dabei haben, die nicht so viel trinkt, damit der Weg nach Hause klappt und trotz allem daran denken, dass ungeschützter Sex in Zeiten wie diesen genauso gefährlich ist wie Russisches Roulette!

Quelle: ntv.de