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Stärkster Rückgang seit 1990 US-Verbrauchervertrauen sinkt deutlich

Das Vertrauen der US-amerikanischen Verbraucher in die Wirtschaft ihres Landes ist nach den Terroranschlägen im September gegenüber dem Vormonat deutlicher gesunken als von Analysten prognostiziert.

Wie das private Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board am Dienstag in Washington bekannt gab, fiel der Index für das Verbrauchervertrauen für September auf 97,6 Punkte nach revidierten 114,0 (114,3) Punkten im August. Damit handele es sich um den größten monatlichen Index-Rückgang seit Oktober 1990.

Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Volkswirte hatten nach den Anschlägen in New York und Washington einen Indexstand von 105,1 Punkten vorhergesagt. Die Prognosen einiger Banken waren jedoch weitaus pessimistischer ausgefallen und hatten mit Einbrüchen um bis zu 50 Punkten gerechnet. Diese Befürchtungen haben sich nicht bestätigt.

Der Euro konnte nach der Veröffentlichung der Daten gegenüber dem Dollar leicht zulegen. An den Fionanzmärkten war der aktuelle Index des Conference Board zum Konsumentenvertrauen mit großer Spannung erwartet worden. Es ist der erste US-Konjunkturindikator, der auch die Zeit nach den Anschlägen einbezieht. Stabile Konsumausgaben galten bislang nach Einschätzung von Experten als wesentlicher Grund dafür, dass sich die US-Wirtschaft noch nicht in einer Rezession befindet.

Quelle: ntv.de

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