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US-Verbrauchervertrauen Überraschend hoch gestiegen

Das Vertrauen der US-Verbraucher in die Wirtschaftsentwicklung ihres Landes ist im Mai überraschend gestiegen. Der vorläufige Index der Universität Michigan habe sich im Mai auf 96 Punkte erhöht, hieß es aus New Yorker Finanzkreisen. Im April hatte der Index noch bei 93 Zählern gelegen.

Die meisten Analysten wurden durch den starken Anstieg überrascht. Sie hatten Umfragen zufolge einen Rückgang auf 92,7 Punkte erwartet.

Im April war das von Anlegern und Volkswirten genau beobachtete Konjunkturbarometer unerwartet gesunken. Die Investoren betrachten den Index als vorlaufenden Stimmungsindikator für die künftige Entwicklung der Konsumausgaben. Diese machen rund zwei Drittel der US-Wirtschaftsaktivität aus.

Der Index der gegenwärtigen Bedingungen, der die Haltung der Konsumenten zu ihrer aktuellen finanziellen Situation misst, stieg den Angaben zufolge Anfang Mai auf 103,2 Punkte nach 99,2 Punkten im April. Der Erwartungsindex, der sich auf die kommenden zwölf Monate bezieht, legte zu auf 91,3 Punkte nach 89,1 Zählern im Vormonat.

Die Indizes basieren auf Telefonbefragungen von rund 500 US-Bürgern. Der am Freitag veröffentlichte Stand spiegelt das Ergebnis von rund 250 dieser Befragten wider.

Quelle: ntv.de