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Julia Roberts weint Und der Kongress hört zu

Prominente engagieren sich gern für vielerlei Wohltätiges - Julia Roberts geht dafür sogar vor den Kongress. Im Falle der kleinen Abygail, die am Rett-Syndrom erkrankte, konnte der Star seine Tränen nicht mehr zurückhalten: "Abygail war meine Freundin, und sie wurde nur zehn Jahre alt."

Vor einem Kongress-Ausschuss zur Bewilligung von Geldern für die Erforschung des Rett-Syndroms bat die Schauspielerin um Aufmerksamkeit. Die Krankheit betrifft überwiegend Mädchen, ist eine Nervenkrankheit und endet meist tödlich. In einem Fernsehbericht hatte Julia Roberts erstmals von dem Schicksal der kleinen Abygail gehört und sich spontan entschlossen, zu helfen.

Sie suchte die Familie die Mädchens auf und freundete sich mit dem Kind an. "Wir verbrachten oft Zeit miteinander, selbst wenn wir nicht miteinander sprechen konnten. Dann sahen wir uns eben nur an." Bei der Schilderung ihrer Erinnerungen vor dem Kongress-Ausschuss wird Julia Roberts Stimme schon brüchig, als sie dann aber erzählen muss, dass Abygail gestorben ist, wird sie unsicher und kann ihre Tränen nicht mehr zurückhalten. Sicher ist ihr jedoch bestimmt die Hilfe des Kongresses und die Bewilligung von Geldern zur Erforschung dieser tückischen Krankheit. Der Hollywoodstar fordete 16,4 Mio. Euro, für die Forschung zu genehmigen.

Da sind die Fragen, die ihr nach der Anhörung zu ihrem eigenen Privatleben, eventueller Schwangerschaft und Beziehung oder Nicht-Beziehung zu Danny Moder, dem verheirateten Kameramann, gestellt wurden, doch wirklich unwichtig ...

Quelle: ntv.de