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Siemens drängt Tochter an die Börse Unisphere noch im März an die Nasdaq

Das geplante Börsendebüt der Siemens US-Internet-Tochter Unisphere Networks könnte schneller als geplant stattfinden. Einem Vorabbericht des "Handelsblatt" zufolge will der Münchener Konzern die Notierung von Unisphere schneller vorantreiben.

Der Börsengang von Unisphere an die US-Wachstumsbörse Nasdaq könne möglicherweise noch vor dem 12. März 2001 stattfinden, erklärte Siemens-Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger gegenüber der Wirtschaftszeitung. Für diesen Tag ist die Erstnotiz von Siemens an der New York Stock Exchange geplant. Der genaue Termin für den Börsengang hänge aber von der Lage der Technologiewerte an den Aktienmärkten ab, schränkte Neubürger ein.

Und diese stellt sich bekanntlicherweise im Moment wenig rosig dar. Erst am Anfang dieser Woche hatte Siemens aufgrund der jüngsten Kursverluste bei den Technologiewerten seine Emissionpreis-Erwartungen für den Börsengang seiner US-Internettochter gesenkt.

In den offiziellen Unterlagen für die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC gab der Elektronikkonzern Siemens als Anhaltspunkt für einen späteren Börsengang eine Preisspanne von 15 bis 17 US- Dollar pro Aktie an. Im vergangenen Jahr hatte Siemens noch Preise von 20 bis 22 Dollar pro Aktie geschätzt.

Quelle: n-tv.de