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Prognose gesenkt Verizon mit Quartals-Verlust

Der US-Telekomkonzern Verizon Communication hat im zweiten Quartal einen Verlust ausgewiesen. Nach Angaben des Unternehmens wurde nach außergewöhnlichen Sonderbelastungen ein Minus von einer Mrd. Dollar oder 38 Cent je Aktie erwirtschaftet. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum hatte Verizon dagegen einen Gewinn von 4,9 Mrd. Dollar oder 1,79 Dollar je Aktie verbucht. Der Umsatz habe um knapp ein Prozent auf 16,9 Mrd. Dollar zugelegt, hieß es weiter.

Verantwortlich für den Verlust seien Abschreibungen in Höhe von 3,1 Mrd. Dollar. Ohne diese Sonderbelastungen habe das Unternehmen ein positives Ergebnis von 2,1 Mrd. Dollar bzw. 77 Cents je Aktie erwirtschaftet, nach 1,97 Mrd. Dollar oder 72 Cents je Aktie ein Jahr zuvor. Damit wurden die Erwartungen der Analysten punktgenau getroffen.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2001 hat Verizon seine Prognosen nach unten korrigiert. Das Unternehmen erwartet nur noch einen Gewinn zwischen 3,07 und 3,12 Cents. Zuvor war die Geschäftsführung dagegen noch von 3,13 bis 3,17 Cents je Aktie ausgegangen. Für den Umsatz geht Verizon von einem Wachstumsplus zwischen fünf und sechs Prozent aus, nach sieben Prozent zuvor.

Verizon kündigte zudem an, weitere Arbeitsplätze zu streichen, sollte die Konjunkturabkühlung anhalten. Massive Entlassungen seien aber nicht mehr zu erwarten, hieß es aus der Führungsetage. In den vergangenen 12 Monaten hatte der Telekomkonzern bereits etwa 16.000 Jobs abgebaut.

Quelle: ntv.de