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Bankgeheimnis verletzt WestLB drohen Millionenklagen

Der Westdeutschen Landesbank drohen Millionenklagen von rund 100 Anlegern. Sie werfen der Bank Vertragsverletzung vor und fordern Schadenersatz. Das geht aus einem Vorabbericht des Nachrichtenmagazins "Focus" hervor.

Die WestLB habe Anfang der 90er Jahre vermögenden Kunden angeboten, deren Bargeld nach Luxemburg zu transferieren, um es vor der Zinsabschlagsteuer zu schützen. Dabei habe die Bank strikte Geheimhaltung der Identität versprochen. Später seien jedoch mehrere tausend Steuerhinterzieher bekannt geworden, als Fahnder bei der Durchsuchung der Düsseldorfer Girozentrale ein Schuldnerbuch entdeckten. Mit dessen Hilfe seien die Namen der Anleger enttarnt worden, so der Bericht weiter.

Quelle: ntv.de

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