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Experten wollen mehr Sicherheit Wieder Doppeldecker-Unfall

Nach den jüngsten Busunfällen in Ungarn und Frankreich werden die Forderungen nach mehr Sicherheit in Bussen immer lauter. Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) lud den Bundesverband der Busunternehmer und die für die Kontrollen zuständigen Innenbehörden der Länder kurzfristig zu einem Gespräch ein. Eine nationale Richtlinie sei in Vorbereitung. Von 2004 an solle es manipulationssichere Fahrtenschreiber geben.

Unterdessen untersucht die Polizei noch immer, warum der dänische Doppeldeckerbus bei Preetz in Schleswig-Holstein mit 70 Insassen verunglückte. Ersten Ermittlungen zufolge fuhr der Busfahrer nicht mit überhöhter Geschwindigkeit. Experten setzen die Ursachenermittlung fort. Ein Sachverständiger soll den Bus auf technische Mängel untersuchen.

Der Doppeldecker war gestern kurz vor 18 Uhr in der Nähe von Kiel auf der geraden, aber regennassen Bundesstraße 76 auf den aufgeweichten Seitenstreifen geraten, hatte die Leitplanke durchbrochen und war etwa sechs Meter tief eine Böschung hinuntergerutscht. 20 Insassen wurden dabei verletzt. Mit Ausnahme von fünf Verletzten konnten die dänischen Konfirmanden in der Nacht ihre Heimreise nach rhus fortsetzen

Quelle: ntv.de