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USA: Mindestens 35 Tote Wirbelstürme wüten

Eine Serie von Tornados hat im Süden und Osten der USA schwere Schäden angerichtet und mindestens 35 Menschen das Leben gekostet. Die meisten Opfer gibt es in Tennessee zu beklagen; hier kamen nach offiziellen Angaben 16 Menschen ums Leben, zahlreiche wurden verletzt.

Mit am schwersten betroffen war Mossy Grove. „Die Region ist zerstört“, sagte ein Behördensprecher. 45 Menschen werden hier noch vermisst.

Auch in Ohio, Alabama und Louisiana hinterließen die Stürme eine Spur der Verwüstung. Hunderte Gebäude, darunter Kirchen und Schulen, wurden zerstört oder schwer beschädigt. Die Windböen erreichten Geschwindigkeiten bis zu 225 Stundenkilometern.

Seit Jahren habe es keine derart schweren Stürme gegeben, sagte ein Meteorologe des Nationalen Sturmvorhersagezentrums. Zu den am stärksten betroffenen Bezirken zählte Van Wert in Ohio. "Die meisten unserer Industrieanlagen sind stark beschädigt oder völlig zerstört", sagte ein Sprecher der örtlichen Sicherheitskräfte. Auch ein Kinokomplex wurde getroffen und schwer beschädigt. Schlimmeres wurde verhütet, weil das riesige Kino noch rechtzeitig evakuiert werden konnte. Der Wetterdienst registrierte allein im Nordwesten Ohios vier Tornados.

Quelle: n-tv.de