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Gib dem Affen Zucker! Wussow adoptiert "Charly"!

Schon lange müssen wir uns Sorgen um Klausjürgen Wussow machen: Erst der schmutzige Scheidungskrieg mit seiner Frau Yvonne inklusive Streitereien um das Sorgerecht für Söhnchen Benjamin, immer wieder Kränkeleien und obendrein noch Geldsorgen. Dann schien eine Weile Ruhe eingekehrt zu sein - Wussow wirkte glücklich mit seiner großen Liebe, Sabine Scholz, ihres Zeichens schwerreiche Witwe der schwerkriminellen Boxlegende Gustav "Bubi" Scholz - und jetzt das: Wussow wird Affenpapa!

Der Dr. Brinckmann aus der Schwarzwaldklinik hat nicht nur ein Herz für Menschen, sondern auch für Tiere. Er möchte nämlich den Schimpansen "Charly" aus der ZDF-Fernsehserie "Unser Charly" adoptieren. "Ausgenutzt, misshandelt und abgeschoben" sei der TV-Affe, kann der deutsche Zeitungsleser seiner liebsten Ferienlektüre "Bild" entnehmen, und den vier Millionen Arbeitslosen im Land zugehörig, denn auch Charly ist jetzt ohne Job. Angeblich sei der beliebte Darsteller zu aggressiv - also Charly, nicht Wussow - und wurde deswegen von seinen ehemaligen ZDF-Kollegen in den Käfig verfrachtet. Der Sechsjährige erleidet dort nicht nur ein affenunwürdiges Dasein, sondern soll angeblich auch noch abgeschoben werden.

Der 73-jährige Wussow, der einige Drehtage mit dem tierischen Darsteller hatte, war geschockt, als er von der Situation des Tieres hörte und erklärte sich spontan bereit, etwas für seinen Kollegen zu tun. "Dieser Affe hat eine herzensgute Seele", so der TV-Mann, und weiter: "Bloß weil der Affe jetzt alt ist, darf man ihn doch nicht fallen lassen." Vielleicht musste er dabei auch ein kleines Bisschen daran denken, wie oft er schon für fernsehuntauglich gehalten wurde, und aus irgendwelchen unerklärlichen Gründen hat es dann doch immer wieder geklappt ....

In der schönen großen Villa von Wussows Lebensgefährtin Sabine soll es jetzt jedenfalls auch wieder für Charly klappen: Die rüstige Mitvierzigerin und ihr Fernsehdoktor hätten dann endlich das Kind, das ihnen so fehlt. Er könnte im Keller wohnen und im Garten herumtoben, dann wäre Sabine auch nicht mehr so alleine, wenn ihr Klausjürgen auf Dreh ist und schließlich "wäre der Charly wie ein Sohn für uns", so der junge Fast-Vater. Da Wussow seinen neunjährigen Sohn von Yvonne Wussow nicht sehen darf, wäre das sicher eine Möglichkeit. Ob der Sohn auf diesen Vergleich steht, werden wir von seiner medial sehr engagierten Mutter hoffentlich nicht erfahren.

Quelle: ntv.de