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Haftung bei schlechter Reparatur Auto-Verkäufer steht in der Pflicht

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Reparaturen an einem zum Verkauf stehenden Auto müssen ordnungsgemäß durchgeführt werden. Dafür haftet der Verkäufer.

Wer sein Auto verkauft und dem Käufer Reparaturen zusagt, haftet, wenn diese mangelhaft ausgeführt werden. Das geht laut dem Magazin "kfz-betrieb" aus einem Urteil des Amtsgerichts Heidenheim hervor. In dem verhandelten Fall hatten sich Halter und Käufer beim Vertragsabschluss auf die Ausführung eines Ölwechsels vor der Fahrzeugübergabe verständigt. Der Verkäufer gab diesen bei einer Werkstatt in Auftrag.

Kurze Zeit nach der Übergabe löste sich eine Schraube von der Ölwanne, so dass das Auto liegen blieb und abgeschleppt werden musste. Das Gericht verurteilte den Verkäufer zur Übernahme der Kosten. Zwar hat der Verkäufer keine persönliche Verantwortung für die schlecht ausgeführte Reparatur, er müsse sich aber das Verschulden der Werkstatt zurechnen lassen, derer er sich bei der Erfüllung seiner vertraglichen Pflichten bedient hat. (AG Heidenheim, AZ.: 1 C 1012/09)

Quelle: n-tv.de, sp-x

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