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Schalten wie die E-Klasse: AMG hat einiges an Technik aus dem Schwestermodell adaptiert.
Schalten wie die E-Klasse: AMG hat einiges an Technik aus dem Schwestermodell adaptiert.
Dienstag, 01. März 2011

Mercedes C 63 AMG: Da geht noch was

Die gerade überarbeitete C-Klasse mit dem neuen Coupé steht im Mittelpunkt des Messeauftritts von Mercedes in Genf. Da darf die sportliche Tochter AMG natürlich nicht nachstehen und präsentiert ihre neuen Kraftwagen. Demnächst kommt noch ein besonders dynamisches Angebot hinzu.

Zum 125. Geburtstag präsentierte Mercedes-Benz eine gründlich überarbeitete C-Klasse. Diese hat nun am Genfer See ihre offizielle Publikums-Premiere, nachdem zur Jubiläumsgala in Stuttgart nur geladene Gäste Zutritt hatten. Während die Zutaten der regulären C-Klasse-Modelle, so die sparsameren Motoren und der überarbeitete Innenraum im Look der E-Klasse, bereits bekannt sind, optimiert AMG nochmals das sportlichste Derivat der Baureihe. Bei praktisch unverändertem Motor – der 6,2-Liter Sauger leistet weiterhin 336 kW/457 PS - sinkt der Verbrauch um zehn Prozent auf nunmehr glatte 12 l/100 km. Ursächlich dafür ist vor allem die Adaption des Automatikgetriebes aus der E-Klasse. "Schneller schalten, sparsamer fahren", lautet die Devise, die den Kunden sowohl ökonomisch als auch dynamisch entgegenkommt. "Wir wollten die Alltagstauglichkeit und die Performance erhöhen", erklärt AMG-Chef Ola Källenius.

Damit letzteres gelingt, haben die Techniker unter dem Blech reichlich Hand angelegt und das Fahrwerk des C 63 AMG dynamischer abgestimmt. Für Komfort und Sicherheit sorgt das Paket von elektronischen Helfern, das bislang den Modellen ab E-Klasse aufwärts vorbehalten war. Optisch fällt die modifizierte Generation vor allem durch die nun etwas größeren Powerdomes auf der Motorhaube und die geänderte Heckschürze auf. Die Limousine kostet 71.340 Euro, der T-Modell genannte Kombi ist ab 73.899 Euro erhältlich.

Obwohl Limousine und T-Modell bereits zu den schnellsten Angeboten auf dem Markt gehören, will AMG in Kürze mit einem noch dynamischeren Fahrzeug nachlegen. Eine AMG-Version des neuen C-Coupé zielt auf die bisherigen Kunden des BMW M3 und soll die Viertürer von der Marke mit dem Stern vor allem auf dem Rundkurs übertrumpfen. Das Coupé feiert seine Premiere aber erst auf der New York Motor Show und ist in Genf nur einem kleinen Kreis von Personen am Messe-Vorabend gezeigt worden. Übrigens wird hinter den Kulissen bereits an einer AMG-Version der nächsten, sportlicher ausgelegten A-Klasse gearbeitet. Sie kommt aber frühestens 2012 auf den Markt.

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Quelle: n-tv.de

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