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Laut Datenblatt unter fünf Liter Fünf sparsame Benziner-SUV

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So richtige SUV sind die Pseudo-Offroader rund um einen Peugeot 2008 natürlich nicht.

SUVs sind als Säufer verpönt, vor allem, wenn sie von Benzinmotoren angetrieben werden. Doch inzwischen gibt es auch kleinere Modelle, die laut Hersteller nicht mehr als fünf Liter auf 100 Kilometer verbrauchen sollen.

SUVs sind größer und schwerer als ihre Pkw-Pendants, verbrauchen folglich mehr und werden deshalb in der Regel mit effizienteren Dieselmotoren angeboten. Doch der Diesel ist bei deutschen Autokunden in Verruf geraten. Mittlerweile gibt es alternativ eine Reihe überraschend genügsamer SUV-Modelle mit Benzinmotor, die mit maximal fünf Liter auf 100 Kilometer auskommen. Hier eine Übersicht der sparsamsten Pseudo-Offroader.

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Der Suzuki Ignis ist ein SUVchen.

Die Fahrzeuggröße ist ein entscheidender Faktor beim Verbrauch, entsprechend ist das sparsamste SUV in Deutschland in Wirklichkeit ein SUVchen: Suzukis 3,70 Meter kurzer Ignis begnügt sich laut Herstellerangaben in der Version 1.2 SHVS mit 4,3 Liter Benzin auf 100 Kilometer. Angetrieben wird der nur 900 Kilogramm leichte Floh von einem immerhin 90 PS starken Benziner. Der frontgetriebene Japaner sprintet damit in 11,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, maximal sind 170 km/h möglich. Der Preis: 17.000 Euro.

Auf Rang zwei steht laut Datenblattverbrauch der mit 4,16 Meter lange Peugeot 2008. In der Version PureTech 110 genehmigt sich der Franzose auf dem Prüfstand lediglich 4,4 Liter Benzin über 100 Kilometer. Der direkteinspritzende Dreizylinderturbo leistet immerhin 110 PS und beschleunigt damit den 1,2-Tonner in 9,9 Sekunden auf Tempo 100 und bis maximal 191 km/h. Der Grundpreis für den handgeschalteten und frontgetriebenen Kleinwagen liegt bei 21.000 Euro.

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Der deutsche Bruder des Peugeot 2008 ist der Opel Crossland X.

Technisch ein enger Verwandter des Peugeot 2008 ist der neue Opel Crossland X in der Version 1.2 DI Turbo Ecotec, der mit dem gleichen Motor wie der 2008 und laut Datenblattangabe auf 4,8 Liter pro 100 Kilometer kommt. Trotz des Mehrverbrauchs ist der 1245 Kilogramm schwere Rüsselsheimer mit einer Sprintzeit von 10,6 Sekunden und einer Topspeed von 188 km/h etwas langsamer als sein französischer Technikbruder. Preislich kann das Opel-SUV mit 20.650 Euro den Peugeot hingegen um einige hundert Euro unterbieten.

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Auch der Seat Arona bietet eine sparsame Benzinvariante an.

Lediglich ein Zhntelliter mehr, nämlich 4,9 Liter, konsumiert der neue Seat Arona nach NEFZ – das erste SUV-Modell aus dem VW-Konzern auf der neuen Polo-Plattform. Der mit einem Preis von rund 16.000 Euro vergleichsweise günstige Neuling wird von einem 95 PS starken, direkteinspritzenden Dreizylinder-Turbobenziner mit 1,0 Liter Hubraum angetrieben. Damit erreicht der 4,14 Meter lange und 1165 Kilogramm schwere Fünftürer in 11,4 Sekunden aus dem Stand die 100er-Marke, 173 km/h sind das höchste der Gefühle.

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Auch der Suzuki SX4 S-Cross soll kaum mehr als fünf Liter verbrauchen.

Durstigstes aber zugleich auch größtes SUV-Modell in diesen Verbrauchs-Top-Five ist der Suzuki SX4 S-Cross in der Version 1.0 Boosterjet. Mit glatt fünf Litern wäre der immerhin 4,30 Meter lange 1,2-Tonner laut Herstellerangaben immer noch sehr genügsam. Ein 1,0-Liter-Turbodirketeinspritzer mit drei Zylindern treibt via Fünfgang-Schaltgetriebe allein die Vorderräder an und erlaubt mit seinen 112 PS eine Sprintzeit von 11 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Preislich startet der Fünftürer bei 19.790 Euro.

Wer nach sparsamen Benziner-SUVs sucht, findet noch eine Reihe von nur unwesentlich durstigeren Modellen, die allesamt mit 5,1 Liter auf 100 Kilometer angegeben werden. Dazu gehören der BMW X1 sDrive 18i, der Audi Q2 1.0 TFSI Ultra, der Citroen C3 Aircross PureTech 82, die Peugeot-SUVs 3008 und 5008 PureTech 130, der Renault Capture TCe 90 sowie der Skoda Karoq 1.0 TSI.

Quelle: n-tv.de, hpr/sp-x

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