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Modelloffensive bei Alfa Romeo Giulia - Die Göttin kehrt zurück

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2014 soll die die Giulia in Form der Nuova Giulia wieder auferstehen.

Dem Fiat-Konzern wird oft vorgeworfen, bei der Modellpflege etwas behäbig zu sein. Dem tritt man jetzt mit einer geplanten Modelloffensive entgegen. Den Anfang macht Alfa Romeo. Zuerst soll eine Sportlimousine mit dem traditionsreichen Namen "Giulia" die Lücke schließen, die seit dem Aus des Alfa 159 klafft.

Mit der Giulia schuf Alfa Rome 1962 eine unsterbliche Autoikone. Sie war und ist die Mutter aller kompakten Sportlimousinen. 2014 soll sie als "Nuova Giulia" auferstehen und die Lücke schließen, die der 2011 eingestellte Alfa Romeo 159 geschlagen hat. Entwickelt wurde die Mittelklasselimousine zusammen mit den US-Marken Chrysler und Dodge. Dabei wird die neue Giulia als Viertürer und als Kombi "Sportwagon" antreten. Ob es auch eine Coupé-Version geben wird, ist fraglich.

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Bereits 2013 kommt der 4C-Mittelsportwagen.

Beim Antrieb soll eine neue Generation von aufgeladenen 1,8-Liter-Vierzylinderbenzinern zum Einsatz kommen, die ein Leistungsband von 200 PS bis 300 PS abdecken. Darüber hinaus wird es die für Europa so wichtigen Dieselmotoren mit 1,6 und 2,0 Liter Hubraum geben. Außerdem könnten ein V6-Benziner von Chrysler sowie ein V6-Diesel von VM Motori für den Vortrieb sorgen.

Bereits von 1962 bis 1978 hatte Alfa Romeo ein Modell namens Giulia im Programm. Mit Sportlichkeit zu erschwinglichen Preisen verschafften die Limousine und ihre Ableger der italienischen Marke den Eintritt in den Club der großen europäischen Massenhersteller. Rund 820.000 Einheiten wurden in 16 Jahren verkauft. Heute gilt das Mittelklassemodell vielen Fans der Marke als der Alfa schlechthin.

Mito wird es nicht mehr geben

Der allgemeinen Modelloffensive von Alfa wird in Zukunft der Mito zum Opfer fallen. Sowohl Kleinwagen als auch große Limousinen werden in Zukunft nicht mehr zum Portfolio des zum Fiat-Konzern gehörenden Autobauers zählen. "Am unteren Ende der Skala haben wir mit der Neuerfindung von Fiat alle Hände voll zu tun", sagte Fiat-Chef Sergio Marchionne der "Auto-Bild". "Zwischen den beiden Polen bleibt genug Platz für eine neue Alfa-Palette, die deutlich breiter aufgestellt sein wird als bisher", so Marchionne  weiter. So wird es 2014 auch eine Kombination aus Coupé und SUV, ein sogenanntes Coupé Utility Vehicle (CUV), geben.

Der neue Alfa Romeo Spider soll ab 2015 bei den Händlern stehen, ein Giulietta-Nachfolger als Fünftürer und Sportwagon ist für 2016 geplant. Bereits 2013 kommt der 4C-Mittelmotorsportwagen. Gesetzt sind hierbei zwei Karosserieversionen: Coupé und Spider als Cabrio.

Quelle: ntv.de, hpr