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Kuschelecken und vier Türen Innovative Reisemobil-Ideen von Challenger

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Der Mageo 291 ist eine Besonderheit, mit der die französische Marke Challenger zum Caravan-Salon nach Düsseldorf kommt.

Zwei Aufbautüren und eine Sitzanordnung wie im Pkw sowie ein progressiver Grundriss mit absenkbaren Einzelbetten – die französische Marke Challenger kommt mit zwei außergewöhnlichen Weltneuheiten zum Caravan-Salon nach Düsseldorf.

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Zwei Sitzecken mit ausklappbaren Kojenbetten darüber - das schafft Platz im Raum.

Da sage noch mal einer, in der Reisemobilbranche sei der Innenausbau bei den beliebten teilintegrierten Modellen ausgereizt und bis auf die drei gängigen Bettvarianten im Heck (Einzelbetten, quer eingebautes Doppelbett und großes Queensbett in Längsrichtung) mehr oder weniger stereotyp. Zwar wagen sich mit Blick auf eine eher konservative Kundschaft wohl nur die wenigsten an innovative, neuartige Ideen heran, die französische Marke Challenger beweist in dieser Hinsicht aber bemerkenswerten Erfindungsreichtum.

Das zur ebenfalls in Frankreich beheimateten Trigano-Gruppe gehörende Unternehmen, in Deutschland von Eura-Mobil in Sprendlingen bei Bingen vertrieben, hatte schon in der jüngeren Vergangenheit mit einer frei stehenden Küche in der Fahrzeugmitte oder mit einem längs absenkbaren und von allen Seiten zugänglichen Doppelhubbett ungeahnten, neuen Spielraum für die Innenarchitekten geschaffen. Zum bevorstehenden Düsseldorfer Caravan-Salon, der seine Tore vom 27. August bis 4. September öffnet, warten unsere gallischen Nachbarn nun gleich mit zwei Weltneuheiten auf, die bei den Besuchern für so manches Aha-Erlebnis sorgen werden.

Viertürer in der teilintegrierten Klasse

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Eine üppige Gelegenheit, sich in die Polster zu lümmeln, bietet beim Mageo 291 die große "Lounge" im Heckbereich.

So wird der Mageo 291 zum ersten Viertürer in der teilintegrierten Klasse. Hinter den drehbaren Sesseln für Fahrer und Beifahrer, egal ob mit dem Fiat Ducato oder dem Ford Transit als Basis, sind nämlich zwei weitere Einzelsitze platziert, die jeder über eine eigene Zugangstür verfügen. Sprich: zwei Aufbautüren rechts und links, Reisen wie im Pkw. Auf dem Stellplatz kann ein Tisch in die Mitte gesetzt werden, so dass eine Sitzgruppe für vier Personen entsteht. Eine nicht minder üppige Gelegenheit, sich in weiche Polster zu lümmeln, bietet die große "Lounge" im Heckbereich, mit der die selten gewordene Rundumsitzgruppe ein kleines Comeback feiert.

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Im Heck des Mageo 270 befindet sich der quer eingebaute Waschraum inklusive separater Dusche und Kleiderschrank.

Damit die Reisenden aber nicht nur gemütlich beisammensitzen, sondern auch allesamt im Mageo 291 schlafen können, verfügt der sieben Meter lange Challenger über zwei elektrisch absenkbare Hubbetten. Von Anfang an startet der Teilintegrierte mit dem limousinenartigen Reisekomfort in der zweiten Reihe als Sonderserie "Cruise Edition" auf Fiat Ducato mit VIP-Paket und Zentralverriegelung der beiden Kabinentüren zu Preisen ab 56.990 Euro.

Absenkbare Einzelkojen über dem Längssofa

Ungewöhnlich präsentiert sich auch der ebenfalls teilintegrierte Mageo 270, bei dem hinter dem Fahrerhaus über zwei zweisitzigen Längssofas samt mittigem Tisch zwei elektrisch zu betätigende, getrennt absenkbare Einzelkojen montiert sind. Das hat zwei Vorteile: Erstens kann einer der beiden Reisenden noch am Tisch sitzen bleiben, während der andere schon im heruntergelassenen Bett gegenüber schlummert. Und zweitens beeindrucken bei hochgefahrenen Hubbetten die großzügige Raumwirkung sowie die opulente Bewegungsfreiheit.

Im Heck übernimmt der rund sieben Meter lange Mageo 270 die bekannte Konstellation aus quer eingebautem Waschraum inklusive separater Dusche und großvolumigem Kleiderschrank. Dahinter offeriert eine Garage sogar noch Platz für zwei Fahrräder oder jede Menge Heckstauraum, der über drei Außenklappen von allen Seiten aus bequem zugänglich ist. Preislich sortiert sich der neue Grundriss mit einem Einstiegspreis von 49.690 Euro für den Genesis 270 noch in der Klasse unter 50.000 Euro ein. Der etwas höherwertige Mageo 270 kostet 3000 Euro mehr. Wie bei allen Challenger-Modellen hat der Kunde beim Basisfahrzeug die Wahl zwischen dem Fiat Ducato und dem rund 1000 Euro günstigeren Ford Transit.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x