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Kaum mehr Rabatte Neuwagen werden teurer

Vergleichen und Verhandeln: Beim Autokauf können Verbraucher derzeit im Schnitt etwa 18 Prozent des Listenpreises sparen. (Bild: Schierenbeck/dpa/tmn)

Beim Neuwagenkauf muss jetzt genauer hingeschaut werden. Die Händler gehen mit Rabatten nicht mehr ganz so großzügig um.

Nach der großen Krise kommt jetzt der Höhenflug auf dem Automarkt: Die Preise für Neuwagen werden im kommenden Jahr anziehen. Das bedeutet aber eigentlich, dass die Händler nicht mehr solch üppigen Rabatte geben, wie noch im Krisenjahr 2009.

Autos werden nächstes Jahr nach Einschätzung von Experten deutlich teurer. Im November sei das Niveau der Rabatte für Neuwagen auf dem deutschen Automarkt leicht gesunken und werde aufgrund der guten Konjunktur auch in den kommenden Monaten weiter zurückgehen, erklärte Ferdinand Dudenhöffer, Leiter des Center Automotive Research der Uni Duisburg-Essen. "Die Zeit der ganz großen Schnäppchen ist erst einmal vorbei", sagte der Autoexperte der Tageszeitung "Die Welt". Ganz ohne Rabatte ließen sich hierzulande aber keine Autos mehr verkaufen: "Die Abwrackprämie hat die Rabattkultur nachhaltig verändert."

Das Center Automotive Research (CAR) analysiert jeden Monat die Rabattaktionen von Herstellern, Autohäusern und Internet-Händlern - verkaufsfördernde Aktionen wie Sondermodelle, Sonderzinsen, Barrabatte oder Eintauschprämien der Hersteller, Preisnachlässe im Handel etwa. Hier lag der Preisvorteil für Kunden im November demnach bei durchschnittlich elf Prozent. Die höchsten Kundenvorteile gewährten laut CAR-Untersuchung Importeure wie Nissan, Citroën, Peugeot und Honda. In den sogenannten Rabatt-Index fließen auch Preisnachlässe der Internet-Händler und günstiger angebotene Eigenzulassungen von Herstellern und Händlern ein.

Quelle: n-tv.de, AFP

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