

Ein Gemeinschaftsdepot ermöglicht mehreren Depotinhabern die gleichberechtigte Verwaltung ihrer Wertpapiergeschäfte. Vor allem Lebenspartner, sei es innerhalb einer Ehe oder ohne eine formale Anerkennung der Partnerschaft, entscheiden sich für eine derartige Lösung. Häufig, aber nicht immer, ist ein solches Partner-Depot von Vorteil.
Ob es sich lohnt, ein Depot als Gemeinschaftskonto zu führen, hängt von den eigenen finanziellen Mitteln und Zielen, den damit verbundenen steuerlichen Veränderungen und natürlich auch vom ausgewählten Broker ab. Einige Aspekte rund um das Zusammenlegen der Wertpapiere sollten die Beteiligten kennen und sich außerdem über die günstigsten Anbieter informieren. Ein Vergleich der Gemeinschaftsdepots hilft bei der Entscheidung.
Zum Anbieter
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✅ Seriöser Anbieter mit ausreichendem Einlagenschutz
✅ Transparente Geschäftsbedingungen
✅ Günstige Gebühren für Depot und Wertpapierhandel
✅ Geeignete Depotmodelle für die eigenen Wünsche
✅ Hinreichende Auswahl für die geplanten Anlagen
✅ Unterstützung durch Steuerbescheinigungen
Wo zwei Beteiligte große Teile ihres Lebens zusammenlegen, darunter auch die Finanzen, fällt die Entscheidung für ein Gemeinschaftsdepot. Tatsächlich können zwei volljährige Personen unabhängig von Verwandschaftsbeziehungen ein solches Depot als Gemeinschaftskonto führen, doch in den meisten Fällen entscheiden sich Paare bzw. Eltern und Kinder für die gemeinsame Geldanlage.
Denn ein Depot schafft klare Verhältnisse – sind keine anderweitigen Verfügungen getroffen, haben die Depotinhaber Anspruch auf jeweils die Hälfte des Depotwerts. Vor der Eröffnung eines gemeinsamen Depots sollte jedoch die Beschäftigung mit den Vor- und Nachteilen stehen – und der Überblick über die Konditionen der besten Depotbroker. Denn die möglichen Kosten und Gebühren können die erhofften Wertpapiererträge deutlich schmälern. Wir unterziehen die wichtigsten Qualitätskriterien dem Test und Vergleich.
| 🏆 Broker | 📊 Schwerpunkte | 📈 Stärken | 💻 Anmeldung |
|---|---|---|---|
| Pepperstone | 1.200+ CFDs auf Forex, Aktien, ETF, Indizes und Rohstoffe |
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| maxblue | Brokerage der Deutschen Bank mit Aktien, Zertifikate, Fonds und ETF, Optionsscheine, Anleihen |
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| flatex | Großbroker mit umfangreichem Handelsangebot im börslichen und außerbörslichen Handel, auch CFD |
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| comdirect | Großbroker mit umfangreichem Handelsangebot im börslichen und außerbörslichen Handel, auch CFD |
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| Consorsbank | Vollbank mit sämtlichen Produkten und Leistungen, großes Portfolio für den börslichen Handel, außerdem CFDs |
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Neben der Sicherheit gibt es eine Reihe weiterer Kriterien, die im Gemeinschaftsdepot Vergleich der Prüfung standhalten müssen. Es handelt sich samt und sonders um Aspekte, die sich objektiv und faktenorientiert bewerten lassen. Auf dieser Grundlage ist ein Ranking der Anbieter möglich. Zu den wichtigsten Punkten gehören Größe und Zusammensetzung des Portfolios, die Gebühren für den Wertpapierhandel und die Konditionen.
💳 Die Orderkosten und sonstige Gebühren müssen von den erzielten Renditen abgezogen werden – sie sollten so günstig wie möglich ausfallen. Ein kostenlos geführtes gemeinsames Depot, mit dem zumindest ein Teil der Werte auch kostenlos gehandelt und bespart werden kann, wird daher bevorzugt.
📊 Die Konditionen umfassen Einzelheiten etwa zur Mindestanzahl der Transaktionen für eine kostenlose Depotführung, die Ordergrößen und die Orderzusätze für ein wirksames Risikomanagement. Sie sind für Einzel- und Gemeinschaftsdepots gleichermaßen wichtig.
➕ Die beschriebenen Aspekte sind diejenigen, die im Brokertest zuerst geprüft werden – sie sind jedoch nicht die einzigen. Damit Kunden mit einem Anbieter langfristig zufrieden sind, müssen weitere Facetten stimmen.
Der australische Broker Pepperstone zählt auch in Deutschland zu den bevorzugten Anbietern für Daytrader. Mit einem Standort in Düsseldorf und Regulierung durch die BaFin bietet Pepperstone nicht nur hohe Einlagensicherheit, sondern auch eine Handelsumgebung nach deutschen Standards. Die deutschsprachige Website stellt umfangreiche Informationen zu den Gebühren und Konditionen zur Verfügung.
Erfahrene Trader profitieren bei Pepperstone von einem ECN-Konto mit Spreads ab 0 Pips, während Einsteiger bequem über das Standardkonto zu Market-Maker-Bedingungen handeln können. Der Broker überzeugt im ETF-Broker-Vergleich durch sein breites Handelsangebot und eine Auswahl von drei Plattformen, die alle mit einem kostenlosen Demokonto getestet werden können. Zudem sorgen der deutsche Kundenservice und die umfangreichen Schulungsangebote für eine positive Bewertung und hohe Kundenzufriedenheit.
✅ Über 1.200 CFDs auf Forex, Aktien, ETFs, Indizes und Rohstoffe verfügbar
✅ Regulierung durch die BaFin und Niederlassung in Düsseldorf
✅ ECN-Konto für enge Spreads ab 0 Pips; Standardkonto für Einsteiger
✅ Zugang zu drei Plattformen, alle mit kostenlosem Demokonto
✅ Deutscher Kundenservice und umfassende Bildungsressourcen
maxblue ist als Online-Angebot für Brokerage der Deutschen Bank seit mehr als zwanzig Jahren ein Begriff. Neben Einzeldepots können hier auch Gemeinschaftsdepots eröffnet werden, die Kontoführung ist kostenlos. Über das Depot erschließt sich Anlegern der Handel mit Aktien und Derivaten, aber auch die Einrichtung von Sparplänen auf Aktien oder ETF zu günstigen Konditionen.
Gehandelt wird bei diesem Anbieter über rund vierzig internationale Handelsplätze, was Kunden nicht nur viel Auswahl, sondern auch ein hohes Maß an Freiheit für ihre Investitionen einräumt. Für maxblue spricht unter anderem, dass der Broker nicht nur Neukunden mit attraktiven Aktionen etwa beim Depotwechsel empfängt. Auch Bestandskunden profitieren von Vergünstigungen wie Free Trades oder reduzierten Orderkosten im Zuge von regelmäßig ausgeschriebenen Aktionen.
✅ verschiedene Depotmodelle, darunter Gemeinschaftsdepots
✅ Brokerage der Deutschen Bank
✅ sehr großes Handelsangebot
✅ mehr als 40 internationale Börsenplätze
✅ außerbörslicher Handel mit Derivaten auch kostenlos möglich
Nach dem Zusammenschluss mit Degiro wurde aus flatex der größte Discountbroker am europäischen Markt. Wer seine Wertpapiergeschäfte weitgehend selbstständig tätigt und sich dafür günstige Konditionen wünscht, ist bei flatex an der richtigen Adresse – börslich handelbare Produkte werden Kunden gegen eine Flatrate zugänglich gemacht, der Handel mit Derivaten ist schon ab 0,00 Euro möglich, gänzlich gebührenfrei ist ein Fonds Sparplan auf hunderte von ETF.
Das Angebot der Auslandsbörsen kann sich bei dem Großbroker sehen lassen. Neukunden werden mit deutlich reduzierten Orderkosten für drei Jahre empfangen, was für manche Anleger sicherlich ein Anreiz bei der Auswahl des Gemeinschaftsdepots ist. Sehr aktive Kunden, die mindestens 500 Trades pro Jahr tätigen, belohnt flatex zudem mit einem VIP-Status und nochmals vergünstigten Konditionen.
✅ Einzel-, Kinder- und Gemeinschaftsdepots
✅ marktführender Discountbroker in Europa
✅ Flatrate beim Aktienhandel
✅ starke Konditionen für ETF-Sparpläne
✅ überzeugend auch hinsichtlich der Auslandsbörsen
Nach einer langjährigen Erfolgsgeschichte im Direktbanking ist die comdirect nun wieder zurückgeführt in die Commerzbank – das Angebot für Banking und Investition bleibt allerdings bestehen. Auch bei der comdirect haben Anleger neben Einzeldepots die Möglichkeit, ein gemeinsames Depot zu führen, und profitieren dann vom umfangreichen Portfolio des Finanzdienstleisters.
Transaktionen sind mit einer wettbewerbsfähigen Pauschale belegt, ETF-Sparpläne auf ausgewählte Indexfonds sind kostenlos. Das Depot selbst wird drei Jahre lang kostenlos geführt, darüber hinaus bei minimalen Aktivitäten. Neben der Depotführung können Anleger bei der Bank natürlich alle übrigen Services einer Vollbank in Anspruch nehmen und erhalten durch umfangreiche Informationsangebote auf der Website zusätzliche Unterstützung bei der Planung ihrer Investitionen.
✅ älteste deutsche Direktbank
✅ kostenlose Depots und Gemeinschaftsdepots für drei Jahre
✅ starkes Angebot für ETF und Sparpläne
✅ Vermittlung von Finanzwissen auf der Website
✅ überzeugende Aktionen und Vergünstigungen
Eine weitere seriöse Direktbank ist die Consorsbank, auch sie eine Vollbank, bei der ein Gemeinschaftsdepot möglich ist. Das Unternehmen ist eine Marke der BNP Paribas. Die Consorsbank bietet natürlich sämtliche Bankprodukte und Leistungen aus einer Hand, wer sich für das außerbörsliche Trading mit CFDs interessiert, findet auch dies vor.
Ähnlich wie bei der comdirect sind neue Depots für drei Jahre kostenfrei, auch die Orderkosten werden reduziert. ETF-Sparpläne und der Derivatehandel sind bei diesem Anbieter schon ab 0,00 Euro möglich. Ein Musterdepot gestattet es Interessierten, sich selbst einen Eindruck von den Abläufen zu verschaffen, die Website bündelt die Fülle an Informationen, darunter auch Finanzwissen, auf sehr strukturierte Weise.
✅ Einzel- und Gemeinschaftsdepots
✅ kostenlose Depotführung für drei Jahre
✅ reduzierte Orderentgelte für Neukunden
✅ Aktien, ETF, Derivaten
✅ Zugang zum CFD-Trading
Ein Gemeinschaftsdepot ist ein Wertpapierkonto, das – anders als beim Einzeldepot – von zwei oder auch mehr gleich bevollmächtigten Inhabern geführt wird. Bereits ab der Kontoeröffnung treten beide Depotinhaber gemeinsam auf und unterziehen sich sämtlich der Legitimierung durch die Bank oder den Broker und erhalten jeder eigene Zugangsdaten. Die gemeinsame Kontoführung ist verbindlich.
Darin unterscheidet sich das gemeinsam beantragte und geführte Depot von einem Einzeldepot, für das ein Partner eine Vollmacht erhält. In diesem Fall lässt sich die Vollmacht widerrufen – bei einem Gemeinschaftsdepot kann die Miteigentümerschaft eines Partners nicht aufgehoben werden.
Die Entscheidung für ein solches Depot fällt in der Regel nach eingehenden Überlegungen und der Auseinandersetzung mit den Vorteilen, aber auch den Nachteilen. Nur wer die Details kennt, kann die Frage Einzeldepot oder Gemeinschaftsdepot für sich beantworten. Dies beginnt schon bei der Gestaltung des Depots.
Ein gemeinsam geführtes Depot können die Partner auf zwei Weisen führen. Diese entscheiden über das Prozedere bei späteren Transaktionen.
…ist dadurch gekennzeichnet, dass Transaktionen nur von beiden Inhabern gemeinsam getätigt werden können. Das bedeutet, dass beide Unterschriften bzw. im Direktbanking die zweifache Bestätigung durch eine TAN oder eine andere Legitimierung erfolgen muss.
…erlaubt die Ausführung von Transaktionen durch nur einen der Berechtigten, vollkommen selbstständig und ohne Zustimmung der übrigen Bevollmächtigten.
Beide Modelle haben ihre Berechtigung – das Und-Depot ist für Personen, die ohnehin ihre finanziellen Angelegenheiten gemeinsam verwalten, sicherlich eine akzeptable Lösung, stößt aber an Grenzen, wenn die Personenzahl erweitert ist. Teilen sich beispielsweise Erbengemeinschaften ein Depot, ist dem Oder-Depot eventuell der Vorzug zu geben.
Überdies können Anleger das Gemeinschaftsdepot für ausgewählte Strategien, Wertpapiere und Beträge führen und daneben weiterhin mit einem Einzeldepot aktiv bleiben.
Die Eigentumsverhältnisse bei einem Gemeinschaftsdepot sind ohne weitere vertragliche Vereinbarungen so beschaffen, dass die Bevollmächtigten zu gleichen Teilen Ansprüche halten – dieser Aspekt ist vor allem im Fall einer Trennung oder Scheidung von Bedeutung. Außerdem werden Zahlungen auf das dem Depot angeschlossene Verrechnungskonto in den meisten Fällen sofort diesem Gemeinschaftsvermögen eingegliedert und entsprechend behandelt – auch wenn sie nur von einem Depotinhaber getätigt werden. Wer andere Konditionen schaffen will, sollte für das Gemeinschaftsdepot einen sogenannten Depotvertrag aufsetzen.
Wichtig ist auch die genaue Kenntnis der steuerlichen Veranschlagung, möglicher Grenzen und Freibeträge, damit das Gemeinschaftsdepot nicht zur Steuerfalle wird. Leider steht hinter den Konditionen eines gemeinsamen Depots noch immer die früher übliche Besteuerung von Ehepaaren – wer sich dafür entscheidet, profitiert am meisten. Das zeigt sich im Fall einer Erbschaft, bei der Ehepartner mit der Steuerklasse I einen Freibetrag von 500.000 Euro ausschöpfen – nicht verwandten Lebenspartnern wird lediglich 20.000 Euro als Freibetrag zugebilligt. Wie sich das Gemeinschaftsdepot im Erbfall auswirkt sollten Anleger wissen. Auch die Sparerpauschbeträge, die bei den Renditen aus Wertpapiertransaktionen geltend gemacht werden können, können nur Ehepaare mit einem Gemeinschaftsdepot nutzen.
Es gibt also einiges, was im Vorfeld bedacht werden sollte – und wer sich dann für ein solches Depot-Modell entscheidet, muss überdies einen seriösen und günstigen Anbieter finden. Dabei hilft der Gemeinschaftsdepot Vergleich auf der Grundlage der wichtigsten Qualitätskriterien.
Der Wertpapierhandel und die dafür aufgewendeten Gelder sollen bei einer Bank oder einem Broker in Sicherheit sein. Hier gilt, dass die Werte im Depot jederzeit im Besitz der bevollmächtigten Anleger verbleiben. Das Kapital, das auf einem Giro- oder Verrechnungskonto liegt, muss jedoch gut geschützt sein.
Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben sich auf gemeinsame, verbindliche Auflagen verständigt. Finanzdienstleister müssen diese einhalten, um lizenziert zu werden und in der Folge ihre Lizenz zu behalten – geprüft wird dies regelmäßig durch nationale Finanzaufsichten wie die deutsche BaFin. Vor allem auf die folgenden Punkte müssen sich Anleger verlassen können:
✅ Verwahrung der Einlagen getrennt vom Unternehmensvermögen
✅ Mitgliedschaft in einem Einlagenschutzfonds für den Fall einer Insolvenz
✅ deutliche Risikohinweise und Aufklärung
✅ transparente Kosten und Konditionen
✅ Online-Schutz durch Verschlüsselungen und 2FA
Ein Depot als Gemeinschaftskonto wird ähnlich wie ein Einzelkonto über einen persönlichen Kundenzugang verwaltet. Die Abläufe ähneln dem, was man vom Online-Banking kennt – zusätzlich muss jedoch ein guter und verlässlicher Überblick über die handelbaren Werte gegeben werden. Eine Auflistung des Portfolios wird durch Filter nach Ländern, Börsen oder sonstigen Angaben überschaubar und grenzt die gewünschten Anlagen ein.
Einzelwerte müssen dann mit Echtzeitkursen und in anpassbaren zeitlichen Modi darzustellen sein – auch die historische Kursentwicklung interessiert die meisten Anleger, ebenso die wichtigsten Kennzahlen.
Fällt eine Investitionsentscheidung, wünschen sich Kunden eine intuitive und differenzierte Ordermaske, die nicht zur Market Orders zur sofortigen Ausführung erlaubt, sondern auch ein gutes Risikomanagement, die Begrenzung von Verlusten und die Gewinnmitnahme durch Orderzusätze.
Dass die Abläufe dabei schnell und zuverlässig ausgeführt werden, und das nicht nur am großen Bildschirm, sondern auch über eine funktionale mobile App, gehört inzwischen zum Standard für Broker und Banken.
Ein Aktiendepot, auch wenn es gemeinsam geführt wird, ist die Grundlage für eher langfristige Anlagestrategien. Der dynamische außerbörsliche Handel mit Hebelprodukten wird hier nicht abgewickelt. Die eingehende Vorbereitung und das Erlernen des Tradings mit einem Demokonto ist also nicht notwendig. Dennoch bieten manche Broker Interessierten mit einem Musterdepot einen Testzugang – die Testversion macht es leichter, sich selbst ein Bild von den Abläufen zu machen.
Während für die Probefahrt mit einer Demo nur wenige Angaben nötig sind, etwa eine E-Mail und ein selbst gewähltes Passwort, durchlaufen Neukunden, die ein Gemeinschaftsdepot eröffnen, den vollständigen Registrierungsprozess. Alle Beteiligten müssen die geforderten Angaben machen und auch die Legitimierung durch den Broker durchlaufen.
Zu den notwendigen Daten gehören Name und Anschrift, Steuernummer, Kontaktdaten und Handelserfahrung. Ist das Antragsformular für das gemeinsame Depot ausgefüllt und eingesandt, wird in einem weiteren Schritt eine Verifizierung durchlaufen. Durch PostIdent oder VideoIdent, aber auch durch den Upload legitimieren sich Neukunden mit einem gültigen Ausweis und einer Versorgerrechnung für den Wohnsitznachweis. Danach erhalten die Berechtigten jeweils eigene Zugangsdaten und können den Handel aufnehmen.
Angeschlossen an ein gemeinsames Depot ist in der Regel ein Verrechnungskonto. Dieses kann als Girokonto oder Tagesgeldkonto gestaltet sein. Auf dem Verrechnungskonto liegt das Kapital, das für Käufe benötigt wird. Umgekehrt werden die Erträge aus Verkäufen, aber auch Dividenden hier verbucht.
Ebenso wie das Depot ist auch das Verrechnungskonto gemeinschaftlich genutzt, die Einzahlung erfolgt in der Regel per Banküberweisung. Das Verfahren ist bewährt und sicher, da die Wertstellung meist nur einen Werktag in Anspruch nimmt, ist es auch schnell genug. Kurzfristiger Kapitalbedarf, wie er beim Daytrading anfällt, entsteht hier nicht – daher fehlen Zahlungswege wie Kartenzahlungen oder elektronische Wallets. Auch Kosten für die Bearbeitung von Ein- und Auszahlungen entstehen Anlegern in der Regel nicht.
Zu den Aspekten, die bei der Entscheidung für einen Anbieter anfänglich weniger wichtig scheinen, gehört die Kundenbetreuung. Dabei ist ein guter Support ein nicht zu unterschätzender Vorteil, denn auch sehr erfahrene und selbstständige Anleger benötigen hin und wieder Unterstützung.
Wie sehr ein Finanzdienstleister seine Kunden unterstützt, lässt sich schon auf der Website erkennen – bevor Neukunden ein Gemeinschaftsdepot eröffnen. Die besten Banken und Broker holen Anleger mit gut gemachten Informationen rund um die Finanzen ab und bereiten die immer wieder gestellten Fragen in einer FAQ auf. Ist der FAQ-Bereich gut geordnet und durchsuchbar, finden Leser hier tatsächlich Antworten zu den meisten gängigen Fragen, auch bezüglich eines Gemeinschaftsdepots.
Individuelle Fragen klärt dann ein möglichst gut erreichbarer Support – wahlweise telefonisch, per Chat oder auch schriftlich über ein Formular oder eine E-Mail. Die Kontaktzeiten sollten Kunden die Gelegenheit geben, auch am Wochenende oder abends mit dem Kundendienst sprechen zu können.
Ein Depot, und damit auch ein Gemeinschaftsdepot, gibt den Zugang zum Wertpapierhandel. Die Anbieter möchten durch Besonderheiten und Extras eine Nische besetzen und bestimmte Zielgruppen ansprechen. Vergewissern Sie sich deshalb, dass Sie Ihre Finanzziele bei dem ausgewählten Broker verwirklichen können.
Ein gemeinsames Depot können Sie bei vielen Banken oder Brokern auch gratis führen – nicht immer aber bedingungslos. Ein Blick ins Kleingedruckte zeigt, welche Bedingungen Sie erfüllen müssen, um spätestens nach Ablauf der Neukundenphase weiterhin möglichst günstig zu handeln.
Bei manchen Finanzdienstleistern erhalten Sie einen Einblick mit dem Musterdepot. Die Funktionalität variiert von einer simplen Watchlist bis zum funktionalen Testzugang mit Handelsfunktionen. Nutzen Sie die Gelegenheit, wo sie sich bietet, denn die eigene Anschauung ist informativer als die Beschreibung auf der Website.
Studieren Sie die Konditionen hinsichtlich der Vollmachten für die Depotinhaber und die rechtlichen Vorgaben für die Eigentumsverhältnisse. Unter Umständen ist es sehr sinnvoll, selbst einen Depotvertrag zu schließen, um spätere Überraschungen auszuschließen.
Ein Gemeinschaftsdepot kann schon für die reguläre Besteuerung zum Nachteil werden – bei einer Erbschaft noch mehr. Prüfen Sie eingehend, ob und wie weit ein gemeinsames Wertpapierkonto für Sie von Vorteil ist, ob das Gemeinschaftsdepot zur Steuerfalle werden könnte, und was Sie bei der Depotführung beachten sollten.
Gemeinsame Depots für Paare wurden auf der Grundlage der klassischen Ehe mit gemeinsamer steuerlicher Veranschlagung entwickelt – viele Modelle berücksichtigen andere Formen der Partnerschaft nicht bzw. legen in diesem Fall andere Bedingungen an. Unter Umständen ist deshalb ein Einzeldepot mit einer Vollmacht für den Partner eine bessere Lösung.
Die Umwandlung des Gemeinschaftsdepots in ein Einzeldepot ist auf unterschiedliche Weise möglich. Einer der Beteiligten kann durch eine freiwillige Erklärung ausscheiden. Alternativ muss ein Einzeldepot eröffnet und die Werte aus dem gemeinsamen Depot übertragen werden. Hierbei gibt es auch ab und an Prämien beim Depotübertrag.
Erbberechtigt sind die gesetzlichen Erben des Depot-Mitinhabers – sie haben einen Anspruch auf die Werte im Depot.
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Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.