

Ein Aktiendepot lässt sich für die Vermögensbildung nutzen – weniger bekannt ist, dass es auch Aktiendepots für Unternehmen gibt. Denn nicht nur langfristige Anlagen laufen über ein Depot, auch flexible Investitionen des Unternehmenskapitals sind denkbar.
Es lohnt sich, sich zu den Vorteilen zu informieren und die Abläufe und Bedingungen für eine Eröffnung zu kennen. Ein Vergleich der besten Anbieter beim Aktiendepot für Unternehmen erfolgt auf der Grundlage der Fakten – Handelsangebot, Kosten und Konditionen, aber auch der Komfort und die Kundenbetreuung berücksichtigt unser Fakten-Check der besten Aktiendepots für GmbH und andere Rechtsformen.
Zum Anbieter
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✅ Verlässlicher Einlagenschutz
✅ Möglichst geringe Depot- und Transaktionskosten
✅ Abwechslungsreiches Portfolio für flexible Investitionen
✅ Unkompliziertes Onboarding für Kunden
✅ Gut ausgestattete Handelssoftware
Wenn Unternehmen einem Finanzdienstleister das Firmenkapital anvertrauen, handelt es sich selten um Kleingeld. Der Einlagenschutz ist deshalb von besonderer Wichtigkeit und wird durch seriöse Institutionen auf nationaler Ebene auch kontrolliert. Ein umfangreiches Handelsangebot sorgt dafür, dass Unternehmenskunden ihre Investitionen diversifizieren können und dazu verschiedene Finanzinstrumente nutzen. Dabei müssen die Gebühren beim Handel und sonstige Kosten stimmen, damit das Aktiendepot des Unternehmens nicht zu einem Unkostenfaktor wird. Dem Informationsbedarf der Kunden kommen die besten Anbieter mit Börsennews, Bildungshubs und einem guten Kundendienst entgegen – wer außergewöhnliche Services leistet, schafft es im Test auf die führenden Plätze. Allerdings finden sich nur wenige Banken und Broker, bei denen gezielt Aktiendepots für eine GmbH und andere Unternehmensformen angeboten werden. Selbstständige und Kleinunternehmer haben mehr Freiheit mit einem Privatdepot.
| 📱 Plattform | 📊 Schwerpunkte | 📈 Stärken | 💻 Anmeldung |
|---|---|---|---|
| Pepperstone | Mehr als 1.200 CFDs auf Forex, Aktien, ETF, Indizes und Rohstoffe |
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| Capital.com | +3.000 Aktien mit CFDs handelbar, plus Indizes, Währungspaare, Rohstoffe |
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| Freedom24 | Aktien, ETF und Anleihen an über 15 internationalen Börsen |
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Jetzt investieren!* |
| eToro | Echte Aktien und ETF sowie +3.000 CFDs auf Forexpaare, Aktien, Indizes, Rohstoffe |
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| ActivTrades | Hunderte von CFDs auf Aktien, Forexpaare, Anleihen, Indizes, ETF, Rohstoffe |
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Jetzt Trading starten!* |
| Trade Republic | 7.000 Aktien, ETF, mehr als 40.000 Derivate |
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Wenn es um Unternehmens-Depots geht, ist die Anzahl der Anbieter deutlich überschaubarer als bei privaten Aktiendepots. Eine Auswahl gelingt auch hier durch den Vergleich der Konditionen, Produkte und Leistungen – sie müssen zu den strategischen Zielen und der Liquiditätsplanung im Unternehmen passen, ebenso wie die Gebühren, die für die Depotführung und die Transaktionen anfallen. Jeder Finanzdienstleister bemüht sich darum, sich im Detail von den Wettbewerbern abzuheben, doch in den wesentlichen Aspekten des Angebots müssen die Bewertungen sehr gut ausfallen, um es im Vergleich auf eine der führenden Positionen zu bringen.
💡 Die Transaktionsgebühren und sonstige Kosten dürfen depotführende Broker und Banken sehr frei gestalten. Allerdings müssen sie dabei darauf achten, sie auf die Zielgruppe zuzuschneiden und außerdem transparent und fair zu gestalten. Wie die Kosten sich zusammensetzen, hängt davon ab, ob Anleger börslich oder außerbörslich handeln wollen. Die meisten Broker erheben eine Kommission oder einen Spread, der um handelsplatzübliche Gebühren, Ausgabeaufschläge und vielleicht Währungsumrechnungskosten ergänzt werden. Wichtig ist, dass alle anfallenden Kosten klar kommuniziert sind.
💳 Die Auswahl der handelbaren Werte muss vielfältige Strategien und Aktivitäten zulassen und eine Diversifizierung des Depots erlauben. Ein Aktiendepot für Unternehmen sollte Aktieninvestitionen, ETF-Sparpläne und weitere interessante Produkte vorweisen, vielleicht sogar Hebelprodukte.
📊 Mit den Konditionen setzen Anbieter einen Rahmen für die Abläufe beim Handel. Dazu gehören Ordergrößen und Orderarten, die Höhe der Hebel, Teilausführungen oder die Zulassung automatisierter Strategien im Daytrading. Auch Unternehmenskunden sollten bei einem Depot darauf achten, dass die Konditionen den eigenen Zielen entgegen kommen.
➕ Diese drei Bereiche gelten als die Standbeine einer jeden Brokerage und werden in Reviews vordringlich besprochen. Es gibt jedoch weitere Facetten, die ebenfalls geprüft werden und in die Bewertung einfließen.
Pepperstone ist ein international anerkannter Broker, der sich auch in Deutschland insbesondere für Einsteiger bewährt hat. Durch die Niederlassung in Düsseldorf und die Regulierung durch die BaFin erfüllt er die hiesigen Anforderungen an Sicherheit und Transparenz. Unterstützt wird dies durch ein deutschsprachiges Support-Team, das Anfängern bei Fragen zur Seite steht.
Ein Demokonto und ein vielfältiger Bildungsbereich bieten ideale Bedingungen, um risikolos alle Trading-Grundlagen zu erlernen. Auch für fortgeschrittene Trader ist gesorgt: Pepperstone bietet ein ECN-Konto mit niedrigen Spreads und eine Auswahl aus drei verschiedenen Handelsplattformen, die ebenfalls mithilfe eines Demokontos getestet werden können.
✅ Mehr als 1.200 CFDs auf Forex, Aktien, ETFs, Indizes und Rohstoffe
✅ BaFin-reguliert, mit deutscher Niederlassung in Düsseldorf
✅ ECN-Konto mit Spreads ab 0 Pips und Standardkonto für Anfänger
✅ Drei Plattformen, jeweils mit kostenlosem Demokonto
✅ Deutscher Support und umfangreicher Bildungsbereich
Für die Investition liquiden Kapitals bieten sich unter Umständen auch Broker an, bei denen kein Depot, sondern ein Handelskonto geführt wird. Ein solcher Finanzdienstleister ist unser Testsieger Capital.com – ein Forex und CFD Broker mit Unternehmenssitz auf Zypern, reguliert durch die dortige Aufsichtsbehörde CySEC. Bei Capital.com haben Anleger die Möglichkeit, auf die Kursentwicklung der Basiswerte eines umfangreichen Portfolios zu spekulieren. Da das verwendete Finanzinstrument, CFDs, keinen Kauf darstellt, sondern lediglich die Teilhabe an der Wertentwicklung ermöglicht, sind Strategien auch auf fallende Kurse denkbar und lohnend, zumal Trader ihr Eigenkapital mit Hebeln steigern können.
Gehandelt wird über den einsteigerfreundlichen, funktionalen MetaTrader 4 von MetaQuotes, Einsteiger können den Bildungs-Hub des Brokers hinzuziehen und erste Erfahrungen ohne Risiko mit einem Demokonto sammeln. Solcherart vorbereitet ist der Übergang zum Echtgeldhandel mit tausenden von Underlyings aus allen wichtigen Anlageklassen möglich. Zu den Stärken von Capital.com gehören günstige Konditionen der Verzicht auf Gebühren etwa für die Kontoführung und bei Zahlungen.
✅ CFD-Trading mit Hebel long und short
✅ Kostenfreies Demokonto und Handelskonto
✅ MetaTrader 4 und TradingView
✅ Ersteinzahlung ab 80 Euro
✅ CySEC-Regulierung
Mit Freedom24 erhalten Anleger ein kostenloses Aktiendepot und Zugang zu über 1.500 ETFs sowie 40.000 Aktien an internationalen Börsen. Die Handelsgebühren sind besonders günstig – US-Aktien sind bereits ab 0,02 USD pro Aktie handelbar.
Neben dem klassischen Aktien- und ETF-Handel können Investoren auch Optionen traden und ihr Portfolio vielseitig gestalten. Die benutzerfreundliche Handelsplattform ist sowohl als Web-Version als auch als mobile App verfügbar. Freedom24 wird durch die CySEC reguliert und bietet ein sicheres Handelsumfeld für private und professionelle Anleger.
✅ Kostenfreies Aktiendepot mit weltweitem Börsenzugang
✅ Über 1.500 ETFs & 40.000 Aktien handelbar
✅ Niedrige Gebühren: US-Aktien ab 0,02 USD pro Aktie
✅ Optionenhandel für mehr Flexibilität
✅ Moderne Web-Plattform & mobile App
Bei dem weltweit aktiven Multibroker eToro gibt es alles aus einer Hand – ein Handelskonto für den außerbörslichen Handel und ein Depot. Der Broker wurde 2008 als Forex und CFD Broker gegründet, hat die Palette der handelbaren Produkte danach allerdings immer weiter ausgebaut. Inzwischen realisieren Trader bei eToro Strategien auf tausende von Basiswerten mit Hebel oder legen sich echte Aktien und ETF ins Depot.
Da eToro ein Vorreiter des Social Tradings ist, können Kunden auf die Unterstützung der Community bauen. Die Integration der Funktionen sozialer Netzwerke macht es möglich, anderen Tradern zu folgen, sie zu liken und zu kommentieren und ihre Strategien oder ganze Portfolios zu übernehmen. Das erleichtert das Erlernen des Handels, macht Trader schneller profitabel und motiviert. Eine eigene „Akademie“ für die Theorie und ein üppig bestücktes Demokonto für Anfänger bietet der Broker ebenfalls.
✅ CFD-Trading mit Hebel long und short, Handel mit echten Aktien und ETF
✅ Kostenfreies Demokonto und Handelskonto
✅ Proprietäre Plattform mit Copytrading
✅ Ersteinzahlung ab 50 US Dollar/Euro
✅ CySEC-Regulierung
Der britische Forex und CFD Broker ActivTrades gibt ebenfalls den Zugang zum außerbörslichen Handel mit CFDs. Ein großes und abwechslungsreiches Handelsangebot über verschiedene Anlageklassen kommt Einsteigern und erfahrenen Tradern gleichermaßen entgegen, ebenso wie die engen Spreads und die transparenten Konditionen. Da ActivTrades international tätig und mehrfach reguliert ist, unterhält das Unternehmen verschiedene Büros – deutsche Kunden betreut die Luxemburger Niederlassung, die auch im Fürstentum reguliert ist.
Trader haben die Wahl zwischen dem bekannten und beliebten MetaTrader und dem ActivTrader, der Software des Brokers und können natürlich auch hier das Angebot testen und den Handel erlernen mit einem Demokonto. Pluspunkte gibt es für die gut gemachten Bildungs-Inhalte und den Kundendienst, der falls gewünscht sogar kostenlos zurückruft.
✅ CFD-Trading mit Hebel long und short
✅ Kostenloses Demokonto und Handelskonto
✅ Wahlweise MetaTrader 4 und ActivTrader
✅ Keine Mindesteinzahlung, enge Spreads
✅ Luxemburger Regulierung
Bei dem deutschen FinTech Trade Republic eröffnen Anleger ein echtes Depot, allerdings für Privatkunden. Vor allem Selbstständige und Kleinunternehmer dürften sich dafür interessieren, hier ihr liquides Kapital zu mehren. Dabei kommt Trade Republic seinen Kunden mit ausgesprochen günstigen Bedingungen entgegen. Ein kostenloses Aktiendepot bei dem Broker ist eine davon, ebenso wie die attraktive Verzinsung von Guthaben auf dem Verrechnungskonto. Auch Transaktionen sind fast gratis – denn Anleger zahlen lediglich eine niedrige, feste Fremdkostenpauschale in Höhe von 1,00 Euro.
Zum Handel angeboten werden tausende von Aktien, außerdem ETF und Derivate, neben Käufen und Verkäufen können Anleger Sparpläne einrichten. Das Low-Cost-Modell realisiert Trade Republic dank der Beschränkung auf einige wenige, ausgewählte Handelspartner – die Xetra und die gettex sowie drei große Emittenten von Derivaten. Die Partner vergüten dem Broker die Vermittlung.
✅ Handel mit 7.000 Aktien und ETF, ETF-Sparpläne, über 40.000 Derivate
✅ Aktiendepot und Verrechnungskonto
✅ Geringe Fremdkostenpauschale von 1,00 Euro auf alle Transaktionen
✅ Guthabenzinsen und eigene Karten
✅ BaFin-Regulierung
Dass ein Aktiendepot eine interessante Alternative zum Sparkonto ist, hat sich in Zeiten der Niedrigzinsen und sogar Negativzinsen herumgesprochen. Private Anleger nutzen ein Depot zunehmend für die Vermögensbildung, die Absicherung im Alter und die Vorsorge für die Kinder. Weniger bekannt ist hierzulande, dass ein Aktiendepot für Unternehmen ebenfalls Vorteile hat. Da es nur wenige Anbieter gibt, die gezielt Depots für Unternehmen in unterschiedlichen Rechtsformen anbieten und diese auch bewerben, herrscht hier noch Informationsbedarf. Warum sollten Firmen ihr liquides Kapital investieren, und wie bleiben sie dabei flexibel?
Im Unternehmen wird mehr oder weniger viel Kapital bewegt. Auch hinreichende Reserven müssen verfügbar sein. Was auf dem Firmenkonto vorgehalten wird, übersteigt schnell die Höhe des gesetzlichen Einlagenschutzes, der bei 100.000 Euro liegt. Wie eine Bank oder ein Broker höhere Beträge absichert, ist von Fall zu Fall verschieden.
Investitionen in Wertpapiere im Depot unterliegen jedoch nicht dem Einlagenschutz, sondern verbleiben zu allen Seiten im Besitz des Anlegers – dazu gehören Aktien, Derivate, Fonds und ETF. Fonds und ETF unterliegen außerdem dem Sondervermögensstatus und behalten ihren Wert unabhängig von der Stabilität des Emittenten.
Nicht alles, was ins Depot gelegt wird, muss dort gewissermaßen unverrückbar festliegen, um über Jahre Renditen zu erwirtschaften. Flexible Instrumente, die ohne Auflagen jederzeit börslich handelbar sind, sind Indexfonds – die algorithmisch verwalteten ETF folgen ausgewählten Indizes und sind hinsichtlich der Handels- und Verwaltungskosten deutlich günstiger als aktiv gemanagte Produkte. Für Unternehmen sind sie im Depot daher eine geeignete Lösung, um vorhandenes Kapital kurzfristig arbeiten zu lassen.
Wenn größere Unternehmen sich für eine maßgeschneiderte Lösung für ein Aktiendepot für Unternehmen entscheiden, sind damit häufig höhere Verwaltungskosten seitens des Anbieters verbunden. Dagegen können Kleinunternehmer und Gründer mit überschaubarem Kapital zunächst die Vorzüge eines Depots für Privatkunden nutzen, um sich ein Liquiditätspolster zu schaffen, oder sogar einen Teil des Kapitals für außerbörsliche Handelsstrategien nutzen.
Ein Aktiendepot für Unternehmen finden Firmen bei Banken oder Brokern, meist sogar ausgelegt auf bestimmte Rechtsformen wie eine AG, KG oder GmbH. Geläufig ist außerdem, dass Unternehmen ihre Kapitalverwaltung ausgründen in Form einer Vermögensverwaltung, die dann ihrerseits das Depot eröffnet. In jedem Fall ist bei Firmen-Depots meist viel Geld im Spiel, die Sicherheit der Einlagen hat daher eine hohe Priorität. Den Einlagenschutz gewährleistet die gesetzliche Einlagensicherung, zusätzlichen Schutz bietet eine Mitgliedschaft in einem Einlagenschutzfonds oder einem Zusammenschluss der Finanzdienstleister. Dass die Sicherheit eines Depotanbieters den grundlegenden Anforderungen innerhalb der EU entspricht, prüfen nationale Finanzaufsichtsbehörden wie die deutsche BaFin und die zypriotische CySEC – vor allem hinsichtlich der folgenden Auflagen:
✅ Segregierte Konten für die Verwahrung der Einlagen
✅ Mitgliedschaft in einem Einlagensicherungsfonds oder einer Schutzeinrichtung der Wertpapierhändler
✅ Transparente Konditionen und Gebührenstrukturen
✅ Risikohinweise für Neukunden
✅ Digitaler Sicherheit durch angemessene Verschlüsselung
Unternehmen, die ein Aktiendepot führen, legen dabei Wert auf Effizienz von Anfang an. Dazu gehört auch die Verfügbarkeit einer hochwertigen Software, die die Verwaltung der Investitionen und Gelder komfortabel und sicher macht und sich als perfekte Schnittstelle für den Kontakt mit dem Broker erweist. Welche Funktionen eine Handelsplattform mitbringen muss, ist vor allem durch die Abläufe beim Handel bedingt.
Ein Aktiendepot und das angeschlossene Verrechnungskonto verwalten Inhaber über eine Benutzeroberfläche, die auf den ersten Blick viele Parallelen zum Direktbanking bietet. Nach dem Login öffnet sich der persönliche Kundenbereich, der eine Auflistung der Konten und Depots bietet. Hier erhalten Kunden außerdem Zugriff auf die gewünschten Produkte. Mit Filtern erleichtert eine gute Plattform die Suche und Auswahl von Aktien und anderen Werten. Daneben versorgt die Plattform Nutzer mit Echtzeitkursen und erlaubt einen Überblick über die historische Kursentwicklung. Fundamentaldaten und Produktblätter sollten ebenfalls abrufbar sein. Eine Ordermaske dient der Aufgabe von Aufträgen – unter Angabe der unverwechselbaren Wertpapierkennnummer, der Anzahl und vielleicht sogar mit einer genauen Festlegen der gewünschten Kauf- oder Verkaufskurse.
Demgegenüber muss eine Software für das außerbörsliche Daytrading mehr leisten. Denn hier fallen sehr dynamische Entscheidungen anhand von Mustern, die sich im Chart abzeichnen. Diese Muster erkennen erfahrene Trader mithilfe der Technischen Analyse. Alles, was für die Auswertung der Charts benötigt wird – darunter verschiedene Zeitfenster, grafische Darstellungen, Zeichenwerkzeuge und Indikatoren – sollte in der Plattform integriert sein.
Da immer mehr Nutzer vorwiegend über mobile Endgeräte auf ihre Konten und Depots zugreifen, müssen gute Broker neben der Desktop-Software oder der browserbasierten Version auch eine mobile App anbieten, die alle Funktionen überzeugend auf den kleinen Bildschirm bringt.
Vor allem Kleinunternehmer und Selbstständige, die noch keine Erfahrung mit dem Wertpapierhandel haben, möchten die Möglichkeiten und Abläufe, die ein Aktiendepot für Unternehmen und Privatpersonen bietet, zunächst kennenlernen – denn nur so gelangen sie zu einer informierten Entscheidung. Gute Finanzdienstleister wissen das und kommen dem Wunsch nach unverbindlichen ersten Erfahrungen entgegen. Dazu stehen Musterdepots oder Demokonten bereit.
Die Demoversion der Handelsplattform bietet ein realistisches Bild, denn sie erlaubt die Nutzung der Software mit sämtlichen Funktionen und den Handel mit allen angebotenen Werten. Gehandelt wird jedoch mit „Spielgeld“ – die Nutzung von virtuellem Guthaben sorgt dafür, dass die Demo risikolos ist und das Lernen im Vordergrund steht. Meist wird ein Musterdepot oder Demokonto um einen Wissens-Hub ergänzt, der die Theorie dazu liefert.
E-Learning-Kurse und anschauliche Videos, E-Books, Webinare und Experten-Analysen führen in die Welt der Finanzen ein, ergänzt um Börsenlexika, Marktkalender oder Newsfeeds. Sehr anschaulich finden viele Einsteiger das Copytrading und das Social Charting und den Austausch mit anderen Anlegern und Tradern.
Für Broker ist ein guter Bildungsbereich eine willkommene Gelegenheit, eine Kundenbindung zu schaffen und zu vertiefen. Wer hier überzeugen kann, wird oft dafür ausgezeichnet mit Prädikaten wie „Bestes Aktien Demokonto“ und kann erleben, dass aus den Testkunden Bestandskunden werden. Die Eröffnung eines Depots oder Handelskontos läuft dann ebenfalls komfortabel ab, geht es allerdings tatsächlich um die Einrichtung eines Aktiendepots für ein Unternehmen, müssen deutlich mehr Kriterien berücksichtigt werden als für Privatanleger, die ein Einzeldepot oder ein Aktiendepot für Kinder anlegen.
Eröffnen können ein Unternehmensdepot Firmen – denn sie gelten in ausgewählten Rechtsformen als sogenannte juristische Personen. Ein Aktiendepot wird für eine GmbH, aber auch eine AG oder KG eingerichtet, ebenso für eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Stiftungen und Vereine können ebenfalls mit einem Depot ihr Kapital anlegen.
Banken und Broker verlangen ihren Unternehmenskunden dann einen formellen Antrag für juristische Personen ab, außerdem relevante Angaben nach dem Geldwäschegesetz und Informationen zu den Kontobevollmächtigten, die das Depot verwalten. Ein Auszug aus dem Handelsregister und eine Kopie des Gesellschaftsvertrages müssen ebenfalls vorgelegt werden, meist möchte der depotführende Anbieter auch Näheres zur Handelserfahrung wissen – den Abschluss bildet dann eine Legitimierung.
Auch ein Aktiendepot für Unternehmen ist an ein Verrechnungskonto gekoppelt. Auf dieses Konto wird Kapital für Wertpapierkäufe eingezahlt – möglichst sicher, schnell und günstig. Das Verfahren der Wahl ist für Aktionäre und Unternehmenskunden die Banküberweisung. Denn eine SEPA-Überweisung sorgt dafür, dass der angewiesene Betrag binnen eines Werktags verbucht wird. Für die Strategien im börslichen Wertpapierhandel ist das vollkommen zufriedenstellend.
Anders sieht es aus, wenn Kunden ein Handelskonto bei einem CFD-Broker führen, denn im Chart können sich unversehens gute Gelegenheiten für Trades abzeichnen, und dann muss unter Umständen das Handelskapital aufgestockt werden. Auch beim Daytrading-Broker geht das per Banküberweisung, Kunden nutzen jedoch lieber schnellere Zahlungsmethoden, darunter Kartenzahlungen, oder die ebenfalls beliebten elektronischen Anbieter Neteller, Skrill, PayPal oder SOFORT.
Pluspunkte im Brokervergleich gibt es, wenn dafür keine Gebühren erhoben werden – oder nur sehr geringe. Die Mindestbeträge für die Ersteinzahlung und die Auszahlungen von Gewinnen wünschen sich Kunden ebenfalls eher niedrig, die Bearbeitung von Auszahlungen sollte prompt erfolgen.
Wenn Unternehmen sich für ein Depot entscheiden, wird in der Regel eine oder mehrere Personen mit der Verwaltung beauftragt, die bereits Erfahrung mit Geldgeschäften mitbringt. Dennoch können auch in diesem Fall unvorhergesehene Schwierigkeiten oder Fragen auftauchen, die mit dem Kundendienst geklärt werden wollen.
Firmenkunden mit ansehnlichen Einlagen kommen Finanzdienstleister in der Regel mit einem eigenen Berater entgegen. Kleinunternehmer, die zunächst mit einem privaten Depot starten, wollen zumindest einen gut strukturierten FAQ-Bereich vorfinden, der die wichtigsten Fragen behandelt. Ist dann ein Kontakt mit dem Support nötig, sollte dies nicht nur tagsüber, sondern werktags auch in den Abendstunden möglich sein, wenn Kunden Zeit haben – in der eigenen Sprache und ohne zusätzliche Kosten. Ein Telefonsupport wird sehr geschätzt, ebenso ein Live Chat oder die beliebten Messenger WhatsApp und Telegram. Wollen Kunden ihr Anliegen schriftlich vorbringen, nutzen sie dazu eine E-Mail-Adresse oder ein Formular. Die Reaktion des Kundendienstes sollte zu einer schnellen, gründlichen und freundlichen Lösung des Problems beitragen.
Ein Aktiendepot für Unternehmen, deren Rechtsform ihnen dies ermöglicht, verbindet den Schutz Ihres liquiden Kapitals mit guten Renditemöglichkeiten – auf sehr flexible Weise. Vergleichen Sie die Konditionen und Kosten der besten Depotanbieter mit einem Vergleich. Als Selbstständiger oder Kleinunternehmer haben Sie die Möglichkeit, ein privates Depot zu nutzen – es bietet Ihnen dieselben Vorteile, ohne dass Sie die aufwendige Dokumentation für juristische Personen beibringen müssen.
Wenn Sie zu einem geeigneten Anbieter gefunden haben, sollten nicht nur die Gebühren und Produkte günstig sein – sie müssen auch zu Ihnen passen. Die Palette reicht von soliden ETF-Sparplänen bis zum Handel mit Hebelprodukten. Finden Sie heraus, welcher Anlegertyp Sie sind, welche Risiken Sie auf sich nehmen würden und welche Verluste Sie verkraften können.
Da es bei guten Brokern eine oder sogar mehrere Demoversionen der Software gibt, sollten Sie davon auch ausgiebig Gebrauch machen. Denn die Simulation ist gewissermaßen ein Aktiendepot für Anfänger. Sie vermittelt sehr realitätsnah die Abläufe und hilft Ihnen, den Handel zu erlernen. Außerdem können Sie sich ein Bild von den Finanzinstrumenten und sogar von den Services des Brokers machen und feststellen, ob das, was Sie vorfinden, Ihren Erwartungen entspricht. Zögern Sie nicht, mehrere Anbieter zu testen, falls nötig.
Starten Sie in den Handel nicht mit großen Sprüngen, sondern mit kleinen Schritten und niedrigen Ordervolumen. Sie werden zusehends sicherer auf dem börslichen oder außerbörslichen Parkett und können dann die Einsätze und Hebel anheben.
Vor dem Gewinn steht das Vermeiden von Verlusten. Lernen Sie deshalb zuerst, wie Sie Ihr Kapital schützen und Trades oder Investitionen diversifizieren. In der Ordermaske können Sie Zusätze wie Stopp und Limit nutzen und damit die Kurse, zu denen Sie kaufen oder verkaufen wollen, genau festlegen. Das minimiert Risiken und macht es leichter, Gewinne mitzunehmen, wenn Sie die Orderzusätze richtig handhaben.
Ein Firmendepot ist deutlich unterschieden von Wertpapierkonten für Privatpersonen und mit strengeren Anforderungen verbunden. Geführt wird es für juristische Personen wie Unternehmen, Vereine oder Stiftungen.
Ob ein Firmendepot kostenlos geführt wird, ist ebenfalls abhängig vom Broker oder von der Bank, aber mehr noch von der Höhe der verwalteten Anlage. Liegt diese jenseits des sechsstelligen Bereichs, sind Depotgebühren zu erwarten.
Die Investition des liquiden Kapitals ist aus den bereits genannten Gründen wie Einlagenschutz und bessere Renditen sinnvoll. Wichtig ist lediglich die Entscheidung für flexible Finanzinstrumente, die sich bei Bedarf ohne Vorlaufzeiten verkaufen lassen.
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Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.