

Wertpapierinvestments sind nicht nur für institutionelle Anleger interessant. Wer als Kleinanleger Vermögen aufbaut, wird auch wegen der Renditemöglichkeiten Aktienkurse beobachten. Aufgrund der besonderen Rahmenbedingungen, unter denen sich diese Anlegergruppe an den Märkten bewegt, spielt der Preispunkt für die Depotauswahl eine wichtige Rolle.
Dabei geht es auf der einen Seite um die Frage, was die Verwaltung des Depots und Verrechnungskontos kosten. Viele Broker nutzen hier inzwischen anlegerfreundliche Gebührenmodelle. Andererseits dreht es sich in den Entscheidungen um die Ordergebühren. Hier müssen Kleinanleger im Brokervergleich zwischen der Orderprovision (die Broker erheben) und Fremdkosten unterscheiden.
Ob ein Anbieter mit scheinbar besonders günstigen Konditionen wirklich die beste Wahl ist, hängt aber auch am eigenen Auftreten als Anleger. Liegt der Fokus auf Daytrading und werden Aktien eher über ausländische Handelsplätzen gekauft, kann sich der Fokus hinsichtlich der Trading-Gebühren verschieben. Welche Broker überzeugen bei den Konditionen?
Zu den Anbietern, die Kunden günstige Konditionen in Form niedriger Handelsgebühren offerieren, gehört Smartbroker+. Als Neobroker in den Markt eingetreten, liegt der Fokus auf Anlegern, die eine hohe Technikaffinität mitbringen. Für die Einrichtung des Depots braucht es die App, welche auch in der Verwaltung des Portfolios eine zentrale Rolle einnimmt.

✅ Smartbroker+ ist einer der besten Broker für Kleinanleger
Parallel setzt Smartbroker+ auf eine breite Auswahl bei den Handelsmöglichkeiten. Kleinanleger nutzen den Wertpapierbroker für einen Zugang zu:
Sowohl die Verwaltung des Depots als auch das Verrechnungskonto (inklusive der nötigen Währungskonten) ziehen bei Smartbroker+ keine Gebühren für Trader nach sich. Was den Handel mit Wertpapieren betrifft, bietet sich ein differenziertes Bild. Aktien, Anleihen und ETFs werden über gettex bei einem Ordervolumen ab 0 Euro Transaktionsgebühr gehandelt. Gleiches gilt für gettex beim Derivatehandel. Bis 499 Euro fallen Ordergebühren.
Für andere Handelspartner und Börsen gelten andere Konditionen. Unter anderem greift bei Tradegate oder XETRA eine feste Ordergebühr von jeweils vier Euro je Order. Für die Einrichtung und Ausführung von Sparplänen legt sich Smartbroker+ auf 0 Euro Ordergebühr fest.
| 🔍 Orderkosten für Sparpläne | 💡 Betrag |
|---|---|
| Aktiensparplan | 0 Euro |
| ETCs und ETFs | 0 Euro |
| Fonds | 0 Euro |
Flatex hat sich in der Vergangenheit als einer der Broker etabliert, die Anlegern den Wertpapierhandel auf Basis eines Flatrate-Gebührenmodells ermöglichen. Damit wird der Handel hinsichtlich der Kosten planbar. Was Flatex für Kleinanleger heraushebt, ist die breite Auswahl an Handelsplätzen.
Neben den elektronischen Börsen Xetra und Stuttgart-Euwax haben Anleger über das Depot beim Broker Zugriff auch auf verschiedene Parkettbörsen. Dazu zählen unter anderem München, Düsseldorf und Frankfurt. Parallel stehen einige weitere Handelsplätze zur Verfügung, wie:
Gehandelt wird über die verschiedenen Börsen ein breites Spektrum verschiedener Assets, zu denen neben Aktien, Anleihen und ETFs auch Fonds, diverse Finanzderivate wie Zertifikate und CFDs (Differenzkontrakte) gehören. Diese breite Auswahl erlaubt es Kleinanlegern, sehr individuelle Tradingstrategien umzusetzen.

✅ Auch flatex zählt zu den besten Broker für Kleinanleger
Für preisbewusste Anleger stellt sich die Frage, wie Flatex mit den Gebühren für den Handel umgeht. Der Broker führt sowohl das Depot als auch das Verrechnungskonto ohne einen zusätzlichen Preisaufschlag. Zu den gebührenfreien Leistungen gehören außerdem Orderänderungen oder deren Streichung sowie Teilausführungen innerhalb eines Handelstages.
Die Struktur der Ordergebühren ist bei Flatex übersichtlich. Für den Handel in Deutschland und im Ausland fällt ein Festpreis von 5,90 Euro (zuzüglich der Fremdkosten) als Flatex-Orderprovision an. Zertifikate & Hebelprodukte werden bei Premiumpartnern ohne Orderprovision gehandelt, andernfalls für 5,90 bei einem Ordervolumen von weniger als 1.000 Euro bzw. 15,90 Euro bei einem höheren Transaktionsvolumen.
| 🔍 Orderkosten bei Flatex | 💡 Betrag |
|---|---|
| Wertpapierhandel | 5,90 Euro |
| Zertifikate & Hebelprodukte (außer Premiumpartner) | 5,90 Euro bis 15,90 Euro |
| Sparpläne (ETFs und Fonds) | 0 Euro |
Investitionen bergen Risiken
JustTrade setzt als Broker auf einen Zugang zu den Wertpapiermärkten mit einem Depot, für das von Kleinanleger keine Depotführungsgebühr erhoben wird. Damit haben Trader Zugriff auf das Angebot an drei Handelsplätzen – L&S Exchange, Quotrix und Tradegate Exchange. Auf diese Weise entsteht ein breites Handelsangebot, das nicht nur 9.000 Aktien umfasst, sondern 1.8000 ETFs, ETCs und ETPs sowie mehr als 1 Million Hebelprodukte und Zertifikate umfasst.

✅ JustTrade ist unter den besten Brokern für Kleinanleger
Diese werden von sieben Premiumpartner zur Verfügung gestellt. Ergänzend kommen noch 260 Sparpläne hinzu. Hinter dem Broker JustTrade steht übrigens die Sutor Bank, die für den Broker zu einem besonderen Gebührenmodell greift. Im Preisverzeichnis von JustTrade wird für die Ausführung der Wertpapierorder auf eine Vermittlungsgebühr verwiesen. Allerdings erklärt der Broker gleichzeitig, dass dank Zuwendungen der Ausführungsplätze eine Rabattierung erfolgt.
| 🔍 Orderkosten bei JustTrade | 💡 Betrag |
|---|---|
| Effektive Orderprovision | 0 Euro |
| Fremdkosten | maximal 1 Euro |
| Außerbörslicher Handel (Premiumpartner Gold) | 0 Euro |
| Außerbörslicher Handel (Premiumpartner Silber) | 2 Euro |
| Sparpläne (mindestens 25 Euro) | 0 Euro |
Zusätzlich bleibt eine ganze Reihe verschiedener Serviceleistungen beim Broker JustTrade kostenfrei. Dies schließt unter anderem Ertragsausschüttungen sowohl in Euro als auch fremden Währungen, die Wertpapierüberträge als auch Aktiensplits ein.
Für den Zugang in die Märkte setzt JustTrade auf verschiedene Plattformen. Unterwegs behalten Anleger die Performance des Portfolios über die Web-App im Blick. Diese kann sowohl für das Betriebssystem Android als auch iOS (Apple) heruntergeladen werden. Parallel greifen Trader dem Webtrading-Tool auf die Handelsplätze und das eigene Depot zu. Hier lässt sich eine individuelle Watchlist erstellen und über Split-Screens kann die Performance im Portfolio beobachtet werden.
Aus Anlegersicht spielen die Gebühren eine wichtige Rolle. Besonders Kleinanleger zeigen sich oft als preisbewusst, suchen aber auch nach Brokern mit einem breiten Profil im Handelsangebot. Letztlich geht es in der Entscheidung um das Gesamtpaket. Wer mit seiner Wahl auch auf Dauer zufrieden sein will, kann sich nicht allein von der Depotführungsgebühr leiten lassen. In welcher Form Fremdkosten und andere Serviceentgelte berechnet werden, spielt genauso eine Rolle. Unterm Strich kommt es auf das Gesamtpaket an.


Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.