

ETFs (Exchange Traded Funds) sind ein Asset, das in den letzten Jahren von vielen Anbietern mit Interesse verfolgt werden. Ein Punkt: Die Nachbildung verschiedener Indexwerte innerhalb der ETFs fasst einen umfassenden Aktienkorb zusammen. Was dabei entsteht, ist eine innere Diversifikation für die Fonds.
Zusätzlich bietet die passive Verwaltung Kostenvorteile, die Anleger in ihre Entscheidungen einfließen lassen. Inzwischen ist die Zahl verfügbarer Angebote der Fondsgesellschaften deutlich gewachsen – auf mehrere tausend. Die Entscheidung für einen spezifischen ETF wie damit herausfordernd. Es braucht Werkzeuge, um die Auswahl für das eigene Portfolio konsequent zu optimieren.

➡️ Die besten Tools für ETFs helfen Trader beim Handel/ Shutterstock/ Tapati Rinchumrus
ETF-Screener sind ein wichtiges Tool, wenn es um die Auswahl passender Fonds für das Portfolio geht. Dieser Schritt ist entscheidend, um ETFs passgenau in die gewählte Anlagestrategie einzubinden. Wer als Anleger in Exchange Traded Funds investieren will, muss die Auswahl am Markt nach verschiedenen Kriterien sortieren können.
ETFs bilden Indizes wie den MSCI World, S&P 500 oder den DAX nach. Für Anlageentscheidungen ist es wichtig, die verschiedenen ETFs nach ihrer Index-Zugehörigkeit zu filtern. Diese Information liefert wichtige Hinweise für die Bewertung der Risikostreuung innerhalb der ETFs, da einige Indexwerte ihre Performance aus einer sehr breiten Auswahl verschiedener Assets bilden.
Eine Angabe zu den Verwaltungskosten Fonds. Je niedriger die TER, umso besser werden die Aussichten im Hinblick auf die Nettorendite.
ETFs können physisch oder synthetisch repliziert werden. Diese Filterfunktion ist besonders für die Bewertung des Anlagerisikos wichtig. Eine physische Replikation basiert auf Aktien, während synthetisch nachbildende ETFs auf Derivate setzen.
Hier erfolgt eine Filterung der ETFs nach ihrem Umgang mit Dividenden – ob diese ausgezahlt oder reinvestiert werden.
Größere Fonds wirken aus Sicht vieler Anleger stabiler, bieten mitunter bessere Handelsbedingungen und vermitteln bei einem Teil der Anleger ein subjektiv stärkeres Gefühl von Sicherheit.
ETFs werden auch wegen ihrer TER bei Anlegern nachgefragt. Was nicht vergessen werden darf: Auf den Handel mit Exchange Traded Funds fallen Gebühren an. Außerdem sind die Erträge zu versteuern. Beides – die Tradinggebühren und Steuern – belasten am Ende die Rendite. Um herauszufinden, welcher Einfluss hier ausgeübt wird, braucht es effiziente Werkzeuge.
Mit dem Wissen, wo Gebühren und Steuern besonders spürbar sind, lässt sich das Portfolio optimieren. Kosteneffizient anlegen, heißt am Ende, die Rendite im Sinne eines nachhaltigen Vermögensaufbaus zu gestalten. Steuer- und Gebührenrechner greifen Anlegern letztlich dabei unter die Arme, die Kosten der ETF-Investments optimal auf die eigene Anlagestrategie auszurichten.

➡️ Interactive Brokers bietet viele Trading Möglichkeiten und Tools
Mit den ersten Investments, die über ein Wertpapierdepot getätigt werden, stellt sich eine Frage: Wie lässt sich die Performance des Portfolios verfolgen und messen. Besonders das Monitoring spielt für den langfristigen Vermögensaufbau eine zentrale Rolle, da hier die Basis für eine Optimierung der Rendite liegt.
Das Portfolio-Tracking geht dabei über das bloße Überwachen eines Depots in Echtzeit zu den aktuellen Marktbedingungen hinaus. Besonders Anleger, die bei mehreren Brokern handeln und in ihrer Anlagestrategie Faktor-ETFs mit anleihebasierten Assets oder einem Hebel-ETF mischen, brauchen den Überblick über die Gesamtperformance.
Portfolio-Tracking-Tools erlauben eine besonders klare Vorstellung von der Performance, Asset-Allokation und Risikoentwicklung. Damit wird das Tracking zum wichtigen Baustein, um Kontrolle auf das Portfolio auszuüben. Große Bedeutung hat in diesem Zusammenhang der Vergleich mit Benchmarks. So lassen sich durch das Tracking auch Schwachstellen identifizieren.
Ob Anleger in diesem Zusammenhang zu Portfolio-Tracking-Anwendungen der Broker greifen oder zu Drittanbieter-Lösungen, wird von der Leistungsfähigkeit beeinflusst. Hochwertige Tools müssen alle Einflussfaktoren auf die Rendite – wie Dividenden – berücksichtigen und sich an individuelle Anforderungen anpassen lassen.
ETFs werden im ersten Moment mitunter als Investment für Börsenanfänger wahrgenommen. Niedrige Einstiegshürden und die breite Diversifikation lassen den Eindruck entstehen, es braucht keine Strategie für den Vermögensaufbau. Das Gegenteil ist der Fall. Eine Exposition in verschiedene Märkte und Sektoren über Exchange Traded Funds sollte immer auf einer soliden und nachhaltigen Strategie basieren.
Anleger können in diesem Zusammenhang verschiedene ETFs im Portfolio mischen, wie:
Gerade durch Hebel und Faktor ETFs wird der Aufbau einer Tradingstrategie möglich, die dem zugrundeliegenden Ziel in einer sehr dezidierten Weise folgt.
Aus Anlegersicht muss eine solche Strategie auf Volatilitäten im Markt robust und flexibel reagieren können. Mit Backtesting-Tools lässt sich der Tradingansatz anhand historischer Marktdaten überprüfen. Der Vorteil: Da es sich um reale Daten handelt, die vollkommen frei von subjektiven Annahmen sind, entsteht ein sehr klares Bild von den Schwachstellen und Potenzialen der ETF-Strategie. Mithilfe der Tools lassen sich Drawdowns und die langfristige Renditeerwartung messen.
Gerade viele Kleinanleger nutzen ETFs, um diese über Sparpläne in ein Wertpapierportfolio einzubinden und über die Sparraten Vermögen aufzubauen. Dabei machen sich Trader eine Besonderheit zunutze: Wenn am Markt bärische Trends dominieren, können mit einer festen Sparrate mehr Fondsanteile für das Depot erworben werden.
Sobald der Markt dreht und die Kurse wieder zulegen, steigt der Wert des Portfolios. Zusätzlich kann ein passiver Ertrag über Dividenden aufgebaut werden. Der Durchschnittskosten-Effekt ist ein wichtiger Aspekt in der Bewertung des ETF-Investments. Mithilfe eines Sparplan-Rechners wird die langfristige Entwicklung simuliert. Auf diese Weise lässt sich zeigen, wie die regelmäßigen Einzahlungen langfristig auf das Vermögen wirken.
Gleichzeitig ist eine Prognose der möglichen Rendite auf Basis verschiedene Sparraten möglich. Anleger haben so die Chance, den Sparplan zu optimieren und an der Anlagestrategie für das Gesamtportfolio auszurichten.
ETFs haben sich Anlageklasse auch bei Klein- und Privatanlegern fest etabliert. Wer plant, in dieses Segment einzusteigen, kann von vergleichsweise niedrigen Kosten (gemessen an herkömmlichen Fonds) und einer inneren Diversifikation profitieren. In der Praxis ist es erforderlich, mit verschiedenen Werkzeugen – Tracking Tools oder Steuerrechnern – zu arbeiten, um die Performance und Rendite der ETFs zu optimieren und an einer Basis-Anlagestrategie auszurichten.

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