Medienkooperation

Diese Währungspaare könnten 2026 besonders spannend für Einsteiger sein

Datum: 09.12.2025
Inhaltlich geprüft durch: Ruben Wunderlich

Die spannendsten Währungspaare 2026: Diese Forex-Chancen sollten Einsteiger kennen

Im Jahr 2026 zeichnen sich einige Währungspaare ab, die aufgrund spezifischer makroökonomischer Entwicklungen und ihrer erwarteten Volatilität eine besonders spannende Möglichkeit für den Start in den Forex-Handel darstellen könnten. Wir zeigen Ihnen, welche Devisenpaare das sind und warum.

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Devisenhandel kurz erklärt

Der Devisenhandel ist der gleichzeitige Kauf einer Währung und der Verkauf einer anderen. Währungen werden immer als Währungspaare gehandelt, beispielsweise EUR/USD. Die erste Währung im Paar (hier der Euro) wird als Basiswährung bezeichnet, die zweite (der US-Dollar) als Notierungswährung.

Der angezeigte Kurs gibt an, wie viel Einheiten der Notierungswährung Sie für eine Einheit der Basiswährung erhalten. Der Handel erfolgt in der Erwartung, dass sich der Wert eines Devisenpaares in eine bestimmte Richtung entwickelt, sodass Trader im besten Fall durch die Kursdifferenz einen Gewinn erzielen.

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Der Devisenhandel umfasst den Tausch von Währungen in Paaren wie EUR/USD und zielt darauf ab, von Wechselkursbewegungen zu profitieren. (Foto: Ground Picture / Shutterstock.com)

Was beeinflusst die Kurse von Währungspaaren in 2026?

Die Kurse von Währungspaaren werden maßgeblich von den folgenden Faktoren bestimmt:

Zinssätze und Geldpolitik der Zentralbanken

Die Leitzinsen einer Zentralbank sind der wohl wichtigste Faktor. Steigt der Zinssatz in einem Land, wird die entsprechende Währung für internationale Anleger attraktiver, da sie höhere Renditen auf Einlagen verspricht.

Das erhöht die Nachfrage nach der Währung und führt zu einer Aufwertung des Währungspaares, in dem sie die Basiswährung darstellt. Die Erwartung zukünftiger Zinsentscheidungen beeinflusst die Kurse oft schon im Vorfeld.

Inflationsraten

Eine hohe Inflation führt in der Regel zu einer Abwertung der Währung, da die Kaufkraft sinkt. Investoren meiden Währungen, deren Wert durch steigende Preise verringert wird.

Zentralbanken reagieren auf Inflation oft mit Zinserhöhungen, was wiederum den Kurs des Devisenpaares beeinflusst. Eine stabile, niedrige Inflation ist daher ein Zeichen von Währungsstärke.

Wirtschaftswachstum (BIP)

Ein starkes Bruttoinlandsprodukt (BIP) signalisiert eine gesunde Wirtschaft, was die Attraktivität der Landeswährung erhöht. Ein robustes Wachstum zieht ausländische Investitionen an, was die Nachfrage nach der Währung steigert. Positive BIP-Zahlen führen tendenziell zu einer Aufwertung des Währungspaares, während schwache Zahlen das Gegenteil bewirken.

Handelsbilanz und Kapitalflüsse

Die Handelsbilanz erfasst den Wert der Exporte und Importe eines Landes. Ein Handelsbilanzüberschuss (mehr Exporte als Importe) bedeutet, dass mehr ausländisches Geld in das Land fließt, um Güter zu kaufen, was die Nachfrage nach der Landeswährung erhöht. Dies stärkt das entsprechende Währungspaar. Umgekehrt schwächt ein Defizit die Währung.

Politische Stabilität und Geopolitik

Politische Unsicherheit, Wahlen, Regierungswechsel oder geopolitische Konflikte können zu einer Flucht der Anleger in sogenannte „sichere Häfen“ führen. Länder mit stabiler politischer Lage und geringem Risiko sehen ihre Währungen oft aufwerten. Plötzliche politische Ereignisse können extreme Volatilität in Devisenpaaren auslösen.

Rohstoffpreise

Die Währungen von Ländern, die stark von Rohstoffexporten abhängen (z. B. Kanada und Australien), sind eng an die Preise dieser Rohstoffe gekoppelt. Steigt der Ölpreis, wertet der Kanadische Dollar (CAD) tendenziell auf. Diese Korrelation ist besonders bei den sogenannten „Commodity Currencies“ zu beobachten und macht die zugehörigen Währungspaare interessant.

Marktstimmung und Spekulation

Die kollektive Erwartungshaltung der Marktteilnehmer, die sogenannte Marktstimmung, spielt eine große Rolle. Wenn Händler mehrheitlich eine Aufwertung einer Währung erwarten, kaufen sie diese, was die Erwartung zur selbsterfüllenden Prophezeiung macht. Spekulative Positionen können kurzfristig erhebliche Bewegungen in Währungspaaren verursachen.

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Welche Währungspaare könnten 2026 interessant sein?

Das Jahr 2026 verspricht eine Fortsetzung der geldpolitischen Unterschiede verschiedener Zentralbanken und geopolitischen Verschiebungen, die den Devisenmarkt in den letzten Jahren geprägt haben. Für Anleger und Trader, die von Trends und moderater Volatilität profitieren möchten, könnten die folgenden Währungspaare spannend sein.

EUR/USD (Euro / US-Dollar)

Das EUR/USD-Paar ist das am meisten gehandelte Währungspaar der Welt und wird oft als „Major“ bezeichnet. Es repräsentiert die beiden größten Wirtschaftsblöcke und bietet aufgrund seiner hohen Liquidität und der Fülle an verfügbaren Wirtschaftsdaten eine hervorragende Basis für Einsteiger. Interessant ist das Devisenpaar in 2026 vor allem aufgrund folgender Aspekte:

Geldpolitische Divergenz

Es wird erwartet, dass die US Federal Reserve (Fed) ihre Zinssenkungen fortsetzt, während die Europäische Zentralbank (EZB) möglicherweise eine restriktivere Haltung einnimmt oder ihren Lockerungszyklus früher beendet.

Schwäche des US-Dollars

Analysten prognostizieren eine anhaltende Schwäche des US-Dollars, bedingt durch hohe US-Staatsschulden und eine nachlassende Wachstumsdynamik im Vergleich zur Eurozone.

Klare technische Muster

Die hohe Liquidität des Devisenpaares führt zu klareren und zuverlässigeren technischen Chartmustern, was die Analyse für Einsteiger erleichtert.

USD/CHF (US-Dollar / Schweizer Franken)

Der Schweizer Franken (CHF) gilt traditionell als „sicherer Hafen“ in Zeiten globaler Unsicherheit. Das Währungspaar USD/CHF reagiert daher stark auf geopolitische Spannungen und die allgemeine Risikobereitschaft der Anleger. Besonders interessant könnte das Währungspaar in 2026 aus folgenden Gründen sein:

Flucht in den Franken

Angesichts anhaltender geopolitischer Risiken (z.B. in Europa oder Asien) werden Trader und Anleger den Schweizer Franken voraussichtlich weiter als sicheren Hafen suchen.

SNB-Stabilität

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) signalisiert eine stabile Geldpolitik, während andere Zentralbanken ihre Zinsen senken, was die Zinsdifferenz zugunsten des Frankens verschiebt.

Klarer Trend

Die erwartete anhaltende Dollar-Schwäche in Kombination mit der Franken-Stärke könnte einen relativ klaren Abwärtstrend im Devisenpaar USD/CHF für das Jahr 2026 etablieren.

AUD/USD (Australischer Dollar / US-Dollar)

Der Australische Dollar (AUD) ist eine sogenannte „Commodity Currency“, da Australien ein bedeutender Exporteur von Rohstoffen wie Eisenerz und Kohle ist. Das Währungspaar AUD/USD ist daher eng mit der globalen Rohstoffnachfrage und dem Wirtschaftswachstum Chinas verbunden. Interessant ist das Paar in 2026 unter anderem aufgrund folgender Prognosen:

Rohstoff-Erholung

Eine erwartete Erholung der globalen Wirtschaft und eine steigende Nachfrage nach Rohstoffen könnten den AUD stärken.

RBA-Haltung

Die Reserve Bank of Australia (RBA) könnte aufgrund einer hartnäckigeren Inflation eine restriktivere Haltung einnehmen als die Fed, was die Zinsdifferenz zugunsten des AUD verschieben würde.

Einfache Korrelation

Die klare Korrelation zu Rohstoffpreisen und Wirtschaftsdaten macht die fundamentale Analyse dieses Währungspaares für Einsteiger übersichtlicher.

Währungspaare 2026

Das Währungspaar AUD/USD ist eng mit der globalen Rohstoffnachfrage verbunden (Foto: Shutterstock/ autsawin uttisin)

USD/CAD (US-Dollar / Kanadischer Dollar)

Der Kanadische Dollar (CAD) ist ebenfalls eine Rohstoffwährung, die stark vom Ölpreis beeinflusst wird, da Kanada ein großer Ölproduzent ist. Das Währungspaar USD/CAD wird oft als „Loonie“ bezeichnet und bietet eine direkte Möglichkeit, auf die Entwicklung des Energiemarktes zu spekulieren. Gründe dafür, dass das Devisenpaar in 2026 spannend für Einsteiger sein könnte, sind unter anderem:

Ölpreis-Volatilität

Die anhaltende Volatilität auf den globalen Energiemärkten wird voraussichtlich den CAD stark beeinflussen und somit klare Handelsmöglichkeiten im Devisenpaar USD/CAD schaffen.

BOC vs. Fed

Die Bank of Canada (BOC) könnte aufgrund der heimischen Wirtschaftslage eine andere Zinspolitik verfolgen als die Fed, was zu einer attraktiven Zinsdifferenz führen kann.

Nordamerikanische Dynamik

Die enge wirtschaftliche Verflechtung der USA und Kanadas sorgt für eine gewisse Grundstabilität, während die Ölpreis-Sensitivität zu einer nötigen Handelsdynamik führt.

EUR/PLN (Euro / Polnischer Zloty)

Das Währungspaar EUR/PLN gehört zu den Schwellenländerwährungen (Emerging Market Currencies). Der Polnische Zloty (PLN) profitiert von der engen wirtschaftlichen Anbindung an die Eurozone und dem relativ hohen Wirtschaftswachstum Polens als EU-Mitgliedsstaat. Warum ist das Währungspaar also in 2026?

Wirtschaftliche Konvergenz

Polens Wirtschaft wächst tendenziell schneller als die der Eurozone, was den Zloty strukturell stärken sollte.

Zinsdifferenz

Die polnische Zentralbank (NBP) hält oft höhere Zinsen als die EZB, was das Währungspaar für Carry Trades interessant macht.

Erhöhte Volatilität

Als Schwellenländerwährung bietet EUR/PLN eine höhere Volatilität als Majors, was bei richtiger Positionierung höhere Gewinne, aber auch höhere Risiken verursacht.

USD/JPY (US-Dollar / Japanischer Yen)

Der Japanische Yen (JPY) wird oft als Carry-Trade Finanzierungswährung genutzt, da die Bank of Japan (BoJ) traditionell extrem niedrige Zinsen verfolgt. Das Währungspaar USD/JPY ist daher stark von der Zinsdifferenz zwischen den USA und Japan abhängig. Für gute Handelschancen sprechen auch für Einsteiger in 2026 folgende Punkte:

BoJ-Wende

Es wird erwartet, dass die BoJ ihre extrem lockere Geldpolitik im Jahr 2026 möglicherweise beendet oder zumindest anpasst, was zu einer signifikanten Stärkung des Yen führen könnte.

Zinsdifferenz-Spiel

Die Verengung der Zinsdifferenz zwischen den USA und Japan wird die Haupttreiber für die Volatilität in diesem Devisenpaar sein und Trendwechsel ermöglichen.

Carry-Trade Auflösung

Eine Änderung der BoJ-Politik könnte eine massive Auflösung von Carry Trades auslösen, was zu starken, aber potenziell lukrativen Bewegungen im Währungspaar führen würde.

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GBP/USD (Britisches Pfund / US-Dollar)

Das Währungspaar GBP/USD, auch bekannt als „Cable“, ist ein weiteres Major-Paar mit hoher Liquidität. Es spiegelt die wirtschaftliche Dynamik Großbritanniens wider, die seit dem Brexit und den damit verbundenen Handelsunsicherheiten von besonderem Interesse ist. Warum sind das Devisenpaar Pfund / Dollar in 2026 interessant?

Bank of England (BoE) vs. Fed

Die BoE könnte aufgrund der hartnäckigen britischen Inflation gezwungen sein, ihre Zinsen länger hoch zu halten als die Fed, was das Pfund stärken würde.

Wirtschaftliche Erholung

Anzeichen einer stabilen wirtschaftlichen Erholung in Großbritannien könnten das Pfund gegenüber dem erwarteten schwächeren US-Dollar aufwerten lassen.

Politische Klarheit

Eine mögliche politische Beruhigung nach den Turbulenzen der Vorjahre könnte dem Pfund zusätzliche Stabilität verleihen und das Währungspaar attraktiver machen.

NZD/USD (Neuseeland-Dollar / US-Dollar)

Der Neuseeland-Dollar (NZD) ist ebenfalls eine Rohstoffwährung, die stark von Agrarprodukten und dem Tourismus abhängt. Das Währungspaar NZD/USD bietet eine Alternative zum AUD/USD, da die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) oft eine sehr proaktive Geldpolitik verfolgt. Gründe für den Einstieg in dieses Devisenpaar sind unter anderem:

RBNZ-Aggressivität

Die RBNZ ist bekannt für ihre schnellen und deutlichen Zinsanpassungen, was für Händler, die auf Zinsdifferenzen setzen, attraktiv ist.

Globale Erholung

Eine starke globale Nachfrage nach Agrarprodukten und eine Wiederbelebung des Tourismus könnten den NZD deutlich stärken.

Hohe Volatilität

Im Vergleich zu anderen Majors bietet dieses Währungspaar oft eine höhere Volatilität, was für Einsteiger mit einer klaren Strategie Chancen eröffnet.

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Währungspaare lassen sich über regulierte Forex- und CFD-Broker wie Capital.com handeln – flexibel, gehebelt und auf Wunsch zunächst im Demokonto. (Foto: Ascannio / Shutterstock.com)

Wo kann ich Währungspaare handeln?

Um Währungspaare zu handeln, benötigen Sie ein Konto bei einem Forex- bzw. CFD-Broker wie Capital.com. Mittels Differenzkontrakten handeln Sie beim regulierten Broker über 3.000 Assets, darunter auch zahlreiche Devisenpaare mit einem Hebel. Zudem können Sie den Handel zuvor über ein kostenfreies Demokonto üben.

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Was sind die Chancen und Risiken des Devisenhandels?

Der Handel mit Währungspaaren bietet gute Renditemöglichkeiten, birgt aber auch spezifische Risiken. Als Einsteiger sollten Sie sich beider Seiten bewusst sein, bevor sie in den Markt eintreten.

Vorteile und Risiken des Devisenhandels sind:
  • Hohe Liquidität: Der Forex-Markt ist der liquideste Markt der Welt. Das bedeutet, dass Währungspaare jederzeit schnell und zu fairen Preisen gehandelt werden können. Dies minimiert das Risiko, dass Sie Ihre Position nicht zum gewünschten Preis schließen können.
  • 24-Stunden-Handel: Der Markt ist von Sonntagabend bis Freitagabend durchgehend geöffnet, da er sich über verschiedene Zeitzonen erstreckt. Dies ermöglicht es Ihnen, flexibel zu handeln und auf Nachrichten zu reagieren, wann immer diese veröffentlicht werden.
  • Hebelwirkung (Leverage): Broker bieten eine Hebelwirkung an, die es Ihnen ermöglicht, mit einem relativ geringen Kapitaleinsatz große Positionen zu kontrollieren. Dies kann potenzielle Gewinne vervielfachen, macht den Handel mit Devisenpaaren aber auch risikoreicher.
  • Niedrige Transaktionskosten: Im Vergleich zu anderen Märkten sind die Handelskosten (Spreads und Kommissionen) für Währungspaare in der Regel sehr niedrig. Das ist besonders für aktive Händler von Vorteil, die häufig Positionen eröffnen und schließen.
  • Vielfältige Handelsstrategien: Der Devisenmarkt erlaubt eine breite Palette von Strategien, von kurzfristigem Scalping bis hin zu langfristigen Carry Trades. Die ständige Bewegung der Währungspaare bietet für jeden Handelsstil passende Möglichkeiten.
  • Einfache Short-Positionen: Im Devisenhandel setzen Sie genauso einfach auf fallende Kurse (Short-Position) wie auf steigende (Long-Position). Es gibt keine zusätzlichen Beschränkungen oder Leihgebühren wie bei Aktien.
  • Hohes Hebelrisiko: Die Hebelwirkung kann Gewinne vervielfachen, aber auch Verluste. Ein kleiner negativer Kursausschlag kann bei hohem Hebel schnell zum Verlust des gesamten eingesetzten Kapitals führen.
  • Marktvolatilität: Währungspaare können, insbesondere bei der Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten oder politischen Ereignissen, extrem volatil sein. Diese plötzlichen Bewegungen können Stop-Loss-Orders überspringen und zu unerwartet hohen Verlusten führen.
  • Komplexität der Einflussfaktoren: Die Vielzahl der Faktoren, die Devisenpaare beeinflussen (Zinsen, Inflation, Geopolitik, Rohstoffe), macht die fundamentale Analyse komplex und anspruchsvoll. Einsteiger können die Zusammenhänge leicht falsch interpretieren.
  • Gegenparteirisiko (Broker): Da der Devisenmarkt dezentralisiert ist, handeln Sie über einen Broker. Das Risiko besteht, dass der Broker seinen Verpflichtungen nicht nachkommen kann (Insolvenzrisiko). Die Wahl eines regulierten und seriösen Brokers ist daher essenziell.
  • Psychologische Herausforderungen: Der Devisenhandel erfordert Disziplin und emotionale Kontrolle. Die ständige Verfügbarkeit des Marktes und die schnellen Kursbewegungen können zu impulsivem Handeln führen, was einer der häufigsten Gründe für Verluste ist.
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Der Devisenhandel bietet hohe Chancen durch Liquidität und Hebel, erfordert jedoch Erfahrung und Disziplin, um die erheblichen Risiken zu beherrschen. (Foto: Garun .Prdt / Shutterstock.com)

Tipps zum Handel mit Währungspaaren für Einsteiger

Der erfolgreiche Handel mit Währungspaaren erfordert mehr als nur das Wissen um die aktuellen Kurse. Wir geben Ihnen einige Tipps, die Ihnen als Einsteiger helfen, sich im Devisenmarkt zurechtzufinden und Ihre Risiken zu minimieren.

  • Tipp – Beginnen Sie mit einem Demokonto
    Bevor Sie echtes Geld riskieren, sollten Sie den Handel mit Währungspaaren in einer risikofreien Umgebung üben. Ein Capital.com Demokonto ermöglicht es Ihnen, Ihre Strategien zu testen und sich mit der Handelsplattform vertraut zu machen, ohne finanzielle Verluste befürchten zu müssen.
  • Tipp – Fokus auf Major-Währungspaare
    Starten Sie mit den Majors wie EUR/USD oder GBP/USD. Diese Währungspaare haben die höchste Liquidität und die engsten Spreads, was die Transaktionskosten niedrig hält. Ihre Kurse sind zudem transparenter und weniger anfällig für Manipulationen.
  • Tipp  – Entwickeln Sie eine klare Handelsstrategie
    Definieren Sie präzise Regeln, wann Sie eine Position eröffnen, wann Sie Gewinne mitnehmen (Take Profit) und wann Sie Verluste begrenzen (Stop Loss). Eine Strategie hilft Ihnen, emotionale Entscheidungen zu vermeiden und diszipliniert zu handeln.
  • Tipp  – Verstehen Sie das Risikomanagement
    Setzen Sie pro Trade nur einen kleinen Prozentsatz Ihres Gesamtkapitals aufs Spiel (z.B. 1-2%). Nutzen Sie immer Stop-Loss-Orders, um potenzielle Verluste automatisch zu begrenzen.
  • Tipp – Behalten Sie den Wirtschaftskalender im Auge
    Wichtige Wirtschaftsdaten (Zinsentscheidungen, Inflationszahlen, Arbeitsmarktberichte) sind die Hauptursache für die Volatilität von Währungspaaren. Informieren Sie sich über anstehende Veröffentlichungen und vermeiden Sie es, kurz davor große Positionen zu eröffnen. Es sei denn, Ihre Strategie ist darauf ausgelegt.
  • Tipp – Nutzen Sie die technische und fundamentale Analyse
    Lernen Sie, Chartmuster zu erkennen (technische Analyse) und die makroökonomischen Zusammenhänge zu verstehen (fundamentale Analyse). Die Kombination beider Ansätze liefert die besten Signale für den Handel mit Währungspaaren.
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