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Dividendenaktien enthüllt: Die attraktivsten Unternehmen für passives Einkommen

Datum: 16.02.2025
Inhaltlich geprüft durch: Ruben Wunderlich
Wesentliche Punkte
  • Aktien bieten Rendite nicht nur durch Kursgewinne, sondern auch durch Dividenden
  • Die Beteiligung am Unternehmensgewinn ermöglicht Anlegern einen passiven Einkommensstrom
  • Anleger können ihre Dividendenstrategie individuell auf Wachstum oder Rendite ausrichten

Dividendenwachstum vs. Dividendenrendite

Bei einer dividendenbasierten Anlagestrategie gibt es verschiedene Ansätze. Eine Möglichkeit besteht im gezielten Vermögensaufbau durch Investitionen in Unternehmen mit kontinuierlich steigenden Dividenden. Anleger setzen dabei auf Unternehmen, die ihre Ausschüttungen regelmäßig erhöhen, was auf langfristigen wirtschaftlichen Erfolg und finanzielle Stabilität hindeutet. Ein nachhaltiges Dividendenwachstum spricht für ein solides Geschäftsmodell sowie eine strategisch durchdachte und zukunftsorientierte Unternehmensführung.

Eine alternative Strategie fokussiert sich auf die Dividendenrendite. Dabei steht das Verhältnis zwischen Dividende und Aktienkurs im Mittelpunkt. Im Gegensatz zur Wachstumsstrategie, die sich auf die Steigerung der Ausschüttungen fokussiert, geht es hier um eine möglichst hohe laufende Rendite. Anleger müssen sich nicht zwangsläufig für eine der beiden Strategien entscheiden, sondern können beide Ansätze kombinieren.

Aktien mit hohem Dividendenwachstum

1️⃣ ASML (ISIN NL0010273215):

Mit einem beeindruckenden Dividendenwachstum in den letzten fünf Jahren performt die Aktie von ASML bei der Dividende sehr stark. Von 2,75 Euro je Aktie in 2020 ist die Ausschüttung an Aktionäre in 2024 auf 6,40 Euro geklettert. Anleger, die auf ein starkes Wachstum bei der Dividende setzen, können Prognosen zufolge auch in den kommenden Jahren mit hohen Dividenden rechnen. Schätzungen gehen davon aus, dass der Anbieter von Lithographiesystemen noch in den nächsten fünf Jahren die 10-Euro-Marke bei der Dividende knackt.

2️⃣ Zoetis (ISIN US98978V1035):

Zoetis ist ein Unternehmen, das sich fest im Markt für Tiergesundheit etabliert hat. Die Aktie (ISIN US98978V1035) des Impfstoffherstellers musste im laufenden Handel zuletzt (Stand: 12. Februar 2025) Kursverluste hinnehmen. Trotz der jüngsten Kursverluste bleibt die Aktie für Dividendenanleger interessant. Zwischen 2020 und 2024 ist die Dividende von 0,85 Dollar auf 1,80 Dollar gestiegen. Analysten erwarten, dass Zoetis weiterhin steigende Dividenden ausschüttet.

3️⃣ Novo Nordisk (ISIN DK0062498333):

Novo Nordisk ist ein wichtiges Pharmaunternehmen aus Dänemark. Seit der Gründung im Jahr 1923 hat sich Novo Nordisk eine starke Position im Gesundheitsmarkt erarbeitet. Aus Anlegersicht gehört das Wertpapier zu den dividendenstarken Assets auf dem Parkett. Von 2020 bis 2024 hat sich die Ausschüttung mehr als verdoppelt. Hinsichtlich der Prognosen könnten 2025 schon mehr als 13,50 DKK als Dividende ausgezahlt werden.

4️⃣ LVMH Moet Hennessy L.V. (ISIN: FR0000121014) :

LVMH Moet Hennessy L.V. (ISIN: FR0000121014) hat als Luxusgüterkonzern ein sehr breites Markenportfolio entwickelt und gehört in diesem Sektor zu den wichtigen Unternehmen. Der Kurs der Aktie konnte sich in den letzten fünf Jahren stabil nach oben entwickeln und hat einen Zuwachs von mehr als 70 Prozent erreicht. Und auch beim Dividendenwachstum lässt sich aus Anlegersicht ein positives Fazit ziehen. Zwischen 2020 und 2024 konnte LVMH Moet Hennessy L.V. die Ausschüttungen von 6 Euro auf 13 Euro anheben. Und die Wachstumskurve zeigt an dieser Stelle weiter nach oben.

dividendenaktien enthuellt

✅ Die LVMH Aktie gehört eindeutig zu den Dividendenaktien 2025

Prognosen der Aktiendividenden für 2025:

➡️ Aktien mit hohem Dividendenwachstum ✅ Dividende 2020 🗓️ Dividende 2024 💡 Prognose 2025
ASML (NL0010273215) 2,75 EUR 6,40 EUR 7,22 EUR
Zoetis (US98978V1035) 0,85 USD 1,80 USD 1,97 USD
Novo Nordisk (DK0062498333) 6,40 DKK 13,50 DKK 13,69 DKK
LVMH (FR0000121014) 6,00 EUR 13,00 EUR 13,47 EUR

Aktien mit einer hohen Dividendenrendite

  • Der österreichische Öl- und Tankstellenriese OMV (ISIN AT0000743059) hat in den letzten fünf Jahren an der Börse immer wieder unter einem gewissen Druck gestanden. Der Kurs der OMV Aktie hat sich nach einem Tief 2020 in den zurückliegenden Jahren aber wieder erholen können. Aus Sicht dividendenorientierter Anleger ist das Wertpapier eine interessante Option. Seit 2022 werden von dem Konzern Gewinnbeteiligung von mindestens 10 Prozent Dividendenrendite ausgeschüttet. 2024 hat OMV sogar über 12,70 Prozent erreicht.
  • Innovative Industrial Properties (ISIN US45781V1017) rückt die legale Cannabisindustrie in den Mittelpunkt und beschäftigt sich in diesem Segment vorrangig mit Real Estate Fragen. Obwohl erst 2016 gegründet, gehört die Aktie aktuell zu den Wertpapieren, die in Bezug auf die Dividendenrendite durchaus einen Platz im Portfolio finden kann. Nach rund sieben Prozent Rendite in den Jahren 2022 und 2023, rechnen Analysten für das Geschäftsjahr 2024 mit rund 10 Prozent Dividendenrendite.
  • Mit der Nordea Bank (ISIN FI4000297767) binden Anleger eine Aktie in das Portfolio ein, die sich am Markt bei der Rendite ebenfalls sehr stark profilieren kann. Über die zurückliegenden Jahre hat das Finanzinstitut kontinuierlich eine Dividendenrendite oberhalb der 8-Prozent-Marke erreicht. Das Management der finnischen Bank zeigt angesichts solcher Ergebnisse, wie richtig die strategischen Entscheidungen der Vergangenheit gewesen sind.
  • Stellantis (ISIN NL00150001Q9) steht als italienisch-amerikanischer Automobilhersteller aktuell – wie die ganze Branche – unter Druck. Aktuell liegt der Kurs bei 13,38 Euro (Stand: 14. Februar 2024) und bietet eine Dividendenrendite von 5,37 Prozent. Spätestens ab 2027 sehen Analysten die Rendite wieder deutlich auf Erholungskurs. Für 2028 wird sogar mit einer zweistelligen Dividendenrendite gerechnet.
  • Der deutsche Chemiekonzern BASF (ISIN DE000BASF111) hat sich nach den Krisen der zurückliegenden Jahre im letzten 12-Monats-Zeitraum behaupten können. Mit einem Plus von mehr als 11 Prozent ist der Trend positiv – was auch für die Dividende gilt. Anleger können auch für 2024 wieder mit einer Gewinnbeteiligung rechnen. BASF liegt bei der Dividendenrendite nach Meinung von Analysten in den kommenden Jahren im Bereich zwischen 4,80 bis 4,50 Prozent.

Prognosen der Aktiendividenden für 2025:

➡️ Aktien mit hoher Dividendenrendite ✅ Dividendenrendite 2022 🗓️ Dividendenrendite 2024 💡 Prognose 2025
OMV (AT0000743059) 10 % 12,70 % 4,29 EUR
Innovative Industrial Properties (US45781V1017) 7 % 10 % 7,68 USD
Nordea Bank (FI4000297767) 8 % 8 % 0,95 EUR
Stellantis (NL00150001Q9) 5,37 % 0,75 EUR
BASF (DE000BASF111) 4,80 % 4,50 % 2,33 EUR

Tipps zur Auswahl dividendenstarker Aktien

Die Entscheidung für den Einstieg in eine auf Dividenden basierende Strategie spiegelt den Wunsch nach passiven Renditequellen und einem Dämpfungsfaktor für die Volatilität der Märkte wider. Für die Auswahl passender Wertpapiere können sich Anleger an einigen Tipps orientieren.

  • Unternehmen mit stabilen Geschäftsmodellen und beständigen Cashflows erweisen sich als zuverlässige Dividendenzahler.
  • Eine Mischung verschiedener Sektoren reduziert Risiken. Eine breite Auswahl verringert das Klumpenrisiko innerhalb des Portfolios.
  • Diversifikation zielt nicht nur auf Sektoren und Branchen ab. Erfahrene Anleger mischen Aktien aus Asien, Europa und Amerika. So lassen sich die Stabilität vieler Unternehmen der Industrieländer mit den wachstumsorientierten Schwellenländern kombinieren.
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Fazit: Mit Dividenden einen passiven Cashflow aufbauen

Anleger richten ihren Blick im Aktienhandel oft primär auf Kursbewegungen und kurzfristige Handelsstrategien wie Trendfolge oder antizyklisches Investieren. Dabei gerät eine wesentliche Renditequelle leicht in den Hintergrund: Dividenden. Wer auf regelmäßige Ausschüttungen setzt, steht vor der strategischen Entscheidung, ob er einen wachstumsorientierten Ansatz verfolgt oder auf eine stabile Dividendenrendite fokussiert. Doch eines ist essenziell: Dividenden sind keine Selbstverständlichkeit. Unternehmen können ihre Ausschüttungen senken oder gänzlich aussetzen – ein Risiko, das Investoren bei der Portfoliostrukturierung unbedingt einkalkulieren sollten.

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