

Seit der Pandemie prägte eine zunehmende Teuerung die Finanznachrichten. Erst ab 2024 wird die Inflationsrate schrittweise gesenkt – Anteil daran hat die Zinspolitik der EZB. Auf Null soll die Teuerungsrate nicht gebracht werden, um das Wirtschaftswachstum zu stabilisieren.
Finanzfachleute gehen davon aus, dass nach der Absenkung des Leitzins im Januar weitere Absenkungen folgen werden – jeweils um ein viertel Prozent. Das hat Auswirkungen für Sparer und Anleger.
Spürbare Preissteigerungen in den vergangenen Jahren sind ein Ergebnis einer Inflationsrate, die im Kielwasser von Pandemie und Energiekrise zeitweise auf über zehn Prozent kletterte. Die EZB steuerte dagegen – mit der sogenannten Zinswende. Erstmals seit vielen Jahren erhielten Anleger und Sparer überhaupt wieder Zinsen auf ihre Guthaben, zum Teil sogar in ansehnlicher Höhe.
Durch die Verzinsung wurde der Verlust der Kaufkraft zumindest zum Teil wieder ausgeglichen. Nun soll sich die Situation stabilisieren – und mit den Traum-Konditionen für Tages- und Festgeld ist es dann wieder einmal vorbei.
Bereits im Januar 2025 senkte die EZB den Leitzins um 0,25 Prozent. Der aktuelle Leitzins als Hauptrefinanzierungssatz beträgt seit dem 5. Februar 2025 nun 2,90 Prozent, zuvor lag der Zins bei 3,15 Prozent. Der Einlagenzins, den Anleger bestenfalls erhalten, ist damit auf 2,75 Prozent gesunken.
Finanzdienstleister mit Zinskonten legen sich ohnehin nicht fest, sondern bieten variable Zinssätze an – so können sie, wann immer es nötig ist, auf die Zinspolitik der EZB reagieren und ihre eigene Guthabenverzinsung anpassen.

▶️ Eine weiter steigende Inflation wird nicht erwartet/ Shutterstock/ dee karen
Die Zinssenkungen der Zentralbank haben natürlich nicht nur Auswirkungen auf das Guthaben von Privatpersonen, sondern auch auf Unternehmen und die Wirtschaft als ganzes. Sinkende Zinsen beflügeln Investitionen – und stärken damit Konzerne und deren Anteilsscheine. Von den fallenden Leitzinsen profitieren langfristig also die Aktienmärkte und indirekt auch die großen Aktien-Indizes.
Anders bei Staatsanleihen – sie entwickeln sich gegenläufig, für Anleger werden sie bei niedrigen Zinsen vor allem langfristig nun weniger interessant, auch wenn Finanzexperten bei den längeren Laufzeiten stabile Zinsen vorhersehen. Allerdings behalten sie ihre Funktion als stabilisierende Komponente im Portfolio. Ähnlich wie Investitionen in Edelmetalle dienen sie dem Werterhalt.
Der Ausblick auf eine sinkende Inflationsrate ist natürlich alles andere als sicher. Nicht vollständig kalkulierbar ist auch nach Ansicht von Fachleuten der Einfluss von Inflationstreibern, unter ihnen nach wie vor hohe Energiekosten, ein Investitionsstau und der anhaltende Fachkräftemangel.
Auch die von den USA angedrohten Handelszölle auf Waren aus der EU bzw. aus Deutschland werden sich auf die Preise und damit auf die Inflation auswirken. Unter Umständen stehen sie in den kommenden Monaten der geplanten graduellen Absenkung des Leitzinssatzes im Weg.
Sollte sich umgekehrt ein stärkeres Wirtschaftswachstum als prognostiziert in Europa abzeichnen, zusammen mit wesentlich dynamischeren Investitionen und steigendem Konsum, würde ein Absinken der Inflation beflügeln. Auch dieses Szenario ist nicht undenkbar, zumal die USA aktiv ein Ende des Krieges in der Ukraine anstreben.

📈 Die Finanzmärkte werden wieder attraktiver für Anleger/ Shutterstock/ fizkes
Eine allgemeine Tendenz scheint sich bei der Inflation bzw. bei der Zinspolitik der EZB abzuzeichnen – und sie deutet weniger auf eine Deflation als auf eine kontrollierte Inflation hin. Damit werden Wertpapiere wie Aktien wieder attraktiver für private Anleger.
Allerdings hat nicht jeder die Mittel, sich ein Aktienportfolio zusammenzustellen. Eine Alternative ist die kurzfristige Spekulation auf die Kurse. Möglich machen es Derivate, die die Wertentwicklung abbilden und ihren Halter daran teilhaben lassen. Der Basiswert wird dabei nicht gekauft.
Zu diesen „abgeleiteten“ Finanzinstrumenten gehören CFDs. Differenzkontrakte erlauben Tradern den Ein- und Ausstieg nach eigenen Wünschen, die Rendite ergibt sich aus der Kursdifferenz. Mit CFDs können Daytrader long oder short gehen, Hebel steigern das eingebrachte Eigenkapital.
Die contracts for difference werden auf Basiswerte aller Anlageklassen angeboten. Handelbar sind sie bei spezialisierten Finanzdienstleistern.
Dank des Testzugangs können sich Interessierte selbst ein Bild vom Handel bei dem australischen CFD-Broker machen und die praktischen Aspekte des Tradings erlernen. Die Kontotypen wenden sich mit Market Maker Konditionen an Einsteiger, während Trader mit hohem Handelsvolumen die ECN-Konditionen des RAW-Kontos schätzen – es bietet Spreads schon ab 0 Pips gegen Kommissionen. Die Transparenz und Kundenorientierung, das große Portfolio und die erstklassigen Technologien machen Pepperstone zu einem der führenden Broker im CFD-Trading.
Einige Jahre lang sah es so aus, als würde sich die Verzinsung von Guthaben wieder lohnen. Zwar hat die EZB mit ihrer Null- oder Negativzinspolitik abgeschlossen, doch das schrittweise Absenken des Leitzins lässt Anleger nun wieder vermehrt Ausschau halten nach Alternativen. Wird die angestrebte durchschnittliche Inflationsrate von wenig mehr als zwei Prozent erreicht, gewinnt ein Wertpapierbündel wieder an Attraktivität.
Wer sich nicht mit größeren Beträgen auf längere Zeit festlegen will, findet eine Alternative im Daytrading. Hier nutzen die Teilnehmer im außerbörslichen Handel Instrumente, die ohne einen Kauf der Basiswerte auskommen. Dank der Hebelfaktoren werden die Renditepotenziale gegenüber dem eingebrachten Eigenkapital erhöht. Bei einem spezialisierten Broker wie dem australischen Anbieter Pepperstone finden Interessierte den Zugang zum Handel und Ressourcen, um sich auf das Trading angemessen vorzubereiten.

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Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.