

Wer träumt nicht davon, ein zusätzliches Einkommen zu erzielen – am besten ganz ohne großen Aufwand? Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist der Aufbau eines Nebeneinkommens mit Dividenden-ETFs. Schon mit 100 EUR Sparrate im Monat können Sie langfristig ein stetig wachsendes, passives Einkommen aufbauen. Besonders motivierend: Die ersten Dividenden landen bereits nach wenigen Monaten auf Ihrem Konto.
Dabei müssen Sie kein Vermögen investieren, sondern können auch mit kleinen Beträgen starten. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie vorgehen können und worauf Sie achten sollten.

Dividenden bieten Anlegern einen kontinuierlichen Cashflow, der bei einer geschickten Auswahl der ETFs sogar monatlich auf Ihrem Konto landen kann.
Im Gegensatz zu anderen, weniger rentierlichen Anlageformen profitieren Sie bei Dividenden-ETFs zudem von:
Je früher Sie beginnen, desto größer wird Ihr Einkommen über die Jahre dank des Zinseszinseffekts.
Wenn Sie mit Dividenden-ETFs ein Nebeneinkommen aufbauen möchten, haben Sie viele Möglichkeiten.
Einige ETFs konzentrieren sich auf stabile Dividendenzahler weltweit, andere setzen auf Dividenden-Aristokraten, die ihre Ausschüttungen über Jahrzehnte hinweg regelmäßig gesteigert haben.
Wichtig ist, bei der Auswahl auf Diversifikation und eine solide Dividendenhistorie zu achten.
Hier eine Auswahl beliebter Dividenden-ETFs, die Anleger häufig in Betracht ziehen:
| ➡️ ETF | 🔢 ISIN | 💰 Dividendenrendite | 📝 Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield | IE00B8GKDB10 | ca. 3,5 % p. a. | Weltweite Unternehmen mit hoher Dividendenrendite |
| Xtrackers STOXX Global Select Dividend 100 | LU0292096186 | ca. 6,5 % p. a. | International diversifiziert, mit Fokus auf hohe Ausschüttungen |
| SPDR S&P Global Dividend Aristocrats | IE00B9CQXS71 | ca. 4,0 % p. a. | Ausschließlich globale Dividenden-Aristokraten mit langer Historie |
| VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders | NL0011683594 | ca. 4,0 % p. a. | Fokus auf stabile Dividendenzahler in entwickelten Märkten |
Ein oft unterschätzter Vorteil von Dividenden-ETFs ist der psychologische Effekt der regelmäßigen Ausschüttungen. Selbst kleine Dividendenerträge können Anleger motivieren, langfristig am Sparplan festzuhalten.
Regelmäßige Ausschüttungen motivieren Anleger, da sie direkt die Erträge auf ihrem Konto sehen. Dieser stetige Cashflow schafft eine greifbare Verbindung zur Investition. Besonders in schwierigen Marktphasen kann dies das Durchhaltevermögen stärken.
Dieser psychologische Vorteil unterscheidet Dividenden-ETFs von anderen Anlageformen, bei denen Sie Erträge erst durch den Verkauf der Anteile realisieren. Der direkte Bezug von Dividenden schafft eine greifbare Belohnung und unterstützt eine langfristige Anlagestrategie.
Anleger sollten jedoch beachten, dass es sich um einen psychologischen Faktor handelt. Dividenden-ETFs sind nicht automatisch anderen ETFs in Bezug auf Rendite überlegen.
Eine der häufigsten Fragen: Wie viel Kapital benötige ich, um ein spürbares Nebeneinkommen zu erzielen? Das hängt von der Gesamtrendite des ETFs ab, also der Kombination aus Dividendenrendite und Kursgewinnen.
Langfristige historische Daten zeigen, dass ein weltweit diversifiziertes Aktienportfolio im Schnitt eine jährliche Gesamtrendite von etwa 6 % vor Inflation und Steuern erzielen kann.
Eine Beispielrechnung mit dynamischer Erhöhung des Sparbetrags um 2 % pro Jahr zeigt, wie sich Ihr Depot entwickeln könnte:
| ⌛ Zeitraum | 💵 Monatlicher Sparbetrag | 📈 Endwert (bei 6 % Rendite) | 💡 Jährliche Dividenden (3 %) |
|---|---|---|---|
| 10 Jahre | Start mit 100 EUR | ca. 18.000 EUR | ca. 540 EUR |
| 15 Jahre | Start mit 100 EUR | ca. 33.000 EUR | ca. 990 EUR |
| 20 Jahre | Start mit 100 EUR | ca. 54.000 EUR | ca. 1.620 EUR |
Wir nehmen hier an, dass die Sparrate jährlich um 2 % steigt. Es ist unrealistisch, dass ein Anleger über Jahrzehnte hinweg exakt denselben monatlichen Betrag spart.
Nicht jeder Dividenden-ETF eignet sich für den Aufbau eines Nebeneinkommens. Achten Sie auf:
Empfehlenswert sind ETFs mit einer stabilen Dividendenhistorie und breiter Streuung.
Viele Broker ermöglichen, Sparpläne einzurichten, bei denen der Anbieter automatisch einen festen Betrag monatlich in ETFs investiert. Besonders praktisch: Bei den folgenden Anbieter können Sie sogar kostenlose ETF-Sparpläne erstellen:
Um den Zinseszinseffekt optimal zu nutzen, sollten Sie die ausgeschütteten Dividenden zunächst wieder in den ETF investieren. So wächst Ihr Kapital schneller, und Sie profitieren langfristig von einem immer höheren Nebeneinkommen. Denkbar wäre auch, die Dividenden in einen anderen (Dividenden-)ETF zu investieren. Die o. g. Broker ermöglichen Sparpläne ab 1 EUR Sparrate, sodass das möglich sein sollte.
Dividenden und andere Kapitalerträge bleiben bis zur Höhe des Sparerpauschbetrags von 1.000 EUR pro Person und Jahr Abgeltungsteuerfrei.
Natürlich möchten wir hier die Risiken und Nachteile von Dividenden-ETFs nicht verschweigen. Zu den wichtigsten zählen:
Der Fokus auf Dividenden-Aktien oder ETFs kann zudem dazu führen, dass die Performance des eigenen Portfolios leidet.
Der oben angeführte Xtrackers STOXX Global Select Dividend 100 lief in den vergangenen 10 Jahren deutlich schwächer als ein MSCI World ETF. Ähnliches gilt für den Vanguard FTSE All World High Dividend ETF. Auch dieser schnitt in den vergangenen drei Jahren schwächer ab als der Vanguard FTSE All World ETF.
Andererseits zeigte der VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders in den vergangenen drei Jahren eine bessere Performance als der MSCI World und FTSE All World.
Eine zu starke Fokussierung auf hohe Dividendenrenditen könnte also die Gesamtrendite negativ beeinflussen. Dies kann besonders für Unternehmen gelten, die hohe Dividenden ausschütten, aber vielleicht ein geringeres Wachstumspotenzial haben.
Der Aufbau eines Nebeneinkommens durch Dividenden-ETFs ist keine Raketenwissenschaft. Schon mit 100 EUR im Monat lässt sich langfristig ein zweites Einkommen generieren. Wichtig sind dabei Geduld, Disziplin und eine kluge Auswahl der ETFs.
Wer früh beginnt, profitiert später von einem regelmäßigen Geldfluss – ganz ohne großen Aufwand.
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

Zum Anbieter
*



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.