Medienkooperation

Nebeneinkommen mit Dividenden-ETFs: Mit 100 EUR im Monat zum zusätzlichen Einkommen

Datum: 15.01.2025
Inhaltlich geprüft durch: Christian Habeck
Wesentliche Punkte
  • Mit Dividenden-ETFs können Sie schon ab 100 EUR monatlicher Sparrate langfristig ein stetig wachsendes Nebeneinkommen erzielen.
  • Dividenden-ETFs bieten regelmäßige Erträge, langfristiges Kapitalwachstum und Diversifizierung über Branchen und Länder.
  • Regelmäßige Dividenden fördern langfristig die Motivation am Ball zu bleiben.
  • Mit einem passenden ETF-Sparplan und der Reinvestition der Dividenden profitieren Sie optimal vom Zinseszinseffekt.

Passives Einkommen aufbauen: Mit Dividenden-ETFs clever starten

Wer träumt nicht davon, ein zusätzliches Einkommen zu erzielen – am besten ganz ohne großen Aufwand? Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist der Aufbau eines Nebeneinkommens mit Dividenden-ETFs. Schon mit 100 EUR Sparrate im Monat können Sie langfristig ein stetig wachsendes, passives Einkommen aufbauen. Besonders motivierend: Die ersten Dividenden landen bereits nach wenigen Monaten auf Ihrem Konto.

Dabei müssen Sie kein Vermögen investieren, sondern können auch mit kleinen Beträgen starten. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie vorgehen können und worauf Sie achten sollten.

dividenden-etf-nebeneinkommen

So funktioniert Nebeneinkommen mit Dividenden

Dividenden bieten Anlegern einen kontinuierlichen Cashflow, der bei einer geschickten Auswahl der ETFs sogar monatlich auf Ihrem Konto landen kann.

Im Gegensatz zu anderen, weniger rentierlichen Anlageformen profitieren Sie bei Dividenden-ETFs zudem von:

  • Langfristigem Kapitalwachstum durch Kursgewinne
  • Regelmäßige Erträge, die eine gewisse Planbarkeit bieten 
  • Diversifizierung über verschiedene Branchen und Länder

Je früher Sie beginnen, desto größer wird Ihr Einkommen über die Jahre dank des Zinseszinseffekts.

Beliebte Dividenden-ETFs im Fokus

Wenn Sie mit Dividenden-ETFs ein Nebeneinkommen aufbauen möchten, haben Sie viele Möglichkeiten.

Einige ETFs konzentrieren sich auf stabile Dividendenzahler weltweit, andere setzen auf Dividenden-Aristokraten, die ihre Ausschüttungen über Jahrzehnte hinweg regelmäßig gesteigert haben.

Wichtig ist, bei der Auswahl auf Diversifikation und eine solide Dividendenhistorie zu achten.

Hier eine Auswahl beliebter Dividenden-ETFs, die Anleger häufig in Betracht ziehen:

➡️ ETF 🔢 ISIN 💰 Dividendenrendite 📝 Beschreibung
Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield IE00B8GKDB10 ca. 3,5 % p. a. Weltweite Unternehmen mit hoher Dividendenrendite
Xtrackers STOXX Global Select Dividend 100 LU0292096186 ca. 6,5 % p. a. International diversifiziert, mit Fokus auf hohe Ausschüttungen
SPDR S&P Global Dividend Aristocrats IE00B9CQXS71 ca. 4,0 % p. a. Ausschließlich globale Dividenden-Aristokraten mit langer Historie
VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders NL0011683594 ca. 4,0 % p. a. Fokus auf stabile Dividendenzahler in entwickelten Märkten

Hinweis: Der Autor hält zum Zeitpunkt der Artikelerstellung Anteile am VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders ETF. Dies stellt keine Anlageempfehlung dar, sondern dient der Transparenz gegenüber unseren Lesern.

Regelmäßige Erträge? Der psychologische Vorteil von Dividenden

Ein oft unterschätzter Vorteil von Dividenden-ETFs ist der psychologische Effekt der regelmäßigen Ausschüttungen. Selbst kleine Dividendenerträge können Anleger motivieren, langfristig am Sparplan festzuhalten.

Regelmäßige Ausschüttungen motivieren Anleger, da sie direkt die Erträge auf ihrem Konto sehen. Dieser stetige Cashflow schafft eine greifbare Verbindung zur Investition. Besonders in schwierigen Marktphasen kann dies das Durchhaltevermögen stärken.

Dieser psychologische Vorteil unterscheidet Dividenden-ETFs von anderen Anlageformen, bei denen Sie Erträge erst durch den Verkauf der Anteile realisieren. Der direkte Bezug von Dividenden schafft eine greifbare Belohnung und unterstützt eine langfristige Anlagestrategie.

Anleger sollten jedoch beachten, dass es sich um einen psychologischen Faktor handelt. Dividenden-ETFs sind nicht automatisch anderen ETFs in Bezug auf Rendite überlegen.

Wie viel Kapital benötigen Sie für ein Nebeneinkommen?

Eine der häufigsten Fragen: Wie viel Kapital benötige ich, um ein spürbares Nebeneinkommen zu erzielen? Das hängt von der Gesamtrendite des ETFs ab, also der Kombination aus Dividendenrendite und Kursgewinnen.

Langfristige historische Daten zeigen, dass ein weltweit diversifiziertes Aktienportfolio im Schnitt eine jährliche Gesamtrendite von etwa 6 % vor Inflation und Steuern erzielen kann.

Beispielrechnung mit dynamischer Sparrate

Eine Beispielrechnung mit dynamischer Erhöhung des Sparbetrags um 2 % pro Jahr zeigt, wie sich Ihr Depot entwickeln könnte:

⌛ Zeitraum 💵 Monatlicher Sparbetrag 📈 Endwert (bei 6 % Rendite) 💡 Jährliche Dividenden (3 %)
10 Jahre Start mit 100 EUR ca. 18.000 EUR ca. 540 EUR
15 Jahre Start mit 100 EUR ca. 33.000 EUR ca. 990 EUR
20 Jahre Start mit 100 EUR ca. 54.000 EUR ca. 1.620 EUR

Wir nehmen hier an, dass die Sparrate jährlich um 2 % steigt. Es ist unrealistisch, dass ein Anleger über Jahrzehnte hinweg exakt denselben monatlichen Betrag spart.

100 EUR Sparrate: Schritt für Schritt zum Dividenden-Depot

1️⃣ Schritt: Wählen Sie den für Sie passenden Dividenden-ETF

Nicht jeder Dividenden-ETF eignet sich für den Aufbau eines Nebeneinkommens. Achten Sie auf:

  • Ausschüttungsrendite: Wie hoch ist die jährliche Dividende?
  • Diversifikation: Investiert der ETF in verschiedene Länder und Branchen?
  • Kostenquote (TER): Wie hoch sind die Verwaltungskosten des Fonds?

Empfehlenswert sind ETFs mit einer stabilen Dividendenhistorie und breiter Streuung.

2️⃣ Schritt: Eröffnen Sie ein Depot und richten Sie einen Sparplan ein

Viele Broker ermöglichen, Sparpläne einzurichten, bei denen der Anbieter automatisch einen festen Betrag monatlich in ETFs investiert. Besonders praktisch: Bei den folgenden Anbieter können Sie sogar kostenlose ETF-Sparpläne erstellen:

3️⃣ Schritt: Reinvestieren Sie die Dividenden

Um den Zinseszinseffekt optimal zu nutzen, sollten Sie die ausgeschütteten Dividenden zunächst wieder in den ETF investieren. So wächst Ihr Kapital schneller, und Sie profitieren langfristig von einem immer höheren Nebeneinkommen. Denkbar wäre auch, die Dividenden in einen anderen (Dividenden-)ETF zu investieren. Die o. g. Broker ermöglichen Sparpläne ab 1 EUR Sparrate, sodass das möglich sein sollte.

Dividenden und andere Kapitalerträge bleiben bis zur Höhe des Sparerpauschbetrags von 1.000 EUR pro Person und Jahr Abgeltungsteuerfrei.

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Risiken und Nachteile

Natürlich möchten wir hier die Risiken und Nachteile von Dividenden-ETFs nicht verschweigen. Zu den wichtigsten zählen:

  • Kursverluste: ETFs unterliegen genau wie Aktien Kursschwankungen.
  • Kürzungen von Dividenden: Dividenden sind nicht garantiert. Die Ausschüttung kann im Zeitverlauf schwanken und auch sinken.
  • Fokus auf Dividenden kann die Diversifikation einschränken: Ein gezieltes Investieren in Dividenden-ETFs birgt das Risiko, dass Anleger Unternehmen ignorieren, die keine Dividenden zahlen.

Der Fokus auf Dividenden-Aktien oder ETFs kann zudem dazu führen, dass die Performance des eigenen Portfolios leidet.

Der oben angeführte Xtrackers STOXX Global Select Dividend 100 lief in den vergangenen 10 Jahren deutlich schwächer als ein MSCI World ETF. Ähnliches gilt für den Vanguard FTSE All World High Dividend ETF. Auch dieser schnitt in den vergangenen drei Jahren schwächer ab als der Vanguard FTSE All World ETF.

Andererseits zeigte der VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders in den vergangenen drei Jahren eine bessere Performance als der MSCI World und FTSE All World.

Eine zu starke Fokussierung auf hohe Dividendenrenditen könnte also die Gesamtrendite negativ beeinflussen. Dies kann besonders für Unternehmen gelten, die hohe Dividenden ausschütten, aber vielleicht ein geringeres Wachstumspotenzial haben.

Fazit: Mit kleinen Schritten zum Nebeneinkommen mit Dividenden-ETFs

Der Aufbau eines Nebeneinkommens durch Dividenden-ETFs ist keine Raketenwissenschaft. Schon mit 100 EUR im Monat lässt sich langfristig ein zweites Einkommen generieren. Wichtig sind dabei Geduld, Disziplin und eine kluge Auswahl der ETFs.

Wer früh beginnt, profitiert später von einem regelmäßigen Geldfluss – ganz ohne großen Aufwand.

Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

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