

Das Wichtigste im Überblick:
DRIPs – einige Anleger können damit nicht viel anfangen. Die Abkürzung steht für Dividend Reinvestment Plans. Ins Deutsche als Wiederanlageplan für Dividenden übersetzt, verbirgt sich dahinter ein Feature, das US-Anleger schon lange kennen. In Deutschland sind DRIPs bei verschiedenen Brokern immer noch ein weißer Fleck, die Brokerage-Leistung wird nicht angeboten.
Scalable Capital schließt für das eigene Produktportfolio diese Lücke und bietet Kunden die Möglichkeit, Ausschüttungen über Aktiendividenden vollautomatisch in das jeweilige Wertpapier zu reinvestieren. Die Funktion steht ohne zusätzliche Gebühr (Spreads und Produktkosten können anfallen) zur Verfügung und Scalable-Capital-Kunden setzen DRIPs im eigenen Depot auch für Bruchstücke ein.
Damit zieht der Münchner Neobroker mit Konkurrenten wie Finanzen.net Zero und ING gleich, die als Broker in Deutschland diese Funktion ebenfalls eingeführt haben. Wie funktioniert der Wiederanlageplan in der Praxis?
Das Prinzip dahinter ist eigentlich leicht nachzuvollziehen: Statt die Dividende auf das Verrechnungskonto auszuzahlen und hier liegen zulassen, wird der Nettobetrag nach Abzug der Steuern automatisch wieder in das Wertpapier (Aktie oder ETF) investiert, aus dem die Ausschüttung stammt.
Das Wichtigste im Überblick:
Was macht die automatische Wiederanlage bei Scalable Capital für Anleger so interessant? Die Antwort ist der „Zinseszinseffekt“. Dividenden, die umgehend reinvestiert werden, generieren ihrerseits Erträge. Über mehrere Jahre summiert sich der Effekt.
Wer mit 100 Aktien des Autobauers Porsche in den Wiederanlageplan einsteigt, erwirbt durch die automatische Reinvestition kontinuierlich weitere Anteile. Die zusätzlich erworbenen Anteile realisieren bei der nächsten Ausschüttung wiederum eine Dividende. Mit jeder Auszahlung wächst das Portfolio – und damit die Chance auf weitere Gewinnausschüttungen.
Ohne Scalable Capital DRIPs werden die Auszahlungen auf dem Verrechnungskonto der Anleger gesammelt und müssen zu einem späteren Zeitpunkt manuell in Aktien oder Fonds investiert werden. Damit verbunden sind ein höherer Aufwand und Zeitverlust – wenn die Dividenden längere Zeit auf dem Verrechnungskonto „geparkt“ werden.
Gerade für ein breit diversifiziertes Depot mit vielen Positionen und über das gesamte Jahr verteilten Ausschüttungsterminen wird die manuelle Wiederanlage aufwendig. DRIP von Scalable Capital nimmt Anlegern die einzelnen Schritte der Wiederanlage vollständig ab.

Scalable Capital neben DRIP noch viele weitere nützliche Tools und Funtionen
Das Wichtigste im Überblick:
Für die Einrichtung setzt Scalable Capital auf einen bewusst komfortablen Ablauf, das Ganze ist in wenigen Schritten erledigt. Entweder in der App oder im Webbrowser navigieren Anleger über das Zahnrad-Symbol zu den Einstellungen und wählen dort den Punkt „Ausschüttungspräferenz“ und die Option „Reinvestieren“. Mit diesem Schritt werden alle eingehenden Dividenden und ETF-Ausschüttungen automatisch in das jeweilige Wertpapier reinvestiert.
Wichtig: Die Funktion gilt aktuell (Stand Februar 2026) nur für bestimmte Wertpapiere und kann nur global für das gesamte Depot aktiviert oder deaktiviert werden. Eine individuelle Steuerung in Bezug auf einzelne Positionen ist derzeit nicht möglich.
Anleger, die ihr Portfolio hinsichtlich der Wiederanlage von Dividenden aufteilen wollen, müssen sich vorerst für eine der beiden Varianten entscheiden. Entweder, die Ausschüttungen werden vereinnahmt und manuell angelegt, oder alle Dividendenzahlungen fließen mit DRIPs bei Scalable in die Wiederanlage. Die Erweiterung hinsichtlich einer individuellen Steuerung wäre ein konsequenter nächster Schritt.
Das Wichtigste im Überblick:
Ein häufiges Missverständnis rund um DRIPs betrifft das Thema Steuer. Die Dividende wird automatisch reinvestiert, realisiert aber aus Sicht des Steuerrechts einen Kapitalertrag. Somit fällt die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent (zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer) an.
Der Abzug findet vor der Wiederanlage automatisch statt. Wichtig: Über einen Freistellungsauftrag kann der Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro (bei gemeinschaftlich genutzten Depots erhöht sich der Betrag) zur Vermeidung des Steuerabzugs ausgeschöpft werden.
Vor dem Hintergrund, dass die Dividende direkt um die Steuer gemindert wird, fließt also immer der Nettobetrag nach Steuern in die Wiederanlage. Trotz dieser steuerlichen Belastung bleibt die automatische Wiederanlage aus Sicht der Anleger vorteilhaft, da das Kapital ohne Verzögerung direkt wieder am Markt arbeitet.

Anleger können bei Scalable Capital neben DRIP auch von 2% Zinsen profitieren
Das Wichtigste im Überblick:
Scalable Capital ist nicht der erste Broker in Deutschland mit einer DRIP-Funktion, sticht aber mit der kostenlosen Ausführung hervor – sprich es werden abseits der üblichen Spreads keine zusätzlichen Gebühren verlangt.
Die automatische Wiederanlage ist nicht das einzige Feature, mit dem Scalable Capital auffällt. Ein breites Handelsangebot mit mehreren tausend Aktien und ETFs sowie ein sehr breites Spektrum an Derivaten bieten genügend Auswahl, um verschiedene Anlagestrategien zu realisieren.
Der Münchner Neobroker bietet Kunden sogar die Möglichkeit, basierend auf ETPs an den Kurstrends von mehreren Dutzend Kryptowährungen zu partizipieren. Wer sich für Scalable Capital interessiert, wählt zwischen einem von zwei Kontomodellen:
Mit der Einführung der DRIP-Funktion erweitert Scalable Capital das Angebot um ein Feature, das besonders für Anleger mit dividendenbasierten Strategie Vorteile hat. Die automatische Wiederanlage der Gewinnbeteiligungen spart Zeit und minimiert den Verwaltungsaufwand. Gleichzeitig wird der Vermögensaufbau durch den Zinseszinseffekt optimiert – was zu einem entscheidenden Vorteil für die langfristige Geldanlage wird. Dass die Funktion ohne Zusatzkosten und ohne einen Mindestbetrag verfügbar ist, macht das DRIPs bei Scalable besonders attraktiv.

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