

Scalable Capital, bekannt als einer der führenden digitalen Broker und Vermögensverwalter, hat sein Angebot grundlegend überarbeitet. Mit einem direkten Depot bei Scalable Capital, einer neuen Börse für Privatanleger und verbesserten Services setzt das Unternehmen neue Maßstäbe für die Geldanlage. Hier erfahren Sie, was sich konkret ändert und welche Vorteile die neue Börse bietet.
Schauen wir uns die Änderungen im Detail an, denn diese beeinflussen maßgeblich unsere Erfahrungen mit Scalable Capital.
Ab sofort eröffnen Kunden ihr Depot direkt bei Scalable Capital, nicht mehr bei der Baader Bank. Dies bedeutet ein einheitlicheres, optimiertes Trading-Erlebnis inklusive eines neuen Verrechnungskontos mit eigener IBAN. Bestehende Kunden können ihr Depot mit wenigen Klicks direkt zu Scalable umziehen.

▶️ Scalable Capital bietet ein revolutioniertes Depot
Scalable Capital führt in Kooperation mit der Börse Hannover die European Investor Exchange (EIX) ein. Dieser Handelsplatz ist eine moderne Plattform, die sich speziell auf die Bedürfnisse von Privatanlegern fokussiert. Rund 15.000 Wertpapiere sind aktuell über die EIX handelbar, darunter Aktien, ETFs, ETCs und ETNs.
Dieser Schritt ermöglicht Scalable, die Orders der Kunden selbst abzuwickeln, anstatt sie gegen Gebühr an externe Partner weiterzuleiten. Dies ist eine direkte Reaktion auf das EU-Verbot des „Payment for Order Flow“ (PFOF), das ab 2026 in Kraft tritt.
Scalable Capital sorgt zusammen mit der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG für den technischen Betrieb und fungiert als Market-Maker. Dies gewährleistet eine faire Preisbildung und hohe Liquidität.
Kunden profitieren von derzeit 2% Zinsen p. a. auf ihr Broker-Guthaben, welches sich am aktuellen EZB-Leitzins orientiert:
Dies ist die Antwort auf Trade Republic, bei dem Kunden ebenfalls den aktuellen EZB-Einlagezins erhalten, allerdings ohne Betragsbegrenzung.

✅ Das ist eine Übersicht der Scalable Capital Zinsprodukte
Mit den Neuerungen bei Scalable Capital ändert sich auch die Verwahrung der Kundengelder. Zuvor verwahrte diese hauptsächlich die Baader Bank. Nun arbeitet Scalable mit einer Kombination aus Partnerbanken und qualifizierten Geldmarktfonds.
Zu den Partnerbanken gehören zu Beginn renommierte Namen wie die Deutsche Bank, J.P. Morgan Asset Management, DWS und BlackRock.
Guthaben bei diesen Banken sind durch die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 EUR je Kunde geschützt.
Ein Teil der Guthaben kann auch in qualifizierten Geldmarktfonds liegen. Diese Fonds unterliegen den strengen OGAW-Schutzstandards und bieten hohe Sicherheit. Geldmarktfonds können eine höhere Liquidität und Flexibilität bieten, da sie kurzfristige Instrumente wie Staatsanleihen enthalten.
Die neuen Optionen sollen für mehr Sicherheit und Flexibilität sorgen, wobei Anleger weiterhin von einer starken Einlagensicherung profitieren.
Bislang liegt der Zinssatz für Wertpapierkredite beim EZB-Zins + 2% p. a. Scalable Capital schraubt den Zinssatz nochmals nach unten, und zwar wie folgt:
Der Zinssatz ist variabel, wie genau Scalable diesen berechnet, konnten wir jedoch nicht herausfinden.

👍 Scalable Capital bietet attraktive Anlagestrategien
Scalable Capital spricht von optimierten Ein- und Auszahlungsprozessen, die der Broker schneller abwickeln möchte.
Allerdings bleibt unklar, was sich konkret ändert. Überweisungen wurden bislang schon zügig abgewickelt und Instant-Payments waren ebenfalls verfügbar.
Scalable Capital erweitert zudem das Angebot in der digitalen Vermögensverwaltung um zwei neue Anlagestrategien, die unterschiedliche Bedürfnisse und Risikoprofile abdecken:
Diese Anlagestrategie kombiniert eine globale Aktienauswahl mit einer Beimischung von Gold. Die breite Streuung über verschiedene Märkte soll für Stabilität sorgen, während der Goldanteil als Schutz vor Inflation und als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten dient. Diese Strategie eignet sich für Anleger, die konservativ investieren und Wert auf Risikominimierung legen.
Hier liegt der Fokus auf wertorientierten Aktien von Unternehmen mit stabilen Geschäftsmodellen, die regelmäßig Dividenden ausschütten. Ziel ist es, durch kontinuierliche Dividendenerträge und potenzielle Kurssteigerungen bei unterbewerteten Unternehmen einen langfristigen Vermögensaufbau zu erreichen. Diese Strategie richtet sich an Anleger, die nach nachhaltigem Wachstum suchen und von Dividenden profitieren möchten.
Scalable Capital reagiert mit der Einführung der EIX auf das drohende Verbot des „Payment for Order Flow“ (PFOF) durch die EU ab 2026.
Bisher konnten Neobroker wie Scalable und Trade Republic ihre günstigen Handelsgebühren durch Rückvergütungen von Partnern finanzieren. Über die Weiterleitung des Handelsvolumens erhalten Broker eine Rückvergütung des jeweiligen Handelsplatzes.
Mit der EIX verfolgt Scalable Capital nun eine neue Strategie:
Dieser Wandel trifft primär bisherige Partner (Baader Bank), die bislang Kundendepots und Verrechnungskonten für Scalable verwaltete. Neukunden erhalten ihr Depot jetzt direkt bei Scalable Capital. Bestandskunden werden schrittweise auf die neue Plattform migriert.
Bestehende Kunden müssen der Umstellung auf das neue Scalable-Depot zustimmen. Dies geht einfach per Web, App, E-Mail oder QR-Code. Sobald der Anleger zustimmt, übernimmt Scalable Capital den Übertrag von der Baader Bank automatisch. Scalable übernimmt alle bestehenden Wertpapiere, Verlusttöpfe und Daten – ohne erneute Identifizierung.
Mit der Einführung der EIX und den umfassenden Änderungen bietet Scalable Capital ein modernes, kosteneffizientes und zukunftssicheres Anlageerlebnis. Unserer Meinung nach trifft Scalable den Nerv der Anleger. Gelder auf dem Verrechnungskonto werden ab dem ersten Euro verzinst, und Wertpapierkredite sind noch günstiger.
Gleichzeitig sorgt das Unternehmen einem eventuellen PFOF Verbot vor und gewährleistet weiterhin den gebührenfreien Börsenhandel.

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Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.