

Der Berliner Neobroker Trade Republic setzt weiter auf einen starken Ausbau seines Angebots. Mit der neuen Krypto-Wallet steht die dritte Produkterweiterung innerhalb weniger Monate in den Startlöchern. Es geht nicht mehr nur darum, Kryptowährungen zu kaufen und zu verkaufen. Trade Republic integriert eine vollwertige Wallet-Lösung.
Nach dem Einstieg in Private Markets (September) und der Einführung von Fixed-Income-Produkten (Oktober) bietet der Broker seinen Kunden jetzt umfangreiche Krypto-Features an. Die Botschaft: Trade Republic macht sich zur zentralen Plattform für alle Vermögensklassen, die im Retail-Segment nachgefragt werden.
✅ Trade Republic erweitert das Krypto-Angebot um eine voll funktionierende Wallet zum Transfer und Staking.
✅ Kunden können ab sofort rund 50 Kryptowährungen senden, empfangen & teilweise für passive Rewards nutzen.
✅ Mit der Trade Republic Karte gibt es 2% Krypto Saveback, doppelt so viel wie beim regulären Euro-Cashback.
Anleger haben ab dem 14. November 2025 die Möglichkeit, digitale Assets zwischen Trade Republic und externen Wallets zu transferieren. Zusätzlich lassen sich ab diesem Zeitpunkt durch Staking passive Erträge generieren und im Alltag mit Kryptowährungen bezahlen.
Das Besondere an diesem Schritt ist die Tatsache, dass sich Trade Republic als eine der ersten voll regulierten Banken Europas in dieser Breite als Krypto-Dienstleister positioniert. Kunden haben Zugriff auf umfassende Krypto-Funktionen – zusammen mit anderen Handelsangeboten unter einem Dach.
Die Verwahrung digitaler Assets übernimmt Trade Republic allerdings nicht selbst, sondern setzt auf BitGo Europe – einen regulierten Custody-Anbieter, der für eine Cold-Wallet-Infrastruktur und hohe Sicherheitsstandards steht.
Wichtige Rahmenbedingungen für das neue Krypto-Angebot im Überblick:

Trade Republic baut Krypto-Angebot aus
Die neue Wallet-Funktion beseitigt eine der Einschränkungen, denen Trade Republic-Kunden bisher ausgesetzt waren. Anleger konnten in der Vergangenheit Kryptowährungen traden, diese aber nicht einfach transferieren. Diese Beschränkung fällt weg.
Mit der Wallet unterstützt Trade Republic den Zugriff auf etwa 50 verschiedene Kryptowährungen, von Bitcoin und Ethereum (als zwei der wichtigsten Coins) über Solana und Polkadot bis Near. Die Möglichkeit zum Transfer digitaler Vermögenswerte zwischen Trade Republic und anderen Wallets ist nur ein Aspekt.
Die Integration der Wallet-Funktion in eine regulierte Handelsumgebung bietet entscheidende Vorteile gegenüber reinen Krypto-Börsen. Trade-Republic-Kunden profitieren von den Sicherheitsstandards des Brokers und der Kontrolle durch die BaFin.
Mit der Wallet-Funktion führt Trade Republic Staking als weitere Funktion ein. Anleger stellen Coins dem Blockchain-Netzwerk zur Verfügung, das diese für die Validierung von Transaktionen nutzt. Im Gegenzug erhalten Trade-Republic-Kunden aus dem Netzwerk Rewards.
Diese Staking-Rewards lassen sich als eine Art Zins oder Dividende auf Krypto-Bestände verstehen. Achtung: Das Ganze funktioniert nicht für alle Coins, sondern nur dort, wo mit Proof-of-Stake Konsensmechanismen gearbeitet wird – wie bei Ethereum und Solana.
Die jeweiligen Rewards fallen je nach Netzwerk und den Marktbedingungen unterschiedlich hoch aus. Generell sind sie aber eine Option, um während der Seitwärts- oder Korrekturphasen des Marktes einen zusätzlichen Ertrag zu erzielen.
Trade Republic macht es besonders leicht, vom Staking zu profitieren: Anleger aktivieren die Funktion direkt in der App und erhalten automatisch die Gutschrift der Rewards. Zu bedenken ist, dass während der Staking-Phase Assets gesperrt werden, ein Handel damit also nicht möglich ist.
Dieser Aspekt ist insofern von Bedeutung, als für die Bindungsfrist der gestakten Assets ein Preisverfallsrisiko besteht. Dieses kann im schlechtesten Szenario dafür sorgen, dass die Gewinne aus dem Staking aufgezehrt werden (und am Ende ein Verlust übrig bleibt).

Trade Republic bietet wöchentliche Rewards für das Krypto-Staking
Als drittes wichtiges Feature bindet Trade Republic Kryptowährungen stärker in den Alltag seiner Kunden ein. Der Broker erweitert die bereits verfügbare Visa-Debitkarte um die Funktion, direkt mit digitalen Assets zu bezahlen. Statt das Guthaben in Euro abzubuchen, können Kunden bei jeder Transaktion auch auf ihre Krypto-Bestände zugreifen.
Damit verbindet Trade Republic einen besonderen Anreiz: Wer über seine Kryptowährungen bezahlt, erhält zwei Prozent Krypto Saveback auf jede abgerechnete Transaktion. Zum Vergleich: Bei Kartenzahlungen in Euro gibt es nur ein Prozent Saveback und der Betrag wird nicht ausgezahlt. Vom Broker werden die Summen an einen Sparplan überwiesen. Mit Krypto-Zahlungen verdoppelt sich also die Rückvergütung.
Aufgrund des steuerrechtlichen Aspekts muss jeder Trade-Republic-Kunde entscheiden, ob dieses Feature interessant ist. Zudem stößt das Ganze auch praktisch an gewisse Grenzen, da die zwei Prozent nicht für alle Ausgaben, sondern nur bis zu einem Umsatz von 1.500 Euro gelten.
Mit der neuen Krypto-Wallet unterstreicht Trade Republic seinen Anspruch, zu einer zentralen Plattform für den Vermögensaufbau zu werden. Und macht deutlich, dass man sich hier nicht mit klassischen Assets zufrieden gibt – sondern voll auch digitale Vermögenswerte setzt.
Die Integration der Wallet-Funktion, das Staking und der Krypto Saveback in das bestehende, regulierte Portfolio ist dahingehend bemerkenswert, dass damit eine breite Zielgruppe viele wichtige Investmentmöglichkeiten aus einer Hand erhalten – und sich der Broker vom Wettbewerb abhebt.
Viele Anleger wird die Ausweitung der Funktionalität zu der Frage bewegen, warum es jetzt noch einen Broker für den Aktienhandel, ETFs und Sparpläne braucht und eine Krypto-Börse? Trade Republic setzt aktiv auf eine Expansion in mehrere Richtungen und bringt sich auf diese Weise mit verschiedenen Alleinstellungsmerkmalen gegenüber dem Wettbewerb in Stellung – um eben diese Lücke zu füllen.

Ein weiterer Vorteil bei Trade Republic ist das 2% Crypto Saveback


Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.