

XTB erweitert sein Portfolio seit Jahren immer weiter – und geht mit dem neuen Cashback-Programm noch ein Stück weiter. Der bekannte Broker baut sein eWallet-Angebot aus, das ein Cashback-Programm spendiert bekommt. Ungewöhnlich ist die Brücke zwischen ganz alltäglichen Ausgaben und dem langfristigen Vermögensaufbau.
Ab Oktober 2025 bekommen Kunden des Brokers 1 Prozent Cashback auf alle Einkäufe, die über die zum XTB eWallet gehörende virtuelle Karte abgewickelt werden. Was ist das Besondere an dieser Aktion? Die Rückvergütung gibt es nicht als Prämie wieder direkt aufs Konto zurück, Anleger erhalten Aktien-Anteilsrechte (sogenannte Fractional Rights oder Bruchstücke).
Mit dem nächsten Einkauf einfach etwas für den langfristigen Vermögensaufbau tun – klingt in jedem Fall schon mal ungewöhnlich. An wen richtet sich dieses Angebot besonders? Eigentlich alle Anleger, die bei XTB ein Konto eingerichtet haben. Die Rückvergütung dürfte dabei aber besonders für jene XTB-Kunden ein spannendes Feature sein, die sich in der Vergangenheit gerade wegen des fehlenden Anlagekapitals zurückgehalten haben.
Der Broker löst dieses Problem natürlich nicht vollständig. Die Prämie ist aber der Anfang, um in den Wertpapierbesitz einzusteigen und schrittweise ein eigenes Portfolio aufzubauen. Wer eine Tankstellenrechnung oder monatliche Abonnements einfach über die XTB-Karte bezahlt, investiert automatisch einen Teil dieser Ausgaben wieder in den Kapitalmarkt.

XTB bietet 1% Cashback auf Zahlungen mit der virtuellen Karte
Das Cashback-Programm ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, die XTB transparent kommuniziert. Für die Teilnahme zugelassen sind alle Kunden, die ein eWallet PRO besitzen. Dessen Aktivierung erfolgt über das Trading: Durch fünf abgeschlossene Transaktionen mit Aktien oder ETFs innerhalb von 30 Tagen über das XTB Handelskonto werden die Voraussetzungen erfüllt.
Wichtig: Der Handel über Differenzkontrakte (CFD-Trades) wird auf die Erfüllung dieser Voraussetzungen nicht angerechnet.
Wer den PRO-Status erreicht hat, profitiert im Folgemonat vom Cashback-Vorteil. Um sich die Rückvergütung über Aktien-Anteile langfristig zu sichern, muss die Teilnahmevoraussetzung in den nächsten 30 Tagen wieder erfüllt werden. Diese Regelung stellt sicher, dass das Programm vor allem aktive Anleger belohnt, die kontinuierlich am Kapitalmarkt investiert bleiben. Für Einsteiger bietet dies einen zusätzlichen Anreiz, sich regelmäßig mit der eigenen Anlagestrategie auseinanderzusetzen und nicht nur passiv Vermögen zu halten.
Die Höhe des Cashbacks ist auf maximal 20 Euro pro Monat begrenzt. Der erzielte Betrag wird nicht als Bargeld ausgezahlt, sondern innerhalb von sieben Geschäftstagen nach Ende des aktuellen PRO-Zeitraums aus dem Cashback-Konto auf das Investmentkonto übertragen. Nach diesem Schritt erfolgt ein Kaufauftrag für die ausgewählten Fractional Rights.
Über das XTB Cashback-Programm profitieren Anleger gleich von mehreren Vorteilen. Der Vermögensaufbau erfolgt quasi nebenbei, Anleger müssen nicht das Ausgabeverhalten ändern – sie greifen einfach nur zur XTB-Karte für Zahlungen. Zudem baut sich das Portfolio auf, ohne als Anleger jedes Mal nach dem perfekten Zeitpunkt für den Einstieg zu suchen. Das Ganze erinnert teilweise an einen Sparplan, bei dem Anleger den Durchschnittskosteneffekt ausnutzen.
Mit dem Prämienprogramm fördert der Broker aber auch das individuelle Engagement für das eigene Portfolio. Jeder Anleger ist schließlich für den Cashback nur zugelassen, wenn die Bedingung von fünf monatlichen Transaktionen erfüllt sind. Damit motiviert die Prämie dazu, kontinuierlich zu investieren und am Ball zu bleiben.
Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität. Anleger entscheiden selbst darüber, in welches Finanzinstrument der Cashback am Ende investiert werden soll. Es kann sich zwischen Tech-Aktien, Blue Chips, nachhaltigen Unternehmen oder in die Breite gestreuten ETFs entschieden werden. XTB nimmt auf die Entscheidung am Ende keinen Einfluss. Mit dieser Flexibilität ist es möglich, über den Cashback ganz gezielt eine umfassende Diversifikation des bestehenden Portfolios zu unterstützen.
An wen richtet sich der Cashback eigentlich? Als Zielgruppe kommen infrage:

Das XTB eWallet bietet viele Vorteile
XTB hat sich als wichtiger CFD- und Forex-Broker etabliert, und bietet ein Handelsangebot, das neben Differenzkontrakten auf verschiedene Sektoren auch echte Aktien und ETFs umfasst. Eine Besonderheit sind die Handelsgebühren: Während einige Wettbewerber direkt ab dem ersten investierten Euro eine Gebühr verlangen, kann bei XTB bis zu einer Summe von 100.000 Euro ohne Orderprovision gehandelt werden.
Erst über der Grenze von 100.000 Euro müssen Anleger für Aktien und ETFs eine Gebühr in Höhe von 0,2 Prozent (mindestens 10 Euro) bezahlen. Achtung: Wer bei XTB in einer anderen Währung als der eingestellten Kontowährung handelt, muss eine Währungsumrechnungsgebühr in Höhe von 0,50 Prozent finanzieren.
Das Depot selbst bleibt so lange kostenfrei, wie entweder innerhalb eines Zeitraums von 365 Tagen mindestens ein Trade erfolgt oder das Handelskonto in den zurückliegenden 90 Tagen kapitalisiert wurde. Trifft keine der beiden genannten Bedingungen zu, erhebt der Broker XTB eine Gebühr von 10 Euro – es handelt sich hier um eine Inaktivitätsgebühr.
Wer später etwas von seinem Geld haben will, darf es nicht einfach ausgeben, sondern muss sparen. Bei XTB gilt diese Aussage nur zum Teil. Mit dem Cashback, den der Broker als neue Prämie für das eWallet eingeführt hat, verwandeln sich Ausgaben in zusätzliches Vermögen. Es ist fast ein bisschen so, als würden Anleger fürs Geldausgeben bezahlt. Mit 1 Prozent Rückvergütung werden Anteilsrechte an Aktien erworben, die im Lauf der Zeit eine umfassende Performance entwickeln können. Mit der Aktion spricht XTB unter anderem auf Buy-and-Hold fokussierte Anleger an. Ein Fehler sollte aber nicht gemacht werden: Das Portfolio für den Cashback ungeprüft laufen zu lassen. Jeder Trader sollte den Markt auf Risiken checken und gegebenenfalls den nächsten Cashback einfach in eine andere Aktie oder einen anderen Fonds investieren.


Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.