

Anycoin Direct sorgt nicht erst seit der Fusion mit Finst für Aufsehen, bereits seit der Gründung 2013 hat sich die Plattform als Partner für viele Anleger etabliert. Das in den Niederlanden entstandene Unternehmen kümmert sich aber nicht nur um den Ausbau der Plattform und deren Erweiterung um neue Coins, Anycoin Direct – Powered by Finst arbeitet auch an zuverlässigen Lösungen zur Verwahrung digitaler Assets.
Die Anycoin Direct Wallet ist für Anleger ein wichtiges Kriterium, wenn es um den Vergleich mit anderen Plattformen geht. Vertrauen entsteht an dieser Stelle nur, wenn die Plattform mit einem geschlossenen System arbeitet, das externe Zugriffe verhindert und Kunden ein hohes Maß an Sicherheit bietet.
Krypto-Plattformen arbeiten mit unterschiedlichen Verwahrlösungen für die digitalen Assets ihrer Nutzer. Verbreitet im Einsatz sind Wallets, in denen die Coins über die einzelnen Broker oder Krypto-Börsen verwahrt werden. Sogenannte Custodial-Wallets stehen den Self-Hosted-Wallets gegenüber, die von Anlegern selbständig geführt und verwaltet werden. Trader machen bei Anycoin Direct Erfahrungen mit einer zentralen Sammel- und Verwahrstelle für die Assets. Die Verwahrlösung wird als Vault bezeichnet.
Damit bietet die Plattform eine Alternative zu den Self-Custody-Lösungen an, was gerade Anfängern die ersten Schritte in der Krypto-Szene stark vereinfacht. Hintergrund: Eine selbstverwaltete Verwahrung bedeutet zwar, jederzeit uneingeschränkt Zugriff auf die Coins zu haben und diese auch im Alltag (zum Beispiel zum Bezahlen) zu verwenden. Allerdings bringt diese Self-Custody-Variante auch eine erhebliche Verantwortung mit sich.
Es muss sich um alle sicherheitsrelevanten Features selbst gekümmert werden – inklusive der Auswahl von Lösungen, die einen Zugriff von außen auf private Schlüssel konsequent unterbinden. Passiert doch etwas, tragen Anleger das volle Risiko. Beim Vault als Anycoin Direct – Powered by Finst Wallet entsteht eine andere Situation.
Für die Sicherheit ist hier die Plattform bzw. deren Verwahrdienstleister zuständig. Damit geht ein Teil der Verantwortung nach dem Erstellen der Anycoin Direct Wallet auf die Plattform über. Diese muss Maßnahmen treffen, um hinterlegte Assets nicht nur physisch abzusichern, sondern auch finanziell für einen Schaden vorzusorgen.

➡️ Die Anycoin Vault ist eine sichere Wallet Alternative
Um Anycoin Direct Vault zu nutzen, müssen Anleger eigentlich nichts weiter tun, außer das Handelskonto zu eröffnen. Der Prozess läuft vollständig digital ab und kann deshalb auch ganz bequem von zu Hause aus erledigt werden. Wichtig ist, dass Anycoin Direct – Powered by Finst als Plattform mit einer Registrierung bei der BaFin die geltenden Regeln zur Identifikation neuer Kunden umsetzen muss – daher ist hier eine Legitimation erforderlich. Dies erfolgt anhand der Ausweisdokumente (Reisepass oder Personalausweis, die Plattform hat im Hilfecenter die wichtigsten Regeln zum Upload zusammengefasst). Sobald das Handelskonto von Anycoin Direct aktiviert wird, ist auch der Vault verfügbar. Wer sich als Neukunde zum ersten Mal in die Kontoverwaltung einloggt, findet den Vault als Anycoin Direct Wallet nach dem Erstellen direkt im Navigationsmenü rechts oben.
Die Plattform hat über das Vault-Modell ein Sicherheitselement integriert, das sehr hohe Standards umsetzt. Was die Verwahrungen in der Anycoin Direct Wallet ausmacht, ist die Abschirmung des Vaults nach außen. Es handelt sich an dieser Stelle um ein hermetisch abgeschlossenes Ökosystem, das unbefugte Zugriffe von außen unterbinden soll. Lediglich Anleger haben Zugriff auf ihren Vault und können Kryptowährungen verkaufen (hierbei fallen die Anycoin Direct Gebühren für den Handel an) oder auf eine externe Wallet transferieren. Zusätzlich ist in den Vault auch das verifizierte Bankkonto eingebunden, Auszahlungen werden daher ausschließlich an den Inhaber zugelassen.
Der Vault als Verwahrlösung ist aufgrund der unkomplizierten Anwendung für Einsteiger ein interessantes Feature. Wer sich dagegen im Handel mit Kryptowährungen für die Übertragung seiner Coins in eine selbst verwaltete Wallet entscheidet, sollte ein paar Punkte beachten – aufgrund der umfassenden Eigenverantwortung und den Problemen, die ein Verlust der Private Keys bedeutet.
Grundsätzlich muss ein Trader in diesem Zusammenhang ein gewisses technisches Grundverständnis entwickeln und sich damit beschäftigen, wie Cold- und Hot-Storage-Lösungen in der Praxis funktionieren.

💡 Anycoin bietet diese Wallets an
Der Zusammenschluss von Anycoin Direct und Finst hat für die Plattform den Vorteil, auch in Deutschland weiterhin als Anbieter auftreten zu können. Anleger nutzen eine Plattform, die mehrere Dutzend Assets zum Handel anbietet und auf eine Verwahrlösung setzt, bei der die Sicherheitsstandards sehr hoch sind. Mit dem Anycoin Direct Vault steht eine Wallet zur Verfügung, die fremde Zugriffe verhindern und Coins sicher aufbewahren soll. In Kombination mit der modernen Verschlüsselung und einem transparenten Auftritt unterstreicht die Plattform die eigene Zuverlässigkeit.
Bei Anycoin Direct übernimmt der Vault die Funktion des Wallets. Allerdings kann es für jedes Anlegerkonto immer nur einen Vault geben. Daher lassen sich auf der Plattform nicht mehrere Wallets einrichten.
Nein, die Plattform richtet den Vault bei der Kontoeröffnung ein und erhebt von Anlegern keine zusätzliche Verwahrgebühr. Allerdings muss an dieser Stelle eines klar sein: Wer Kryptocoins zwischen verschiedenen Wallets hin- und herschiebt, muss die netzwerkabhängigen Transaktionskosten tragen. Hier macht Anycoin Direct im Vergleich mit den Relai Gebühren keinen Unterschied.
In Bezug auf das Anycoin Direct Staking ist die aktuelle Situation aus Sicht einiger Anleger sicher nicht zufriedenstellend, da die Plattform diese Funktion aktuell nicht unterstützt. Eine Tatsache, die uns auch im Test bei anderen Anbietern auffällt, die sowohl in Deutschland als auch im Ausland operieren.
Sind für den Diebstahl Sicherheitslücken bei Anycoin Direct verantwortlich, haftet die Plattform für einen Schaden. Sofern der Verlust aber auf ein Fehlverhalten der Anleger zurückzuführen ist, greift kein Schadenersatz.
Nein, die Transaktion auf eine externe Wallet ist in den AGB von Anycoin Direct – Powered by Finst nicht vorgesehen. Anlegern bleibt bei einem Anbieterwechsel also nichts anderes übrig, als die restlichen Coins über eine Verkaufsorder (gegen die entsprechende Anycoin Direct Gebühr) am Markt zu platzieren.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.