

Bitcoin.de ist einer der ältesten Handelsplätze für Kryptowährungen in Deutschland und hat sich als Alternative zu den vorrangig internationalen Plattformen etabliert. Zu den Stärken des Krypto-Handelsplatzes gehört die deutsche Regulierung über die BaFin und die Etablierung umfassender Sicherheitsstandards. Für Trader spielt zudem eine Rolle, in welchem Umfang Bitcoin.de mobiles Trading mit der App zulässt und wie gut sich die Plattform ins Gesamtbild einfügt.
Im Test zum mobilen Trading sticht ein Aspekt sehr schnell ins Auge – das Fehlen einer nativen App zum Herunterladen. Anleger finden über die App-Plattformen der bekannten Betriebssysteme keine entsprechenden Downloadpakete. Trotzdem kann über Bitcoin.de unterwegs gehandelt und das Portfolio verwaltet werden – über die Web-App, welche als mobile Website direkt im Browser lauffähig ist. Alle wichtigen Informationen rund um das mobile Trading lesen Krypto-Trader im Erfahrungsbericht nach.
Der Ansatz, für den sich Bitcoin.de entscheidet, ist im Vergleich mit anderen Krypto-Brokern und Handelsplätzen ungewöhnlich. Während sich der Wettbewerb in eine Richtung entwickelt, die ein breiter werdendes Spektrum an Assets und Handelsinstrumenten abdecken will, liegt der Fokus bei Bitcoin.de auf einer fokussierten Auswahl weniger Kryptowährungen.
Diese werden unterwegs nicht über eine proprietäre Trading-Plattform gehandelt, die per APK heruntergeladen und installiert wird. Anleger nutzen einfach die mobile Website von Bitcoin.de und registrieren sich als Neukunde oder loggen sich einfach in ihren Account ein. Damit haben Trader jederzeit Zugriff auf das Portfolio und können dessen Funktionalität auch unterwegs direkt nutzen. Damit hat sich Bitcoin.de im Hinblick auf das mobile Trading verändert.
In der Vergangenheit stand eine native Bitcoin.de App für iPhone-Geräte und Smartphones mit Android zur Verfügung. Allerdings war die Anwendung an die Express-Funktion gekoppelt – und diese wiederum an die Fidor Bank. Nach deren Auflösung im Jahr 2023 konnte die Krypto-Plattform zwar mit einem neuen Banking-Partner weitermachen, eine Express-Funktion (und damit die Bitcoin App für Android oder iOS zum Herunterladen) gibt es noch nicht.

💡 Bei Bitcoin.de lässt sich der Handel bequem auch mobil tätigen (Foto: Shutterstock/ Wandeaw)
Der zur Bitcoin Group SE gehörende Krypto-Handelsplatz fokussiert sich auf den Spothandel verschiedener Kryptowährungen. Im Mittelpunkt stehen:
und noch einige andere Coins. Im Vergleich zu anderen Kryptobörsen ist die Auswahl der Plattform der futurum bank AG überschaubar.
Da Bitcoin.de den Handel unterwegs über eine mobile Website realisiert, haben Anleger einen Zugriff auf die identischen Instrumente und Tools wie im Desktop-Browser. Dies bedeutet, dass unterwegs auf den P2P-Marktplatz (es werden Kryptowährungen gegen Euro gehandelt) und den C2C-Marktplatz (Trading von Krypto-Assets gegen andere Coins) zugegriffen werden kann.
In der Bitcoin.de App Bewertung und dem Vergleich mit anderen Anbietern, die wie Kraken Hebel als Handelsinstrumente anbieten, nimmt sich die Plattform an dieser Stelle zurück und konzentriert sich komplett auf den Spothandel. Damit spricht die Plattform vor allem Anleger an, denen es um den Kauf von Bitcoin und Co. geht – und nicht allein um die Möglichkeit, von den Preistrends am Markt zu profitieren.
Die Abwicklung der Trades ist die eigentliche Besonderheit von Bitcoin.de, da sich die Plattform als Marktplatz versteht, auf dem Verkäufer und Käufer für die Kryptowährungen aufeinandertreffen. Anleger zahlen Anlagekapital nicht auf ein Handelskonto in der Bitcoin.de App ein, sondern erhalten zur Abwicklung der Trades die Bankverbindung des Verkäufers. Die Kaufsumme für die Coins wird überwiesen.
Nach Bestätigung der Transaktion erfolgen Freigabe und Übertragung der Krypto-Einheiten. Werden über Bitcoin.de Assets zum Verkauf angeboten, sind auf die Gewinne Abgaben zu berücksichtigen – was auch für das Trading über andere Plattformen gilt. Zum Beispiel können bei Coinbase Steuern auf den Handel nicht einfach ausgeblendet werden – trotz der Tatsache, dass die Plattform ursprünglich aus den USA stammt.

✅ Bitcoin.de bietet die Möglichkeit mit der mobil optimierten Version die Website zu nutzen
Krypto-Anleger müssen bei Bitcoin.de nicht nach einer mobilen App für das Trading suchen, die Plattform hat sich für eine andere Lösung entschieden. Trader nutzen eine für Mobilgeräte optimierte Website, um auf das Angebot der futurum bank AG-Plattform zuzugreifen und in Bitcoin sowie einige andere Kryptowährungen zu investieren. Der Funktionsumfang der mobilen Website unterscheidet sich nicht von der Handelsplattform, die wir im Bitcoin.de Test unter die Lupe genommen haben. Anleger müssen sich in Bezug auf die Bedienung des Tradingdesk nicht umstellen, sondern behalten auch unterwegs den Markt im Blick.
Ja, auch online stehen die verschiedenen Servicekanäle für Anleger zur Verfügung – was auf die Bewertung von Bitcoin.de Einfluss hat. Wer mit dem Trading oder der Eröffnung seines Kontos ein Problem hat, erreicht die Plattform entweder direkt per E-Mail (oder das Kontaktformular) und kann das FAQ zu Hilfe nehmen.
Die mobile Plattform von Bitcoin.de sollte eigentlich ohne Schwierigkeiten auch auf Geräten laufen, die kein Android-Betriebssystem haben – wie das iPhone von Apple. Im Rahmen der Erfahrungen mit der Bitcoin.de App haben das Aufrufen der Seite und das Einloggen ohne besondere Schwierigkeiten funktioniert.
Leider unterstützt Bitcoin.de Sparpläne nicht als Handelsinstrument, es wird Anlegern lediglich ein Marktplatz für den Spothandel auf Kryptowährungen angeboten. Wer auf Sparpläne oder das Staking unbedingt Wert legt, schaut sich nach Alternativen um, sollte aber zum Beispiel bei Coinbase die Auszahlung, Staking-Gebühren und den Kundendienst überprüfen.
Nein, da es sich an dieser Stelle um die mobile Website der Krypto-Plattform handelt, ist eine Nutzung immer an eine bestehende Internetverbindung gekoppelt.
Das Thema Verwahrung wird bei Bitcoin.de über eine Kombi-Lösung realisiert. Dabei wird ein geringer Anteil der Coins in Hot Wallets zur Liquiditätssicherung gehalten, der Rest liegt in Cold Wallets, auf die nicht ohne Weiteres von außen zugegriffen werden kann. Ähnliche Rahmenbedingungen treffen Anleger auch bei anderen Plattformen an – wie zum Beispiel im Zusammenhang mit der Kraken Wallet. Durch diese Lösung sollen Kunden-Assets gegen Angriffe von außen so gut wie möglich abgesichert werden.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.