

Die Suche nach einer Alternative zu Bitvavo hat verschiedene Gründe: Einige Anleger haben das Ziel, Kosten zu optimieren, andere wollen einen breiteren Zugang zu unterschiedlichen Assetklassen realisieren oder einfach ihr Trading-Portfolio diversifizieren. Bitvavo gehört zu den Anbietern mit günstigen Gebühren und einigen hundert handelbaren Kryptowährungen. Aber: Auch die Konkurrenz kann im Vergleich punkten.
Sich nach Alternativen umzuschauen, heißt auch nicht komplett mit Bitvavo zu brechen. Vielleicht sind Anleger einfach auf der Suche nach Alternativen, die neben Kryptowährungen auch klassische Wertpapiere wie Aktien und ETFs anbieten. Die richtige Plattformwahl hilft dabei, den Markt und die unterschiedlichen Gebühren optimal auszunutzen.
Bitpanda bringt sich als Investment-Plattform in Position, die mit ihrem Angebot über den reinen Krypto-Handel hinausgeht. Zwar sind mehrere hundert handelbare Kryptowährungen ein absolutes Pro-Argument. Das Besondere an Bitpanda ist die Asset-Diversifikation. Neben Kryptowährungen ermöglicht die Plattform Investitionen in Aktien-Derivate, ETFs, Edelmetalle und Rohstoffe.
Zusätzlich bietet Bitpanda mehrere Krypto-Indizes an, die eine interne Risikostreuung innerhalb des Krypto-Marktes erreichen. Für Anleger, die eine zentrale Plattform für unterschiedliche Investmentklassen suchen, wird Bitpanda damit zu einer Alternative. Wo ist der Haken? Die Gebührenstruktur ist im Vergleich zu Bitvavo anders aufgebaut: Es werden bis zu 2,49 Prozent als Orderprovision verlangt.
Kraken ist eine der international etablierten Anbieter im Krypto-Börsen Vergleich und sieht sich nicht nur als Handelsplatz für Privatanleger. Erfahrene Trader nutzen hier verschiedene professionelle Tools. Die Gebührenstruktur ist nach dem 30-Tage-Handelsvolumen gestaffelt und beginnt bei 0,25 Prozent für Maker-Orders und 0,4 Prozent für Taker-Orders (jeweils Spot-Handel). Bei höheren Handelsvolumen sinken die Kraken Kosten.
Ein wesentlicher Vorteil von Kraken liegt im hohen Professionalitätsfaktor der Plattform. Erweiterte Ordertypen, Margin-Trading und die Nutzung von APIs sprechen versierte Krypto-Investoren an. Gleichzeitig stellt sich Kraken in der Auswahl handelbarer Kryptowährungen sehr breit auf und setzt auf ein umfassend ausgerichtetes Sicherheitskonzept.
Zu den wichtigen Krypto-Börsen gehört Coinbase – eine Plattform mit einem breiten Produktspektrum. Was den Anbieter herausstechen lässt: Das Angebot teilt sich in Bereiche für Privatanleger, Unternehmen und institutionelle Anleger auf. Zu den Stärken von Coinbase gehört die insgesamt benutzerfreundliche Oberfläche.
Mittlerweile betreut der Anbieter mehrere Millionen Nutzerkonten. Anleger können bereits ab einem Euro investieren, haben Zugriff auf mehrere hundert Assets und realisieren dank des Coinbase Stakings sogar einen passiven Cashflow. Wer sich für die Bitvavo Alternative interessiert, hat nicht nur über einen Desktop-Tradingdesk Zugriff, sondern auch über die Coinbase App.
Sie können seit geraumer Zeit auch bei Trade Republic Krypto handeln. Das Gebührenmodell ist für einen Broker ungewöhnlich transparent: Pro Trade fällt lediglich eine Fremdkostenpauschale von 1 Euro an, unabhängig vom Ordervolumen.
Hier wird die Stärke von Trade Republic klar: Die Kombination aus niedrigen Kosten und einem breiten Angebot. Anleger werden in die Lage versetzt, auch komplexere Strategien umzusetzen. Dabei bietet der Broker auch über ETF- und Aktien-Sparpläne Unterstützung. Zu den zentralen Elementen gehört übrigens die mobile App. Letztere zeigt sich im Test als benutzerfreundlich und bietet unterwegs die Möglichkeit zum Portfoliomanagement.
BSDEX (die deutsche Krypto-Börse der Börse Stuttgart) überzeugt durch die BaFin-Regulierung und eine ausgesprochen übersichtliche Kostenstruktur. Die Gebühren folgen dem Maker-Taker-Modell, werden allerdings nur einstufig berechnet, mit 0,20 Prozent für Maker-Orders und 0,35 Prozent für Taker-Orders. Damit positioniert sich BSDEX preislich zwischen Bitvavo und teuren Alternativen.
Eine Stärke von BSDEX ist die starke Vertrauensbasis – auch durch das besondere Modell der Einlagerung. Coins werden über die Boerse Stuttgart Digital Custody GmbH verwahrt, was am Ende hohe Sicherheitsstandards mit unkomplizierten Zugriffsmöglichkeiten und der Chance auf eine Übertragung in externe Wallets kombiniert.
Wie sieht die Alternative zu Bitvavo aus? Die Entscheidung hängt zum Beispiel im Vergleich Coinbase vs. Kraken letztlich von den individuellen Anlagezielen und dem Risikoprofil der Anleger ab.
Reine Krypto-Anleger nutzen mit Anbietern wie Kraken professionelle Trading-Tools oder setzen dank BSDEX auf hohe Standards durch die Regulierung der BaFin. Und Bitpanda wäre eine Option für einen echten Multi-Asset-Ansatz.
Wer sich dagegen eher für den Bereich klassischer Wertpapiere interessiert, sollte sich mit Trade Republic beschäftigen – einem Broker, der die Brücke zwischen Aktien, ETF-Sparplänen und Aktien schlägt.

💡 Die Bitvavo Alternativen liefern durchaus attraktivere Gebühren/ Shutterstock/ Miljan Zivkovic
Ja, am Markt haben sich Bitvavo Alternativen etabliert, die eine Krypto-Lizenz der BaFin erhalten haben. Dazu gehören beispielsweise BSDEX und die Plattform Bison. Beide fokussieren sich auf eine jeweils etwas andere Zielgruppe, weshalb Anleger zwischen Bison und BSDEX Erfahrungen auf unterschiedlichen Ebenen machen werden.
Sich für eine Alternative zu Bitvavo zu interessieren, bedeutet nicht automatisch, auch das Konto löschen zu müssen. Anleger können durchaus Depots bei mehreren Anbietern unterhalten, um den Markt optimal auszunutzen.
Entscheidend ist hier der Geschäftssitz. Da Bitvavo powered by Hyphe ein deutscher Anbieter ist, gilt das deutsche Steuerrecht. Anleger werden bei Kraken oder Bitpanda Erfahrungen mit den steuerlichen Regeln im Ausland machen.
Ja, die Legitimation wird aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen durchgeführt. Es geht einerseits um den KYC-Aspekt, aber auch um die Vermeidung von Geldwäsche.
Hier fallen durchaus sehr große Unterschiede auf. Im Vergleich zu Bison können Anleger bei Kraken Erfahrungen mit einer sehr breiten Palette professioneller Werkzeuge machen, die zur Auswertung der Markttrends dienen.

Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.