

Mit BSDEX bietet eine deutsche Krypto-Handelsplattform Anlegern den Zugriff auf einige der wichtigsten Coins, die über einen intuitiv bedienbaren Tradingdesk gehandelt werden. Früher oder später taucht die Frage auf: Wie zahle ich Gewinne auf das Bankkonto aus? BSDEX bietet Anlegern verschiedene Optionen zur Auszahlung ihrer Guthaben an.
Auf diese Weise lassen sich Euro-Guthaben auf das Bankkonto oder Kryptowährungen auf externe Wallets transferieren. Welche Erfahrungen machen Anleger, die sich bei BSDEX Geld auszahlen lassen? Entscheidend für die Zufriedenheit sind neben der Schnelligkeit auch eventuell von BSDEX erhobene Gebühren und Auszahlungslimits.
BSDEX wird durch die Baden-Württembergische Wertpapierbörse GmbH betrieben und ist damit ein Handelsplatz, hinter dem ein umfassender Erfahrungsschatz steht. Anleger, die einen Teil ihrer Gewinne aus dem Spot-Handel auf Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum auszahlen, können dafür entweder Guthaben direkt auf das hinterlegte Bankkonto überweisen oder nutzen die Möglichkeit, Coins in eine externe Wallet zu transferieren. Beides hat Vorteile, wird im Rahmen der BSDEX Auszahlung aber anders abgewickelt.

BSDEX Auszahlungen sind unkompliziert möglich/ Shutterstock/ Inside Creative House
Auszahlungen von Guthaben in Fiatwährungen (Euro) wickelt BSDEX direkt über das hinterlegte Referenzkonto ab. Hierbei handelt es sich um das Bankkonto, welches Anleger zuletzt für den Einzahlungsprozess verwendet haben. Wichtig: Das Referenzkonto darf nicht mit dem Guthabenkonto verwechselt werden. Letzteres führt BSDEX als Verrechnungskonto für Einzahlungen bzw. bedient die Orders im Tradingdesk.
Durch die Plattform werden Auszahlungen also vom Guthabenkonto auf das letztmalig verwendete Bankkonto überwiesen. Um die Transaktion zu veranlassen, loggen sich Anleger in das Handelskonto bei BDSEX ein und wählen hier „Wallets“ aus. Anschließend wird auf „Euro“ geklickt und über „Auszahlen“ Guthaben aus dem Account abgehoben.
Wie lange bei BSDEX eine Auszahlung dauert, hängt nicht allein vom internen Zahlungslauf ab. Banküberweisungen können mehrere Tage (in der Regel zwei bis drei Bankarbeitstage) in Anspruch nehmen. Diese Bearbeitungszeit ist allerdings nicht untypisch, die bei BSDEX mit der Auszahlung gemachten Erfahrungen lassen sich in diesem Zusammenhang auch auf andere Plattformen übertragen.
Die Verwahrung von Kryptowährungen wird bei BSDEX durch die Boerse Stuttgart Digital Custody GmbH treuhänderisch übernommen. Der Vorteil: Anleger können sich auf das Trading konzentrieren und müssen sich nicht mit Fragen zur Verwahrung der Coins, neuen Sicherheitstrends und Gefährdungsszenarien beschäftigen. Die Custodial Wallet bietet also mehrere Vorteile, erlaubt aber trotzdem bei BSDEX die Auszahlung der verwahrten Kryptowährungen an eine private Wallet.
In diesem Zusammenhang sind allerdings spezielle Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Ein Aspekt sind die Bestimmungen aus der Transfer of Funds Regulation (ToFR), für die es einen Proof-of-Ownership (Eigentumsnachweis) bei Auszahlungen von Kryptowerten mit einem Gesamtwert über 1.000 Euro braucht. Damit soll sichergestellt werden, dass die begünstigte Wallet wirklich dem Anleger gehört.
Diese Verifikation ist nur zeitlich begrenzt gültig und muss für eine BSDEX Auszahlung in der Regel alle 12 Monate aktualisiert werden. Der Eigentumsnachweis kann entweder mittels des Satoshi-Tests (durch eine Mikrotransaktion von der selbstverwalteten Wallet) oder einer digitalen Signatur erfolgen. Um Coins auszuzahlen, muss vorher die Adresse – zum Beispiel einer eigenen Kraken Wallet – bekannt sein. Der eigentliche Auszahlungsprozess wird über die Kontoverwaltung abgewickelt.
Anleger, die bei BSDEX eine Auszahlung veranlassen, sehen sich auch mit der Frage konfrontiert, ob Auszahlungslimits zu beachten sind – sprich eine Mindestauszahlungssumme erreicht werden muss bzw. ob der Auszahlungswunsch durch eine zugelassene Höchstsumme begrenzt wird. Wer sich bei BSDEX Geld auszahlen lassen will, kann in diesem Zusammenhang aufatmen, da die Plattform in diesem Zusammenhang mit Euro-Guthaben anlegerfreundlich umgeht. Für Kryptowährungen gelten bei BSDEX Auszahlungslimits in Form von Mindestauszahlungsbeträgen. Für BTC (Bitcoin) müssen zum Beispiel mindestens 0,001 Einheiten angefordert werden, bei Ethereum liegt der Betrag bei 0,01 ETH.
Nach Autorisierung der Auszahlung bei BSDEX erfolgt die Gutschrift nicht sofort. Die Transaktionsdauer variiert zwischen den Zahlungsmethoden. Im Fall der Überweisung auf das Bankkonto wird die Transaktion intern überprüft, nimmt nach der Freigabe und Anweisung an die Partnerbank aber noch einige Werktage (die typische Bearbeitungszeit für Banküberweisungen) in Anspruch. Anleger sollten zwei bis drei Arbeitstage einplanen. Für eine BSDEX Auszahlung an eine selbstverwaltete Wallet hängt die Bearbeitungsdauer auch von den Prüf- und Verifikationsmechanismen zum Eigentumsnachweis und den netzwerktypischen Validierungsmethoden für Transaktionen ab.

BSDEX Auszahlungen dauern bis zu 3 Arbeitstagen/ Shutterstock/
Für die Auszahlung von Guthaben bei BSDEX stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung – die Überweisung von Guthaben aus dem Verrechnungskonto auf das eigene Bankkonto oder ein Transfer erworbener Kryptowährungen auf eine eigene Wallet. Mit beiden Möglichkeiten machen Anleger bei BSDEX in der Auszahlung unterschiedliche Erfahrungen – sowohl in Bezug auf die Dauer als auch die Abwicklung.
Wer über die Kontoverwaltung von BSDEX Auszahlungen veranlasst, muss dafür keine zusätzlichen Gebühren an den Plattformbetreiber zahlen. Der Krypto-Broker wickelt Transaktionen kostenfrei ab. Allerdings entstehen für Transaktionen in den einzelnen Kryptonetzwerken Gebühren, die je nach Coin variieren.
Bei BSDEX gelten – trotz der Tatsache, dass es sich um einen deutschen Anbieter handelt – die gleichen Grundlagen wie beim Thema Übertragung bei Coinbase & Steuern. Letztere fallen für Transfers in die selbstverwaltete Wallet nicht an, da hier keine Veränderung der Vermögenswerte stattfindet.
Nein, da BSDEX diesen Service leider nicht anbietet, besteht keine Möglichkeit, entsprechende Gewinne auszuzahlen. Allerdings ist auch Bitvavo beim Staking (zumindest der deutsche Ableger) keine Alternative. Wer sich hierfür interessiert, kann aber auf Plattformen wie Bitpanda ausweichen.
Als Auslöser kommen verschiedene Ursachen infrage. Neben der Tatsache, dass versehentlich ein zu geringer Auszahlungsbetrag eingegeben wurde, kann es sich auch um technische Probleme mit dem Netzwerk oder unvollständige und falsche Angaben handeln.
Die Grenze von 1.000 Euro bezieht sich nicht nur auf Einzelübertragungen, es handelt sich um einen kumulierten Betrag. Wenn Anleger mehrere Transfers tätigen, werden diese addiert. Eine Tatsache, die nicht nur für BSDEX Auszahlungen gilt, sondern auch im Zusammenhang mit einer Übertragung aus dem Kraken Sparplan.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.