

Anleger und Trader, die sich für CapTrader entscheiden, tun dies in der Regel, um das enorme Portfolio von IBKR zu handeln. Der Broker mit Sitz in Düsseldorf gibt Zugang zu den Möglichkeiten bei dem großen US-Anbieter, als deutscher Partner.
Dass bei CapTrader Gebühren für Investitionen und Trading anfallen, ist zu erwarten – allerdings steht der Finanzdienstleister vor der Aufgabe, das große Handelsangebot von IBKR auch hinsichtlich der Kosten bei CapTrader übersichtlich zu gliedern. Dank der Aufschlüsselung auf der Website erhalten Kunden rasch einen Überblick über die Konditionen und können erkennen, welche Assets bei CapTrader für sie in Betracht kommen.
Die Kosten bei CapTrader umfassen administrative Kosten und die eigentlichen CapTrader Trading Gebühren. Das Depot führt der Broker kostenlos – um es zu eröffnen, müssen Neukunden jedoch eine Ersteinzahlung in Höhe von 2.000 Euro tätigen.
Diese können jedoch auch gänzlich oder zum Teil durch einen Depotübertrag mit entsprechendem Wert abgedeckt werden. Da es ein CapTrader Demokonto für einen unverbindlichen und kostenlosen ersten Eindruck gibt, können sich Interessierte vorab selbst ein Bild zu den Produkten und Services, der Software und dem Support machen.
Fällt die Entscheidung für ein Handelskonto, erhebt der Broker Gebühren abhängig von der Anlageklasse des jeweiligen Werts, aber auch anhand der Börsenplätze. Glücklicherweise sind auf der Website die Preise von CapTrader sehr übersichtlich aufgeführt.
| ▶️ Anlageklasse | 💰 Kosten |
|---|---|
| Aktien Deutschland | Tradegate ab 2,00 Euro |
| Aktien Deutschland | Xetra ab 4,00 Euro |
| Aktien USA | Ab 2,00 US Dollar |
| ETFs Deutschland | Ab 2,00 Euro |
| ETFs USA | Ab 2,00 US Dollar |
| Optionen Deutschland | Ab 2,00 Euro je Kontrakt |
| Optionen USA | Ab 3,50 US Dollar je Kontrakt |
| Futures Deutschland | Ab 1,00 Euro je Kontrakt |
| Futures USA | Ab 1,25 Euro je Kontrakt |
| CFD Handelskosten | DAX-CFD ab 2,00 Euro |
| Optionsscheine | Ab 6,00 Euro an der Börse Frankfurt oder Stuttgart |
| Zertifikate | Ab 6,00 Euro an der Börse Frankfurt oder Stuttgart |
| Anleihen Europa | Ab 8,00 Euro |
| Anleihen USA | Ab 10,00 US Dollar |
| Forex | Ab 3,75 Euro / US Dollar |
Wie CapTrader selbst auf der Website im Vergleich mit anderen bekannten Brokern aufführt, sind die Handelskosten hier günstig – insbesondere Anleger, die sich für US-Aktien interessieren, finden gute Bedingungen vor.
Natürlich stellt sich die Frage, ob der Broker anderswo kräftig zuschlägt, etwa bei Software und Kursdaten – doch das ist nicht der Fall. Zur Wahl stehen mehrere leistungsstarke Plattformen.

▶️ Das sind die CapTrader Trading Gebühren in der Übersicht
Zu den Besonderheiten bei CapTrader gehört die Gestaltung der Zinsen. So gibt es bei CapTrader Zinsen in Form von Haben-Zinsen auf liquides Kapital ab 10.000 Euro, im Juli 2024 liegt die Verzinsung bei 2,159 p.a. Berechnet wird der Zins täglich, die Gutschrift erfolgt monatlich.
Sollzinsen müssen Kunden ebenfalls einkalkulieren – sie fallen an beim Handel in einer Fremdwährung, die selbst nicht gehalten wird, auch beim Handel mit Hebelprodukten wie CFDs und wenn Leerverkäufe auf Aktien getätigt werden. Bei Leerverkäufen ist überdies die Leihgebühr zu berücksichtigen. Die sehr übersichtliche Darstellung der Kosten und Konditionen lässt keine versteckten Kosten erkennen.
Kostenlos sind Banküberweisungen in Euro. Wer bei CapTrader Auszahlungen ausführt, kann eine Transaktion monatlich in Euro kostenlos durchführen, alle weiteren gegen eine Gebühr von 1,00 Euro.
CapTrader hat sein Büro in Ratingen bei Düsseldorf – als deutscher Finanzdienstleister ist der Anbieter ein steuereinfacher Broker. So führt CapTrader Steuern auf Kapitalerträge in Höhe von 25% direkt an den Fiskus ab.
CapTrader kooperiert mit verschiedenen Kooperationspartnern – neben IBKR gehören dazu FNZ und ebase. Der Broker selbst und seine deutschen Partner gewährleisten eine CapTrader Einlagensicherung, die deutschen Auflagen entspricht.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.