

CapTrader macht deutschen Tradern und Anlegern als örtlicher Ansprechpartner den Handel bei Interactive Brokers zugänglich. Der US-Broker gilt mit seinem riesigen Handelsangebot und professioneller Software als erste Adresse. IBKR wendet sich allerdings mit der Mindesteinzahlung bei CapTrader eher an erfahrene Anleger.
Entsprechend fällt die CapTrader Mindesteinlage aus – obwohl der Broker sie inzwischen gesenkt hat, handelt es sich noch immer um einen höheren Betrag. Glücklicherweise ist ein eingehender Test der Brokerage mit einem Demokonto möglich. Wer überzeugt ist von dem, was er vorfindet, muss nicht die gesamte Mindesteinzahlung bei CapTrader in Form einer Überweisung erbringen. Ein Depotübertrag wird ebenfalls angerechnet.
Die Höhe der Ersteinzahlung gehört zu den Kriterien, mit denen Finanzdienstleister eine Zielgruppe eingrenzen. Anfängerfreundliche Broker mit einem umfangreichen Bildungsangebot legen diese Hürde niedrig an – oder verzichten ganz auf eine Mindesteinzahlung. Bei CapTrader ist das nicht der Fall.
Die CapTrader Mindesteinlage war von Anfang an hoch – lag sie zunächst bei 5.000 Euro, hat der Broker diese Erwartungen nun heruntergeschraubt auf eine Ersteinzahlung von 2.000 Euro. Für die Höhe des Betrags gibt es Gründe.
CapTrader möchte vor allem aktive Trader und Investoren mit Erfahrung und höherem Handelsvolumen ansprechen. Sie sind längst über die Anfängerphase hinaus und können das riesige Portfolio bei IBKR ausschöpfen.
Auch die Software, die Trader Workstation, ist hinreichend intuitiv, dabei aber so üppig ausgestattet, dass sie sich eher für alte Hasen und Profis eignet – auch wenn der Broker Lernwilligen mit einem CapTrader Demokonto und Schulungsangeboten entgegenkommt.
Die CapTrader Mindesteinzahlung von 2.000 Euro schließt die recht große Gruppe der Einsteiger, die bestenfalls 200 bis 500 Euro für den Start investieren aus. Denn der US-amerikanische Großbroker Interactive Brokers wickelt geschätzt ein Fünftel der Aktientransaktionen weltweit ab und hat es nicht nötig, sich um sie zu bemühen.

▶️ Mit der CapTrader Mindesteinlage bekommt man Zugang zu Top Trading Konditionen
Die Mindesteinzahlung bei CapTrader erfolgt nicht über ein Demokonto, sondern nach der Freigabe eines Echtgeldkontos – sei es für den Handel ohne Hebel oder in Form eines Marginkontos. Dabei stellen die geforderten 2.000 Euro keine CapTrader Gebühren dar!
Sie sind Handelskapital, über das der Kunde für seine Aktivitäten frei verfügen kann. Die Die Ersteinlage muss lediglich mindestens 2.000 Euro bzw. 2.000 US Dollar betragen, abhängig vom Land der Steueransässigkeit wird die Kontowährung bestimmt. Wer möchte, kann natürlich auch einen höheren Betrag einzahlen. Für Unternehmensdepots liegt die Ersteinzahlung bei 25.000 Euro.
Abgewickelt wird die Mindesteinzahlung bei CapTrader nur per Banküberweisung – ebenso wie spätere Auszahlungen. Um die korrekte Wertstellung zu sichern, müssen Kunden in ihrem Kundenportal eine sogenannte Einzahlungsnotiz erstellen.
Eine CapTrader Mindesteinlage von 2.000 Euro ist nicht eben wenig – aber der Betrag muss nicht in Cash erbracht werden. Neukunden können die geforderte Summe ganz, größtenteils oder anteilig auch durch den Depotwert decken, wenn sie einen CapTrader Depotübertrag zum Broker nutzen.
Der Gesamtwert der übertragenen Aktien und sonstiger Werte wird auf die Mindesteinzahlung angerechnet. Da ein Depotübertrag jedoch einige Wochen in Anspruch nehmen kann, müssen sich Neukunden in diesem Fall gedulden, bis der Vorgang abgeschlossen und alles im Depot bei CapTrader eingebucht ist.
Der Partner, Interactive Brokers, ist ein weltweit führender Finanzdienstleister mit hohem Handelsvolumen. Er gehört nicht zu den Broker, die sich ausdrücklich um Handelsneulinge und Kleinanleger bemühen.
Nein, das eingezahlte Kapital bleibt im Besitz des Kunden und kann von diesem vollständig und nach eigenem Belieben genutzt werden.
Auch Werte in einem Depot bei einem früheren Broker, die zu CapTrader übertragen werden, verrechnet der Broker mit der Ersteinzahlung. Eventuelle Differenzen können dann per Banküberweisung ergänzt werden.
Trotz Standort in Deutschland werden bei CapTrader Steuern nicht vom Broker abgeführt.
Werte im Depot verbleiben immer im Besitz des Anlegers. Das Kapital auf dem Verrechnungskonto unterliegt einer CapTrader Einlagensicherung durch den Partner IBKR Ireland.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.