

CapTrader ist ein deutscher Broker, der kein eigenes Angebot unterhält. Statt dessen betätigt sich der Düsseldorfer Finanzdienstleister als einführender Partner des großen US-Anbieters Interactive Brokers. Deutsche Trader erhalten so Zugang zu dessen riesigem Portfolio – und freuen sich bei CapTrader über Zinsen.
Dass bei CapTrader Zinsen auf Guthaben gezahlt werden, obendrein recht attraktive, ist eine der Stärken des Brokers. Ein Pluspunkt ist sicherlich auch, dass Anleger und Trader in der eigenen Sprache mit einem hiesigen Partner auf das wohl weltweit größte Handelsangebot zugreifen können. Auch dabei können Zinsen anfallen – beispielsweise im Margintrading.
Die Höhe und Art der Zinsen bei CapTrader sollten Kunden kennen, bevor sie ein Handelskonto bei dem Broker eröffnen. Dass CapTrader Zinsen auf Guthaben zahlt, ist bekannt – allerdings nicht bedingungslos. Dass Zinsen auch für andere Posten als Soll-Zinsen berechnet werden, muss bei der Kalkulation möglicher Renditen ebenfalls in Betracht gezogen werden.
CapTrader bietet die enorme Bandbreite des Portfolios von IBKR. Der US-Broker erfüllt so gut wie jeden Wunsch mit seiner breiten Produktpalette für den börslichen und außerbörslichen Handel. Darunter sind
Über den Kooperationspartner ebase bietet der deutsche Broker außerdem ETF-Sparpläne an. Gehandelt wird über ein Einzel- oder Gemeinschaftsdepot, Interessierte können den Broker und damit auch das Angebot von IBKR mit dem CapTrader Demokonto testen – kostenlos und unverbindlich.
Wer überzeugt ist von dem was er sieht, kann ein Echtgeldkonto einrichten – allerdings liegt die Zugangshöhe mit einer Mindesteinzahlung von 2.000 Euro recht hoch. Hier wird deutlich, dass die Wunschkunden von CapTrader eher begüterte Anleger und sehr aktive Trader sind. Deutsche Kunden wissen den Kontakt in der eigenen Sprache zu schätzen und die Tatsache, dass CapTrader Steuern abführt.

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Schon die Ersteinzahlung zeigt – bei CapTrader wünscht man sich finanzkräftige Kunden. So erklärt sich auch die Schwelle für die Guthabenverzinsung. Auf das liquide Kapital, das bei dem Düsseldorfer Broker liegt, zahlt CapTrader Zinsen, aktuell (Stand Juli 2024) in Höhe von 2,159 p.a.
Berechnet werden diese Haben-Zinsen täglich, verbucht werden die CapTrader Zinsen pro Monat jedoch nur einmal. Der Zinssatz leitet sich aus dem jeweiligen Leitzins ab und unterscheidet sich abhängig von der Kontowährung. Denn der Partner IBKR bietet den Handel in verschiedenen internationalen Währungen an. Alle Habenzinsen auf Euro, US Dollar und andere Devisen können Interessierte auf der Website von CapTrader nachschlagen. Ob Zinsen bei CapTrader eine Auszahlung an den Kunden bedeuten oder Sollzinsen sind, wird im persönlichen Kundenbereich aufgelistet.
Nicht nur Guthabenzinsen erhalten Kunden bei CapTrader – Sollzinsen werden ihnen belastet. Wie die Bezeichnung erkennen lässt, handelt es sich um eine Form des CapTrader Zins, den der Kunde dem Broker schuldet.
So können negative Währungsstände resultieren, wenn ein Trader auf US-Aktien spekuliert, ohne das Konto in US Dollar zu führen. Denn der Broker leiht für die Dauer der Transaktion den korrespondierenden Fremdwährungswert. Für das Darlehen des Brokers in Form des Hebels beim CFD-Trading fallen ebenfalls Sollzinsen an.
Auch bei Leerverkäufen ist ein Sollzins für das Ausleihen des jeweiligen Werts normal. Die erhaltene Gutschrift der geliehenen Aktie wird verzinst mit dem aktuell geltenden Zinssatz, zuzüglich einer Leihgebühr.
Der Sollzins des Brokers bewegt sich abhängig vom Volumen der Transaktion oder des Guthabens zwischen 5% und etwas über 6% p.a. (Stand Juli 2024) und kann wie die Habenzinsen auf der Website eingesehen werden.
Bei dem Düsseldorfer Broker gibt es Haben-Zinsen, allerdings erst für Guthaben ab 10.000 Euro. Die CapTrader Zinsen für Bestandskunden und Neukunden unterscheiden sich dabei nicht – maßgeblich ist die Höhe des liquiden Kapitals.
Kunden zahlen für verschiedene Leistung bei CapTrader Gebühren – neben der Depotgebühr und den Handelskosten gehört dazu der Sollzins auf verschiedene Leistungen wie Leerverkäufe, Hebel oder Fremdwährungsstrategien.
CapTrader und die kooperierenden Finanzdienstleister ebase und FNZ sind sämtlich deutsche Unternehmen. Die gesetzliche und freiwillige CapTrader Einlagensicherung entspricht daher deutschen Standards.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.