

Ein Abgleich CMC Markets vs Interactive Brokers lässt die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zweier bekannter Anbieter erkennen. Beide können mit ihrem Portfolio, der Handelssoftware und den Konditionen für sich einnehmen. Ein Vergleich von Interactive Brokers zu CMC Markets zeigt allerdings auch, dass sich die Broker an sehr unterschiedliche Zielgruppen wenden. Der Test prüft vor allem die folgenden Aspekte:
✅ Zusammensetzung des Portfolios
✅ Kontoeinrichtung
✅ Regulierung und Einlagenschutz
✅ Kosten und Konditionen
✅ Zahlungswege
✅ Handelsplattform und Apps
Interactive Brokers oder CMC Markets gehören zu den Online-Brokern. Sie ermöglichen ihren Anlegern bzw. Tradern über eine Software die Ausführung eigener Strategien gegen Gebühr. Das CFD-Trading, das bei CMC Markets das Kerngeschäft ausmacht, ist bei Interactive Brokers jedoch nur ein eher kleiner Teil des umfangreichen Angebots.
| ▶️ CMC Markets | ▶️ Interactive Brokers |
|---|---|
| Bei dem britischen CFD-Broker CMC Markets spekulieren Trader auf die Kursentwicklung von Basiswerten mit CFDs – und nutzen dabei die sogenannten Hebel. Der Broker ist international im Geschäft und betreut Kunden in Deutschland über ein Büro in Frankfurt. Das Handelsangebot ist umfangreich, neben dem CFD-Trading wird der Swap-Handel angeboten. Dazu nutzen Trader erstklassige Software und werden vom deutschen Support unterstützt. | Interactive Brokers ist der größte Broker weltweit – allein im börslichen Handel kommen ein Fünftel der Aktiengeschäfte über IBKR zustande. Das Portfolio ist riesig und differenziert, deckt börslich und außerbörsliche gehandelte Finanzprodukte ab und wendet sich damit nicht nur an Trader, sondern auch an Anleger. Vor allem bei den US-Titeln können die Konditionen von Interactive Brokers überzeugen, die Software Trader Workstation bringt alles mit, was anspruchsvolle Nutzer sich wünschen. |
Ob potenzielle Kunden bei einem Broker ihre Pläne umsetzen können, ist zuerst eine Frage des Handelsangebots. Was finden Interessierte bei CMC Markets oder Interactive Brokers vor?
Der Fokus bei CMC Markets liegt auf CFDs. Mit Differenzkontrakten spekulieren Trader auf steigende, aber auch fallende Kurse, ohne den Gegenstand ihrer Spekulation kaufen zu müssen. Das tun sie bei diesem Broker auf eines der rund 300 Forexpaare, etwa 10.000 Aktien, mehrere Dutzend Anleihen und die wichtigsten Weltindizes. Über tausend ETF und etwa 100 Rohstoffe runden das umfangreiche Handelsangebot ab, das Anfängern und erfahrenen Tradern etwas bieten kann. Auch Baskets von mehreren Währungen und Aktien stehen zur Wahl, außerdem der Swap-Handel mit dynamischen Portfolio-Swaps.
Was das Handelsangebot angeht, ist Interactive Brokers der Branchenführer – über eine Million Werte aus allen Assetklassen handeln Kunden an mehr als 120 Börsen in über 30 Ländern. Außerbörslicher Handel ist natürlich ebenfalls möglich. Im Trading können bei Interactive Brokers Hebel genutzt werden, denn auch CFDs bietet der Großbroker an. Leistungen wie Sparpläne bietet der Broker jedoch nicht an, wie der Vergleich Interactive Brokers vs Trading 212 zeigt.
Was ist besser, Interactive Brokers oder CMC Markets? Konzentriert man sich lediglich auf das Portfolio, liegt Interactive Brokers in jedem Vergleich mühelos vorn. Trader, die jenseits des CFD-Tradings oder auch des Swaphandels keine weiteren Interessen verfolgen, finden allerdings das Angebot von CMC Markets möglicherweise besser zu überblicken.
Den Einstieg in den Handel erhalten Kunden von CMC Markets oder Interactive Brokers nach der Einrichtung eines Kontos bei dem Finanzdienstleister. Zuvor geben viele Broker möglichen Neukunden die Gelegenheit, das Angebot mit einer Demoversion unverbindlich zu testen und den Handel zu erlernen.
Erste eigene Erfahrungen mit CMC Markets sind kostenlos mit einem Demokonto möglich. Der Testzugang ist voll funktional und sehr realistisch, aber mit virtuellem Guthaben ausgestattet. Die Demo erlaubt ein Kennenlernen des Tradings, der Software und der Services des Brokers mit wenigen Angaben. Nötig ist nur die Eingabe einer E-Mail und eines Passworts. Wer anschließend in den Echtgeldhandel einsteigt, muss für die Einrichtung des Handelskontos vollständige Angaben zur Person machen, neben Name und Adresse auch die Steuernummer. Eine Legimitierung zum Abschluss erfolgt unter Vorlage bzw. Upload eines Ausweisdokuments.
Interactive Brokers bietet gleichfalls ein Demokonto an – und schon wegen des Funktionsumfangs der Software und des enormen Portfolios sollte man dies auch nutzen. Für Investitionen und Trades mit echtem Geld nutzen Kunden das passende Konto. IBKR ermöglicht den Börsenhandel über Depots, die einzeln oder gemeinschaftlich geführt werden. Auch Unternehmenskonten können eingerichtet werden. Spezielle Margin-Konten sind dem Handel mit Hebeln gewidmet – für alle Konten und Depots müssen vollständige Informationen zur Person angegeben werden.
Auf der Website von IBKR können Interessierte nachlesen, welche Dokumente für die Legitimierung angenommen werden. Neukunden, die ein Depot von einem früheren Broker übertragen wollen, erledigen dies mit Unterstützung durch den Interactive Brokers Depotübertrag Service.
Investieren oder traden bei CMC Markets oder Interactive Brokers bewegt unter Umständen beachtliche Summen. Die Sicherheit der Einlagen gehört im Brokervergleich zu den wichtigsten Gütekriterien.
| 🛡️ Sicherheit bei CMC Markets | 🛡️ Sicherheit bei Interactive Brokers |
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Da CMC Markets seine Zentrale in Großbritannien hat, wird der Broker primär durch die dortige FCA reguliert. Die Niederlassungen unterliegen zusätzlichen Regulierungen – die deutsche BaFin überwacht das Büro in Frankfurt und prüft, dass der Finanzdienstleister die EU-weit geltenden Richtlinien der Branche einhält. Dazu gehört die Trennung von Firmen- und Kundenkapital, die Begrenzung der Hebel, der Schutz vor Negativsalden und die obligaten Risikohinweise. Ebenfalls verpflichtend ist die Mitgliedschaft in einem Einlagensicherungsfonds. Bei CMC Markets sind im Fall einer Insolvenz bis zu 20.000 Euro je Trader abgedeckt. |
Der Großbroker Interactive Brokers ist in den USA börsennotiert, hält ein hohes Eigenkapital und wird mehrfach reguliert. Zu den Kontrollbehörden gehören die SEC, die FINRA und die NYSE, außerdem die britische FCA am dortigen Standort. Das Geschäft in der EU läuft über das Büro von IBKR Ireland, reguliert durch die irische Nationalbank. Die Schutzmaßnahmen für Kunden entsprechen dem, was auch CMC Markets vorweisen kann, bei einer Insolvenz sind bis zu 90 Prozent der Einlagen und höchstens 20.000 Euro pro Kunde geschützt. |
Die Kosten und Konditionen gehören zu den Faktoren, die Kunden besonders interessieren, denn sie können die Renditen deutlich schmälern. Wie fallen die Gebühren in der Gegenüberstellung von CMC Markets zu Interactive Brokers aus?
| 💰 Handelskosten und Gebühren bei CMC Markets | 💰 Handelskosten und Gebühren bei Interactive Brokers |
|---|---|
| CMC Markets gehört zu den Brokern, die als Market Maker auftreten – was bedeutet, dass der Broker selbst die Kurse stellt. Dabei fällt ein Aufschlag an – diese Spreads sind bei CMC Markets allerdings wettbewerbsfähig, sie beginnen bei 0.5 Pips. Weitere Gebühren fallen nicht an. Interessierte können die Spreads auf der Website des Brokers einsehen und sich selbst ein Urteil bilden. | Die Gebühren bei IBKR sind abhängig von der Anlageklasse der handelbaren Werte sehr vielfältig – aber nachvollziehbar und transparent. Die Orderkosten für den Börsenhandel liegen bei 4,00 bis 5,00 Euro plus Börsengebühren. Eine Ersteinzahlung von 2.000 Euro wird lediglich für das Margin-Konto erhoben. Weitere Gebühren werden für die Depotführung und andere Services wie das Reporting in Rechnung gestellt. |
Die Kapitalisierung des Kontos und die Auszahlung von Renditen möchten Anleger und Trader bei CMC Markets oder Interactive Brokers sicher, schnell und ohne zusätzliche Kosten vornehmen können.
| 💳 Zahlungen bei CMC Markets | 💳 Zahlungen bei Interactive Brokers |
|---|---|
| Zahlungsmethoden, von denen einige die sofortige Wertstellung zulassen, gibt es bei CMC Markets in guter Auswahl – darunter Kartenzahlungen, die Banküberweisung und die Plattform PayPal. Der Broker verlangt weder eine Mindesteinzahlung noch Bearbeitungsgebühren. | IBKR bietet seinen internationalen Kunden zahlreiche Zahlungswege an – doch deutsche Anleger können lediglich die Banküberweisung für Einzahlungen und Auszahlungen nutzen. Das Referenzkonto muss ebenfalls auf den Namen des Anlegers laufen, eingeleitet werden Transaktionen durch sogenannte Zahlungsnotizen im Kundenbereich. |
Auf der Handelsplattform werden Informationen übermittelt – die Software ist Umgebung und Toolbox. Sie muss mit den nötigen Hilfsmitteln für die Chartanalyse, mit Orderarten für präzises Risikomanagement und verlässlichen Kursdaten punkten. Daher fehlt dieses Kriterium nicht im Vergleich von CMC Markets und Interactive Brokers.
| 🖥️ Die Software bei CMC Markets | 🖥️ Die Software bei Interactive Brokers |
|---|---|
| CMC Markets lässt Kunden wählen – angeboten wird der populäre und sehr gut ausgestattete MetaTrader 4, außerdem die durchaus vergleichbare proprietäre Next Generation Plattform. Ein Extra, das bei der Technischen Analyse des Charts hilft, ist das Tool Autochartist – es identifiziert Chartmuster und damit Einstiegsgelegenheiten für Trader. | Interactive Brokers führt das riesige Portfolio mittels einer entsprechend funktionalen Software zusammen. Die Trader Workstation gilt als professionelle, integrierte Plattform, mit deren Funktionsumfang sich neue Nutzer allerdings zunächst vertraut machen sollten. |
Wer Interactive Brokers und CMC Markets dem Vergleich unterzieht, merkt rasch, dass die vergleichbaren Übereinstimmungen lediglich das CFD-Angebot betreffen. Als Daytrading-Broker gehört CMC Markets zu den führenden Anbietern. Interactive Brokers ist demgegenüber allerdings der Broker, der alles hat. Lediglich besondere Services wie ETF-Sparpläne oder Teilaktien fehlen – interessierte Anleger sollten dazu den Vergleich Interactive Brokers vs XTB heranziehen.

Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.