

Coinbase ist eine der bekannten Kryptobörsen und auf ein internationales Publikum ausgerichtet. Das Angebot umfasst nicht nur Leistungen für Privatanleger. Coinbase hat sich in den letzten Jahren ein Portfolio aufgebaut, dass gerade auf professionelle Trader und institutionelle Anleger ausgerichtet ist. Im Hinblick auf die Usability, den Support und Gebühren gibt es zwischen Coinbase und dem Wettbewerb Unterschiede.
Die Änderungen rund um die Coinbase Wallet oder die Chance, bei einem anderen Krypto-Broker günstige Handelskonditionen in Anspruch zu nehmen, sind nur Beispiele dafür, warum daran gedacht wird, das Coinbase Konto zu löschen. Ein Schritt, der beim Anbieter in wenigen Schritten erledigt ist.
Gründe dafür, das Coinbase Konto zu kündigen, gibt es viele. Oft genug hängen sie von individuellen Ansprüchen und den Erfahrungen der Anleger ab. Ein Beweggrund sind die Handelsgebühren, die je nach Handelsvolumen und verwendetem Handelsmodus variieren können. Coinbase arbeitet teilweise mit Spreads, nutzt aber für einige seiner Handelsplattformen auch ein Maker-Taker-Modell, das für Vieltrader günstiger sein kann. Diese Unterschiede machen das Angebot im Vergleich anderen Krypto-Börsen mitunter etwas schwerer verständlich.
Ein weiterer Aspekt ist das Handelsangebot. Coinbase hat ein sehr umfangreiches Portfolio an Kryptowährungen aufgebaut. Es können am Ende aber Details, wie die Gebühren für das Staking, in der Entscheidung zum Coinbase Konto löschen den Ausschlag geben. Der Wunsch, spezifische Features zu nutzen oder neue Coins zu traden, die auf anderen Plattformen verfügbar sind, geben den Ausschlag für die Kündigung. Es gibt noch einige weitere Aspekte, die eine Rolle spielen können.
Der Wunsch nach einer direkten Kontrolle über eigene Assets spielt eine große Rolle. Coinbase verwahrt die Assets seiner Kunden in digitalen Wallets. Ein Teil der Anleger wünscht sich über die Selbstverwahrung durchaus mehr Kontrolle.
Deutsche Anleger müssen ihre Krypto-Gewinne selbst versteuern, da Coinbase keinen automatischen Steuerabzug vornimmt. Wie kompliziert die Steuererklärung wird, hängt auch von der Dokumentation der Trades ab. Einfache und übersichtliche Steuerdokumente werden bevorzugt.
Coinbase arbeitet als Krypto-Plattform an neuen Features, die wie KI Trading Apps den Handel und die Chartanalyse vereinfachen sollen. Handelsinstrumente wie der Kraken Hebel fürs Margin Trading oder Themen wie ein Kraken Bonus spielen in Entscheidungen zur Kontolöschungen immer eine Rolle.
Unzufriedenheit mit dem Support, eine als zu komplex empfundene Benutzeroberfläche oder einfach der Wunsch, andere Features auszuprobieren, können das Kündigen rechtfertigen. Mitunter wollen Trader sich aber auch komplett aus den Krypto-Coins zurückziehen.

▶️ Es kann viele Gründe geben, das Coinbase Konto zu löschen/ Shutterstock/ Dean Drobot
Bevor Anleger ihr Coinbase Konto schließen, sind mehrere Schritte zur Vorbereitung erforderlich, um alle wichtigen Daten zu behalten und finanzielle Nachteile zu vermeiden. Der erste und wichtigste Schritt ist die vollständige Liquidation oder Übertragung aller gehaltenen Assets. Nutzer haben zwei Optionen: Entweder verkaufen sie alle Kryptowährungen und lassen sich das Guthaben in Euro oder einer anderen Fiatwährung auszahlen, oder sie transferieren die Coins aus der Coinbase Wallet in eine externe Wallet.
Bei der Übertragung ist zu beachten, dass Netzwerkgebühren anfallen und die Ziel-Wallet kompatibel zu den übertragenen Coins sein muss. Für jede Kryptowährung sind die korrekten Netzwerke auszuwählen, da Fehler in den Transfers zu Verlusten führen. Fiat-Guthaben wird vollständig auf das verknüpfte Bankkonto ausgezahlt.
Ein zweiter Schritt ist das Herunterladen aller steuerrelevanten Dokumente. Coinbase stellt Transaktionshistorien und Steuerberichte zur Verfügung, die für deutsche Steuererklärungen benötigt werden. Diese Unterlagen sind nach der Kontolöschung (wenn der Zugang gesperrt ist) nicht mehr zugänglich. Aktive Services wie Sparpläne oder Staking-Positionen und der Zugriff auf Coinbase Advanced werden von der Kündigung natürlich mit beeinflusst, weshalb in diesem Zusammenhang besondere Aufmerksamkeit erforderlich ist.
Das Coinbase Konto zu kündigen, macht die Plattform Anlegern vergleichsweise leicht, da die Löschung direkt aus der Kontoverwaltung heraus erfolgen kann. Es ist ein letzter Login nötig, um sich von der Plattform zu verabschieden.
Ablauf der Löschung bei Coinbase im Überblick:
Das Coinbase Depot lässt sich vergleichsweise einfach löschen, da die Plattform hierfür extra einen Bereich in der Kontoverwaltung einrichtet. Allerdings darf dieser letzte Schritt nicht ohne Vorbereitung gegangen werden. Ohne Zugriff auf die steuerrelevanten Dokumente wird das Erstellen der Steuererklärung schwieriger. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, die Kündigung mit einem gewissen Vorlauf zu planen.

✅ Bei dem Coinbase Konto schließen gibt es einiges zu beachten/ Shutterstock/ PeopleImages.com – Yuri A
Coinbase bietet keine offizielle Funktion an, um einfach eine „Pause“ einzulegen. Anleger sind allerdings nicht gezwungen zu traden, es fallen keine Inaktivitätsgebühren an. Eine Alternative ist das Auszahlen aller Guthaben und der vollständige Transfer von Coins, wodurch das Konto faktisch stillgelegt wird, aber später wieder genutzt werden kann.
Für ausstehende Staking-Rewards erfolgt vor der Kontolöschung eine Auszahlung. Bereits gestakte Assets sind allerdings aus dem Staking zu entfernen, was allerdings gewisse Wartezeiten mit sich bringt, die sich auf mehrere Tage belaufen können.
Das Coinbase One Abonnement wird mit der Kontolöschung beendet. Bereits bezahlte Gebühren für den laufenden Monat werden nicht erstattet, daher ist das Timing der Kündigung zu beachten. Alle Vorteile wie reduzierte Handelsgebühren und erweiterte Staking-Rewards entfallen.
Nein, alle Orders und ausstehenden Transaktionen sind vor der Kontolöschung abzuschließen oder müssen storniert werden. Dies umfasst sowohl Kauf- und Verkaufsorders als auch Ein- und Auszahlungen.
Die Kontolöschung selbst ist kostenlos. Jedoch können bei der Vorbereitung Gebühren anfallen, etwa für Krypto-Auszahlungen auf externe Wallets durch Netzwerkgebühren oder für den Verkauf von Assets durch Handelsgebühren.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.