

Die Kryptoszene entwickelt sich inzwischen extrem dynamisch. Ein Beispiel ist Coinbase, dass sich immer stärker verändert und sich mittlerweile nicht mehr ausschließlich auf den Spot-Handel mit Kryptowährungen konzentriert. Bei Coinbase nutzen Anleger inzwischen ein breites Spektrum verschiedene Tools und Handelsinstrumente – angefangen mit Rewards über die Debitkarte bis zum Margin Trading mit Leverage wie dem Kraken Hebel.
Wie ist Coinbase beim Thema Wallet aufgestellt? Sicherheit spielt für Anleger eine übergeordnete Rolle. Im Zusammenhang mit der Verwahrung der gehandelten Kryptowährungen gibt es bei Coinbase hinsichtlich der Wallet einige Besonderheiten zu beachten – die sich aus der Einführung der neuen Base App ergeben. Diese löst Coinbase Wallet ab und ist nicht einfach nur eine mobile Wallet-Lösung, sondern ein zentrales Tool der Plattform mit einer erweiterten Funktionalität.
Die Krypto-Plattform Coinbase ist einer der ältesten Handelsplätze für digitale Assets. Was den Anbieter deutlich von der Konkurrenz unterscheidet, ist die klare Trennung zwischen der Base App und coinbase.com. Hintergrund: Während viele Wettbewerber die mobile App und den Desktop Tradingdesk im Hintergrund zusammenlaufen lassen, handelt es sich bei beiden Tools für Coinbase um getrennte Plattformen mit eigener Funktionalität.
Beim Kauf von Kryptowährungen über die Coinbase-Plattform (coinbase.com) landen die digitalen Assets in einer gehosteten Wallet, die direkt als Exchange Wallet in das Handelskonto integriert ist. Nach dem Kauf befinden sich die Kryptowährungen immer im Besitz der Anleger, da Coinbase zu keinem Zeitpunkt die Besitzrechte an den digitalen Vermögen übernimmt.
Um diese Zuordnung zu den Konten der einzelnen Anleger permanent zu gewährleisten, setzt die Krypto-Börse auf interne Buchhaltungssysteme, mit denen eine Nachverfolgbarkeit rund um die Uhr gewährleistet werden kann. Auf diese Weise ist eine strikte Trennung zwischen den Vermögen der Plattform und den Assets, die von Kunden gehalten werden, möglich.

✅ Die Coinbase App bietet viele wichtige Funktionen
Dabei wird ein kleiner Teil der Assets zur Sicherung der Liquidität vorgehalten, während der überwiegende Teil der Assets in die Offline-Verwahrung (Cold Wallets) verschoben wird. Da hier keine permanente Internetverbindung besteht, werden Hackerangriffe erschwert und Assets sind zuverlässig (wie die Coins aus einem Kraken Sparplan) untergebracht. Gerade für deutsche Anleger ein wichtiges Signal hinsichtlich der Sicherheit ist die Tatsache, dass die Coinbase Germany GmbH eine BaFin-Lizenz erhalten hat, was an die Einhaltung umfassender Standards und Transparenzpflichten gebunden ist.
Bei der Base App handelt es sich um eine spezielle, auf mobile Services ausgerichtete Lösung von Coinbase für die Partizipation an digitalen Vermögenswerten. Ein zentrales Element ist die Selbstverwahrung. Nutzer sind eigenverantwortlich für die Sicherheit und Aufbewahrung der Seed Phrase. Seitens der Plattform wird die Base App als eine All-in-one-Lösung beworben, die neben dem Trading auch das Erzielen von Rewards und die Nutzung von Apps im Krypto-Ökosystem integriert.
Neben den hohen Standards hinsichtlich der Verwahrung von Kryptowährungen setzt die Plattform Coinbase auf ein weiteres Sicherheitselement. Teil der in den Speichersystemen gelagerten Coins sind von einer Kriminalitätsversicherung gedeckt. Diese greift, wenn es zu Verlusten durch Diebstahl kommt und bietet zumindest einen finanziellen Ausgleich. Zu berücksichtigen ist in diesem Zusammenhang, dass die Coins selbst – da sie keine offiziellen Zahlungsmittel darstellen – keinen Einlagenschutz (anders als Fiatwährungen, für die bei den Partnerbanken der Plattform die Einlagensicherung greift) genießen.

💡 Die Coinbase Wallet unterstützt Hunderttausende von Coins
Grundsätzlich ist die Verwahrung in einer Custodial Wallet gerade für Einsteiger im Hinblick auf die technischen Rahmenbedingungen und das erforderliche Know-how von Vorteil. Es muss sich weder um die Sicherheit noch die Bereitstellung der technischen Infrastruktur gekümmert werden, da sich Coinbase ums Erstellen der Wallet kümmert. Aber: Wer die volle Kontrolle über seine Coins behalten will, wird als Trader früher oder später auf eine selbstverwaltete Wallet ausweichen. Seitens Coinbase werden der Übertragung keine Steine in den Weg gelegt. Es ist über die Plattform möglich, Assets von Coinbase in eine Wallet zur Selbstverwahrung oder die Base App zu verschieben.
Coinbase hebt sich mit der gehosteten Wallet und der Base App – als zwei unterschiedliche Verwahroptionen – von der Konkurrenz ab. Die Plattform spricht damit unterschiedliche Anlegerbedürfnisse an. Die Exchange-Wallet eignet sich für Trader, denen Komfort in Verbindung mit einer professionellen Verwahrung wichtig ist. Die Base App setzt eher auf Anleger mit dem Wunsch nach maximaler Kontrolle über eine selbstverwaltet Wallet.

▶️ Die Betaversion der Coinbase App bietet ein All-in-one Paket
Zu den besonders wichtigen Punkten gehört, dass die Wallets und Netzwerke miteinander kompatibel sind, damit der Transfer reibungslos abläuft. Ein zweiter wichtiger Aspekt, ist bei Coinbase die Wallet Adresse – etwa der Kraken Alternative – korrekt einzugeben.
Entscheidend ist, wie es zu dem Verlust kam. Sind technische Fehler seitens der Plattform verantwortlich, ist Coinbase wahrscheinlich schadenersatzpflichtig. Bei einem Anwendungsfehler geht der Verlust zulasten des Anlegers.
Dass bei Bitpanda Steuern beim Verkauf von Assets eine Rolle spielen, wissen viele Anleger. Auch bei Bison interessiert sich das Finanzamt für Trades. Die reine Übertragung zwischen einer Bison und externen, eigenen Wallet löst allerdings keine Steuerpflicht aus.
Kryptowährungen, die von Kunden über Coinbase gehandelt werden, sind deren Eigentum und werden über die internen Systeme nachverfolgt. Es erfolgt kein Zuschlag der in Cold Storage verwahrten Assets in die Insolvenzmasse.
Nein, die Coins selbst verursachen keine steuerrelevanten Buchungen. Erst, wenn sich Anleger dazu entschließen, die Assets mit Gewinn zu verkaufen und sich einen Gewinn aus der Coinbase Wallet auszahlen, wird das Trading für das Finanzamt als privates Veräußerungsgeschäft interessant. Gleiches gilt auch für das Thema Kraken & Steuern.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.