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Online Broker Vergleich / Comdirect vs. flatex

Comdirect vs. flatex: Unser Experten Vergleich

Zuletzt aktualisiert am 22.07.2026
Inhaltlich geprüft durch: Ruben Wunderlich

Welcher Broker ist besser? Comdirect oder flatex?

Bei der Comdirect handelt es sich um eine der ältesten deutschen Direktbanken – flatex ist das Brokerage-Angebot der flatex Bank. Nach der Fusion mit Degiro wurde aus dem Zusammenschluss beider Unternehmen der marktführende europäische Broker. Das Portfolio ist bei beiden Anbietern beachtlich, die Kosten gelten als wettbewerbsfähig, sind jedoch unterschiedlich ausgestaltet. Es gibt also Unterschied von Comdirect zu flatex. Einen Überblick schafft die Gegenüberstellung Comdirect vs flatex bei den wichtigsten Bereichen:

✅ Umfang und Zusammensetzung des Handelsangebotes
✅ Kontoeröffnung und Abläufe
✅ Sicherheit und Einlagenschutz
✅ Gebühren
✅ Zahlungsmethoden
✅ Handelsplattform und App

Comdirect und flatex im direkten Vergleich

Unternehmen
Comdirect Bank AGflatexDEGIRO Bank AG
Website
comdirect.deflatex.de
Lizenz
BaFin - Bundesanstalt für FinanzdienstleistungsaufsichtFCA - Financial Conduct Authority
Unternehmen
Comdirect Bank AGflatexDEGIRO Bank AG
Kundensupport
Telefon, E-Mail SupportTelefon, E-Mail Support
Trading Plattformen
Min. Einzahlung
Zahlungsmethoden
Visa
Mastercard
Überweisung
Besuchen
Zum Anbieter *
* Affiliate Link
AGB gelten, 18+
Zum Anbieter *
* Affiliate Link
Investitionen in Wertpapiere bergen Verlustrisiken. / Ordergebühren zzgl. marktüblicher Spreads, Zuwendungen und Produktkosten, sowie exkl. Verwahrgebühr für Xetra-Gold, ADR´s, GDR´s.

Auf einen Blick – Comdirect und flatex im Vergleich

  • Beide Anbieter sind BaFin-regulierte deutsche Finanzdienstleister.
  • Die Comdirect ist eine Vollbank mit entsprechendem Produktangebot.
  • flatex ist ein Broker mit Schwerpunkt auf dem Wertpapierhandel.
  • Bei der Comdirect finden Kunden alle Leistungen aus einer Hand, flatex wendet sich an Anleger und Trader.

Comdirect vs flatex im Kurzporträt

Mit flächendeckendem Internet und teils schon vorher gingen Direktbanken und Broker ohne Filialen auf ihre Kunden zu. Die Comdirect ist bereits seit den 1990er Jahren ein führender Anbieter, flatex wurde 2006 als Brokerage der gleichnamigen Bank gelauncht. Günstige Konditionen dank des Verzichts auf ein Filialsystem, zusammen mit einem großen Handelsangebot, verschafften beiden Unternehmen rasch beachtliche Marktanteile. Zu den Vorteilen für deutsche Kunden gehört dabei auch die Regulierung durch die BaFin und damit die deutsche gesetzliche Einlagensicherung.

▶️ Die Comdirect ▶️ flatex
Die Comdirect ist seit dreißig Jahren am Markt, zunächst per Telefon-Banking, dann online. Das Urgestein unter den Direktbanken ist mittlerweile rückverschmolzen mit dem Mutterkonzern Commerzbank. Kunden finden das komplette Leistungsspektrum einer Vollbank, darunter Girokonten, Anlagekonten und Depots, aber auch Finanzierungen. Im Wertpapierhandel ist die Comdirect gut aufgestellt für börslich und außerbörslich aktive Anleger. Daytrader handeln CFDs über ein Marginkonto, Sparer legen Wertpapiersparpläne an oder nutzen den hauseigenen RoboAdvisor Cominvest. Das Angebot der Brokerage geht von der flatex Bank AG aus. Deutschlands größter Online-Broker mit Banklizenz bietet Kunden verschiedene Depots für Privat- und Geschäftskunden, handelbar sind zahlreiche Anlageklassen börslich und im Direkthandel. Für viele gilt die namensgebende Flat Rate des Brokers, manches – wie ETF-Sparpläne – ist kostenlos handelbar. Von der Verwaltungsgebühr auf den Depotwert hat sich flatex inzwischen wieder verabschiedet, und besonders aktive Trader erhalten mit dem VIP-Status bessere Konditionen. Gelobt wird die hauseigene Software und die zusätzlich zur Verfügung gestellten Tools beispielsweise für CFD-Trader, und einen RoboAdvisor bietet flatex in Kooperation mit Whitebox.

Das Handelsangebot im Vergleich von Comdirect und flatex

Liegt der Schwerpunkt bei der Anbietersuche nicht auf den alltäglichen Geldgeschäften, sondern auf Handel und Anlage, steht das Portfolio von Banken und Brokern im Vordergrund. Kunden, die eine Entscheidung für Comdirect oder flatex treffen wollen, vergleichen dies als erste – und unsere Gegenüberstellung von Comdirect zu flatex beginnt ebenfalls mit dem Handelsangebot.

Das Portfolio bei der Comdirect

Die Palette der handelbaren Werte bei der Comdirect ist ansehnlich. Die Bank ermöglicht den Börsenhandel, aber auch den außerbörslichen Direkthandel, überdies Kursspekulationen mit CFDs und die automatisierte Anlage mit dem RoboAdvisor. Zu den Handelsplätzen zählen alle deutschen und 11 ausländische Börsen. Das Portfolio umfasst tausende von Aktien, Investmentfonds, ETF, Anleihen und Derivate wie Optionsscheine und Zertifikate unterschiedlicher Art. Hinzu kommen anspruchsvolle Finanzinstrumente wie Futures und Optionen. Wer einen Wertpapiersparplan auf Aktien, Fonds, ETF oder Zertifikate einrichten will, kann dies mit Sparraten schon ab 1,00 Euro tun.

comdirect
4.5/5
comdirect Aktien
AGB gelten, 18+
Zum Anbieter *
* Affiliate Link
comdirect Highlights
  • 0 € Depotgebühren
  • Sparpläne ab 1 € Rate
  • Viele ETFs für 0 € handeln

Das Portfolio bei flatex

Auch bei flatex haben Kunden Zugang zu Börsen weltweit, außerdem zum Direkthandel über die Kooperationspartner. Das Handelsangebot ist in weiten Teilen deckungsgleich – bei flatex finden Kunden jedoch keine Optionen, dafür ist nicht nur der CFD-Handel möglich, sondern auch die Spekulation auf Forexpaare. Eine Stärke des Brokers ist die Auswahl der Fonds und ETF und das Angebot zahlreicher kostenfreier ETF-Sparpläne. Aktien-Sparpläne, wie sie die Comdirect ermöglicht, werden nicht angeboten. Hinsichtlich der Bandbreite der Produkte und Anlageklassen nehmen sich beide Anbieter nicht viel.

Flatex
4.3/5
Flatex Aktien
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Flatex Highlights
  • Mehr als 15.000 Aktien handelbar
  • Keine Mindesteinzahlung notwendig
  • Intuitive Trading App
Investitionen in Wertpapiere bergen Verlustrisiken. / Ordergebühren zzgl. marktüblicher Spreads, Zuwendungen und Produktkosten, sowie exkl. Verwahrgebühr für Xetra-Gold, ADR´s, GDR´s.

Welches Portfolio ist differenzierter?

Und was ist nun besser, die Comdirect oder flatex? Beim Handelsangebot der Brokerage ziehen beide Unternehmen annähernd gleich. Das gilt für den Umfang, aber auch die Zusammensetzung des Portfolios. Erfahrene Trader fällen ihre Entscheidung möglicherweise zugunsten des Optionshandels bei Comdirect oder für die Möglichkeit der Forex-Spekulation bei flatex.

Die Kontoeröffnung im Test

Ist die Wahl auf Comdirect oder flatex gefallen, möchten Neukunden natürlich ihr Konto oder Depot online, komfortabel und zügig eröffnen. Im Vergleich von Comdirect und flatex könnten sich hier Unterschiede abzeichnen.

Konto und Depot bei der Comdirect

Die Comdirect macht Unterschiede zwischen Bestands- und Neukunden. Wer bereits ein Girokonto bei der Bank führt, schaltet sein Depot und Verrechnungskonto relativ schnell aus dem Kundenbereich heraus frei. Neukunden hingegen rufen das Online-Formular für die Kontoeröffnung auf, das auf der Website wartet, und machen den kompletten Registrierungsprozess durch. Die Bank möchte Angaben zur Person wie Name und Wohnsitz, Kontakte und Steuernummer, ist das ausgefüllte Formular eingeschickt, folgt die notwendige Legitimierung komfortabel per VideoIdent. Wer bereits ein Depot bei einem anderen Broker unterhält, kann die Werte mit dem Comdirect Depotübertrag transferieren.

comdirect
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AGB gelten, 18+
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Konto und Depot bei flatex

Auch flatex gestaltet Neukunden die Kontoeinrichtung so angenehm wie möglich – und verlangt im wesentlichen dieselben Angaben wie die Comdirect. Bestandteil des Anmeldevorgangs ist eine Risikoeinschätzung auf einer Buchstabenskala, die von wenig bis sehr risikoaffin reicht. Anhand der Risikoneigung erhalten Kunden später Zugriff auf für sie in Frage kommende Werte. Da flatex für seine Kunden keine Girokonten führt, müssen Neukunden ein Referenz-Girokonto für spätere Zahlungen hinterlegen. Auch ein CFD-Handelskonto wird angeboten und separat beantragt – Interessierte können es mit einer Demoversion testen. Den Umzug eines eventuell vorhandenen Wertpapierpakets erleichtert der flatex Depotübertrag.

Flatex
4.3/5
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  • Mehr als 15.000 Aktien handelbar
  • Keine Mindesteinzahlung notwendig
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Comdirect oder flatex: Einlagenschutz und Sicherheit

Bei Anbietern wie Comdirect oder flatex stehen Kunden zahlreiche Möglichkeiten für Handel und Investment offen – und oft werden größere Beträge angelegt. Wie sicher das Kapital ist, spielt im Vergleich Comdirect/flatex daher eine wichtige Rolle.

🔐 Sicherheit bei der Comdirect 🔐 Sicherheit bei flatex
Die Comdirect ist als Marke der Commerzbank ein deutscher Finanzdienstleister. Reguliert werden ihre Tätigkeiten deshalb durch die BaFin. Der gesetzliche Einlagenschutz in Deutschland deckt bis zu 100.000 Euro pro Kunde ab, für weitergehende Forderungen ist der Sicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken verantwortlich. Die Website und Logins schützt die Bank durch Verschlüsselungen. Auch bei flatex können Kunden den gesetzlichen Einlagenschutz von bis zu 100.000 Euro voraussetzen. Für Gemeinschaftskonten und -depots gilt diese Obergrenze je Anleger. Ein digitaler Schutz durch Verschlüsselung als Sicherheitsmaßnahme ist auch bei flatex gegeben.

Die Kosten bei Comdirect oder flatex

Online-Broker und Direktbanken möchten sich mit günstigeren Gebühren vom Filial-System abheben. Wie sind die Kosten bei Comdirect vs flatex ausgestaltet?

💰 Handelskosten und Gebühren bei der Comdirect 💰 Handelskosten und Gebühren bei flatex
Die Struktur der Comdirect Gebühren ist vergleichsweise übersichtlich. Die Bank erhebt eine Gebühr von 4,90 Euro, zzgl. 0,25 Prozent des Orderwerts. Im börslichen Handel kommen die handelsplatzüblichen Gebühren hinzu. Wer an deutschen Börsen handelt, zahlt mindestens 9,90 Euro, an ausländischen Börsen sind es 12,90 Euro. Der Höchstbetrag liegt bei 59,90 Euro. Im Direkthandel mit den Partnern entfallen die Börsenkosten. Sparpläne können ab 1,00 Euro angelegt werden. Auch bei flatex gibt es eine pauschale Gebühr – sie liegt bei 5,90 Euro. Allerdings können Neukunden immer wieder von Aktionen profitieren. Auf ETF-Sparpläne fallen bei flatex Gebühren seitens des Brokers nicht an, die Raten beginnen ab 25,00 Euro. Im Direkthandel mit den Partnern bietet flatex bessere Konditionen als im börslichen Handel. Kosten fallen bei flatex für Echtzeitkurse im flatex Tradder an – das Basispaket kostet 15,00 Euro monatlich, das Premium-Paket 39,00 Euro pro Monat.
Unternehmen
Comdirect Bank AGflatexDEGIRO Bank AG
Website
comdirect.deflatex.de
Lizenz
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Unternehmen
Comdirect Bank AGflatexDEGIRO Bank AG
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Telefon, E-Mail SupportTelefon, E-Mail Support
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Ein- und Auszahlung bei Comdirect und flatex

Um handeln zu können, müssen Kunden zunächst ihr Verrechnungskonto kapitalisieren – gibt es von Comdirect zu flatex Unterschiede?

💳 Zahlungen bei der Comdirect 💳 Zahlungen bei flatex
Ein- und Auszahlungen bei der Comdirect finden als Banküberweisung statt. Auch bei flatex nehmen Kunden ihre Zahlungen per Banküberweisung vor – ein Referenzgirokonto wird bereits bei der Anmeldung hinterlegt.

Handelsplattformen und App bei Comdirect und flatex

Wo eine große Palette von Werten gehandelt wird, muss die Software mithalten können. Die Handelsplattformen bei Comdirect und flatex kommen deshalb auf den Prüfstand.

🖥️ Die Software der Comdirect 🖥️ Die Software bei flatex
Die Comdirect stellt ihren Kunden eine intuitive Plattform für die Verwaltung der Konten und Depots im Online-Banking zur Verfügung, die eine Grundausstattung für den Wertpapierhandel und die Einrichtung von Sparplänen mitbringt. Für komplexe Finanzinstrumente werden eigene Handelsplattformen bereitgestellt – darunter der ProTrader, eine CFD-Software und der HebelSelect Trader für die Anpassung der Hebelfaktoren. Auch bei flatex nutzen Kunden eine kostenlose Software – die WebFiliale des Brokers. Wer höhere Ansprüche an Funktionalität und Tools stellt, nutzt den proprietären flatex Trader 2.0 – allerdings sind die Kursdatenpakete der gut ausgestatteten Software nicht kostenlos. Daytrader, die CFDs handeln, nutzen dazu eine Handelsplattform, die ihren Anforderungen vor allem bei der Chartanalyse entgegenkommen. Punkten kann flatex auch mit weiteren Hilfsmitteln wie dem Guidants-Tools.

Fazit: Was ist besser, Comdirect oder flatex?

Wo Comdirect vs flatex verglichen werden, zeigen sich die Stärken und Alleinstellungsmerkmale beider Anbieter – trotz vieler Gemeinsamkeiten. Wer es vor allem auf ETF und hier auf günstige Sparpläne abgesehen hat, wird sich für flatex entscheiden – Optionen gibt es nur bei der Comdirect, deren Gebühren insgesamt günstiger sind.

Unternehmen
Comdirect Bank AGflatexDEGIRO Bank AG
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