

Eine Gegenüberstellung der Commerzbank vs Comdirect ist schon deshalb interessant, weil die Comdirect seit 2020 wieder auf die Commerzbank rückverschmolzen wurde. Die Marke wird jedoch weitergeführt. Somit stehen sich Deutschlands viertgrößte Bank und ihr erfolgreiches Direktbanking gegenüber. Wo gibt es Gemeinsamkeiten, wo lassen sich Unterschiede von Comdirect zu Commerzbank ausmachen bei den Produkten und Leistungen? Wir prüfen die Angebote anhand der folgenden Kriterien:
✅ Handelsangebot
✅ Kontoeinrichtung
✅ Einlagenschutz und Sicherheit
✅ Gebühren für Depot und Handel
✅ Zahlungsmethoden
✅ Handelsplattform und mobile Software
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| Unternehmen | |
| Commerzbank Aktiengesellschaft | Comdirect Bank AG |
| Website | |
| commerzbank.de | comdirect.de |
| Lizenz | |
| Unternehmen | |
| Commerzbank Aktiengesellschaft | Comdirect Bank AG |
| Kundensupport | |
| Telefon, E-Mail Support | Telefon, E-Mail Support |
| Trading Plattformen | |
| – | – |
| Min. Einzahlung | |
| 25,00€ | 1,00€ |
| Zahlungsmethoden | |
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Die Commerzbank gibt es seit 1870 – sie gehörte zu den Pionieren im internationalen Handel und ist heute Deutschlands viertgrößte Vollbank mit Millionen von Kunden. Die Comdirect wurde in den 1990er Jahre noch vor der flächendeckenden Verbreitung des Internets als Direktbanking etabliert. Beide Angebote gelten als sehr erfolgreich und halten hohe Marktanteile – auch dank der Sicherheit der BaFin-Regulierung und des deutschen Einlagenschutzes.
Die Commerzbank hält seit langem ihre Position unter den führenden vier deutschen Banken, wie ein Vergleich Commerzbank vs ING zeigt. Als Vollbank betreut sie private und Geschäftskunden, bietet Konten und Depots für unterschiedliche Verwendungszwecke an und gibt ihren Anlegern Zugang zum börslichen und außerbörslichen Handel mit einer Vielzahl von Finanzinstrumenten weltweit. Zu den ausgewiesenen Stärken der Commerzbank gehört die aktive Unterstützung mit professionellen Marktanalysen und Anlageideen für selbstständige Kunden – wer sich weniger kümmern möchte, nutzt den Robo Advisor der Bank.
Der Vergleich Commerzbank vs Comdirect zeigt: Die Comdirect ist eine Tochter der Commerzbank. Sie entstand als Pionierleistung des Direktbankings und betreute ihre Kunden ohne Filialnetz zunächst telefonisch, dann per Internet. Das Konzept erwies sich als sehr erfolgreich, dennoch wurde die bewährte Tochter 2020 wieder rückverschmolzen auf den Mutterkonzern. Da die Comdirect jedoch unter dem Dach der Commerzbank als Marke weiterläuft, können Anleger nach wie vor das große Portfolio handeln, darunter auch CFDs, und die Leistungen der Vollbank nutzen.
Anleger wünschen sich mehr als ein Gehaltskonto von ihrer Bank. Einer der wichtigsten Faktoren bei der Entscheidung ist im Vergleich Commerzbank/Comdirect das Portfolio – es gibt die späteren Strategien vor. Decken sich die Angebote, oder finden sich Unterschiede von der Commerzbank zur Comdirect?
An allen deutschen und zahlreichen internationalen Börsen greifen Anleger mit ihrem Commerzbank Depot auf mehr als 160.000 handelbare Werte zu. Das große Portfolio umfasst neben Aktien und Anleihen auch Fonds und ETF. Wer komplexere Finanzinstrumente wie Zertifikate, Optionsscheine, Futures oder Optionen sucht, ist bei der Commerzbank ebenfalls an der richtigen Adresse. Sparpläne auf ETF und Fonds sind ab 25 Euro je Rate möglich, und ein Robo Advisor namens money mate rundet das Angebot der Großbank ab.
Der Finanzdienstleister kann mit seinem differenzierten Handelsangebot im Vergleich von Comdirect zu Commerzbank sehr gut bestehen. Handelbar sind neben Aktien, Anleihen, Fonds und ETF auch Derivate, dies sogar mit Margin, und einen eigenen Robo hat die Comdirect ebenfalls. Das große Angebot von Wertpapiersparplänen basiert nicht nur auf mehr als 1.700 ETFs, sondern berücksichtigt auch über tausend Aktien, rund 6.000 Investmentfonds und sogar einige hundert Zertifikate. Sparraten sind schon ab 1,00 Euro möglich.
Hinsichtlich der handelbaren Werte lässt sich nicht leicht sagen, was besser ist – Commerzbank oder Comdirect. Die börslich und außerbörslich handelbaren Werte weisen hohe Deckungsgleichheit auf. CFD-Trader kommen bei der Comdirect auf ihre Kosten, und auch das Sparplanangebot ist dort vielfältiger.
Haben sich Anleger erst einmal entschlossen, sei es für die Comdirect oder die Commerzbank, sollte die Einrichtung eines Kontos oder Depots schnell und selbsterklärend ablaufen. Wie sieht es im Praxistest bei beiden Banken aus?
Kunden machen mit einem Commerzbank Depot Erfahrungen nach Maß – die Bank bietet Einzeldepots an, aber auch Gemeinschaftskonten und ein Commerzbank Junior Depot. Wer bereits ein Girokonto bei der Bank führt, gelangt schneller zum gewünschten Wertpapierkonto, Neukunden müssen die Kontoeröffnung von Anfang an durchlaufen. Der Ablauf entspricht dem Standard: eingegeben werden Name und Adresse, Steuernummer und Kontaktoptionen. Nach der Legitimierung wird das Depot freigegeben. Hier sei noch darauf hingewiesen, dass ein kostenloses Depot vollständig online eingerichtet und verwaltet wird, es werden jedoch auch Depotmodelle für aktive Anleger angeboten, die in einer Filiale eröffnet werden.
Auch bei der Comdirect geht es schneller für Bestandskunden – sie schalten ihr Depot aus ihrem Kundenbereich heraus frei. Neukunden hingegen müssen einen vollständigen Anmeldeprozess mittels Online-Formular durchlaufen, der der Kontoeröffnung bei der Commerzbank entspricht. Auch hier ist eine Legitimierung nötig, die per VideoIdent stattfinden kann.
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🛡️ Sicherheit bei der Commerzbank |
🛡️ Sicherheit bei der Comdirect |
|---|---|
| Als Vollbanken genießen Commerzbank oder Comdirect das Vertrauen ihrer Kunden und werden für unterschiedliche Leistungen in Anspruch genommen. Die Sicherheit spielt dabei eine große Rolle – Anleger wollen wissen, welcher Finanzdienstleister in einem Vergleich der Comdirect mit der Commerzbank mehr tut für den Einlagenschutz.
Bei der Commerzbank wird dank der Regulierung durch die BaFin ein Einlagenschutz nach deutschem Standard geboten. Die Bank ist der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken angeschlossen, die bis zu 100.000 Euro je Anleger sichert. Dies gilt für liquides Kapital – die Wertpapiere im Depot bleiben jederzeit im Besitz des Depotinhabers. Darüber hinaus gehende Beträge auch in Millionenhöhe deckt die Mitgliedschaft im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken ab. |
Die Comdirect ist ebenfalls ein deutscher Finanzdienstleister, nach der Rückführung in die Commerzbank ohnehin – sie wird daher ebenfalls durch die BaFin reguliert. Der Einlagenschutz deckt sich mit dem, was bei der Commerzbank zu erwarten ist und genügt höchsten Ansprüchen. |
Nach der Frage, was man bei einer Bank oder einem Broker handeln kann, stellt sich unmittelbar die nach den Kosten – denn die Gebühren, die für das Depot und den Wertpapierhandel erhoben werden, schmälern die Renditen.
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💰 Handelskosten und Gebühren bei der Commerzbank |
💰 Handelskosten und Gebühren bei der Comdirect |
|---|---|
| Die Gebühren der Commerzbank sind eng mit dem Depot-Typ verknüpft. Kostenlos geführte Depots sind das StartDepot für junge Menschen bis 30 Jahre und das online geführte DirektDepot. Modelle für aktive Anleger mit höherem Handelsvolumen sind mit Kosten verbunden – 0,25% p.a. auf das Depotvolumen, ab 19,90 Euro je Quartal für das Klassik-Depot, beim Premium-Depot sind es sogar 1,45% p.a. auf das Depotvolumen, ab 145 Euro je Quartal.
Im StartDepot liegen die Orderkosten bei 1,0 % zzgl. 4,90 Euro ohne Mindestentgelt, auf Online-Orders gibt es 20% Rabatt. Bei ETF für Sparpläne fallen Kosten von 0,5 % zzgl. 2,50 Euro an. Im DirektDepot zahlen Inhaber eine Orderprovision von 0,25 % zzgl. 4,90 Euro, mindestens aber 9,90 Euro, ausgewählte Aktienfonds und ETFs sind kostenfrei handelbar. Die Sparplankosten entsprechen denen des StartDepots. Inhaber eines Klassik-Depots zahlen 1,0 % zzgl. 4,90 Euro, mindestens aber 49,90 Euro, je Order, ebenfalls mit 20% Rabatt bei Online-Orders. Mit dem Premium-Depot handeln Kunden unbegrenzt gebührenfrei – abgesehen von Börsenkosten bzw. Fremdspesen. |
Die Gebühren bei der Comdirect sind eine Kombination einer Grundgebühr von 4,90 Euro und einer prozentualen Kommission, letztere macht 0,25 Prozent des Ordervolumens aus. Außerdem zahlen Anleger die Börsenkosten – an deutschen Handelsplätzen 9,90 Euro, an ausländischen Börsen 12,90 Euro. Bei 59,90 Euro sind die Handelsgebühren gedeckelt. Im außerbörslichen Direkthandel entfallen die Börsenkosten. |
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| Unternehmen | |
| Commerzbank Aktiengesellschaft | Comdirect Bank AG |
| Website | |
| commerzbank.de | comdirect.de |
| Lizenz | |
| Unternehmen | |
| Commerzbank Aktiengesellschaft | Comdirect Bank AG |
| Kundensupport | |
| Telefon, E-Mail Support | Telefon, E-Mail Support |
| Trading Plattformen | |
| – | – |
| Min. Einzahlung | |
| 25,00€ | 1,00€ |
| Zahlungsmethoden | |
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| Besuchen | |
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Der Abgleich der Comdirect mit der Commerzbank sollte auch die Zahlungsmethoden berücksichtigen. Wie komfortabel können Anleger bei den beiden Banken ein- und auszahlen?
|
💳 Zahlungen bei der Commerzbank |
💳 Zahlungen bei der Comdirect |
|---|---|
| Da die Commerzbank eine Filialbank mit Geldautomatennetz ist, sind hier neben der Banküberweisung für Transaktionen auch Ein- und Auszahlungen am Geldautomaten oder am Schalter einer Filiale möglich. | Die Comdirect als Marke der Commerzbank nutzt deren Infrastruktur. Auch hier können Kunden neben der Banküberweisung die Geldautomaten und Schalter der Commerzbank aufsuchen. |
Das umfangreiche und vielseitige Portfolio bei der Comdirect oder der Commerzbank verlangt nach einer Software, die für den Handel gut ausgestattet ist – auch als mobile App.
|
💻 Die Software der Commerzbank |
💻 Die Software der Comdirect |
|---|---|
| Bei der Commerzbank handeln Kunden über die eigene Webplattform der Bank. Die Software ist eine integrierte Lösung, die die Übersicht über die genutzten Konten und Depots gibt, Transaktionen auflistet und mit einer Suchfunktion und Ordermaske für den Wertpapierhandel ausgestattet ist. Die mobile App bringt die Funktionalität des Webzugangs überzeugend auf den Touchscreen mobiler Endgeräte. | Als Direktbank der Stunde Null bietet die Comdirect ihren Kunden ein intuitives elektronisches Banking an. Wer komplexe Finanzinstrumente handeln möchte, findet auch dafür die passende Software – mit dem ProTrader für Optionen oder Hebelzertifikate und einer proprietären Handelsplattform für CFDs, ergänzt um den HebelSelect Trader für die Anpassung der Hebelfaktoren. |
Ein klarer Favorit zeichnet sich im Vergleich Commerzbank vs Comdirect nicht ab – denn die beiden Angebote ähneln sich sehr. Die Commerzbank überzeugt mit der persönlichen Betreuung in der Filiale und ihren Analysen und sonstigen Informationen, dafür ist bei der Comdirect das CFD-Trading möglich – das gibt es nicht bei jeder Brokerage, wie sich aus der Gegenüberstellung sBroker vs Comdirect erkennen lässt.
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| Unternehmen | |
| Commerzbank Aktiengesellschaft | Comdirect Bank AG |
| Website | |
| commerzbank.de | comdirect.de |
| Lizenz | |
| Unternehmen | |
| Commerzbank Aktiengesellschaft | Comdirect Bank AG |
| Kundensupport | |
| Telefon, E-Mail Support | Telefon, E-Mail Support |
| Trading Plattformen | |
| – | – |
| Min. Einzahlung | |
| 25,00€ | 1,00€ |
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Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.