

Mit Commerzbank vs ING sind zwei der Schwergewichte der deutschen Bankenlandschaft gegeneinander aufgestellt. Bei der Commerzbank handelt es sich um eine deutsche Traditionsmarke, die ING ist eine Tochter der gleichnamigen niederländischen Gruppe. Ein Blick auf die Konten, Kosten und Leistungen deckt Überschneidungen, aber auch Unterschiede von Commerzbank zu ING auf. Wir konzentrieren uns dabei auf die folgenden Kriterien:
✅ Zusammensetzung des Portfolios
✅ Kontoeröffnung
✅ Sicherheit von Handel und Einlagen
✅ Kosten und Konditionen
✅ Zahlungsmethoden
✅ Handelsplattform und App
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| Unternehmen | |
| Commerzbank Aktiengesellschaft | ING-DiBa AG |
| Website | |
| commerzbank.de | ing.de |
| Lizenz | |
| Unternehmen | |
| Commerzbank Aktiengesellschaft | ING-DiBa AG |
| Kundensupport | |
| Telefon, E-Mail Support | Live-Chat, Telefon, E-Mail Support |
| Trading Plattformen | |
| – | – |
| Min. Einzahlung | |
| 25,00€ | – |
| Zahlungsmethoden | |
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AGB gelten, 18+
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Im Vergleich ING/Commerzbank stehen sich zwei der vier größten deutschen Finanzdienstleister gegenüber – was die Commerzbank über mehr als hundert Jahre mit vielfältigen Aktivitäten aufbaute, gelang der ING zum großen Teil mit erfolgreichem Direktbanking. Beide Anbieter betreuen Millionen deutscher Privat- und Geschäftskunden – auch mit Wertpapierdepots.
Als Vollbank ist die Commerzbank für ihre Kunden eine Anlaufstelle, die alles bietet. Privatkunden führen hier ihr Girokonto, nehmen Finanzierungslösungen oder Versicherungen in Anspruch und können über unterschiedliche Depot-Modelle mit Wertpapieren handeln. Die Commerzbank Depot Erfahrungen begleitet die Bank mit Analysen und Informationen, die Konditionen gelten als transparent. Anleger, die sich nicht sehr intensiv mit ihrem Depot beschäftigen wollen, können statt dessen den Robo Advisor der Commerzbank für sich arbeiten lassen.
Die ING, oder ING DiBa, wie sie früher hieß, kann auf eine Unternehmenshistorie zurückblicken, die in Deutschland in den 1960er Jahren beginnt. Heute ist die große Direktbank Teil der niederländischen ING Gruppe. Auch hier wird ein integriertes Portfolio von Produkten und Services geboten, in diesem Fall vollständig digitalisiert. Dazu gehören auch Wertpapierdepots, über die Kunden an Börsen weltweit auf ein umfassendes Handelsangebot zugreifen.
Potenzielle Neukunden auf der Suche nach einem Brokerage-Anbieter achten bei ihrer Entscheidung zuerst auf das Handelsangebot. Die Zusammensetzung des Portfolios eröffnet Möglichkeiten und zieht Grenzen. Lassen sich hier Unterschiede von der ING zur Commerzbank ausmachen?
Mit einem Depot bei der Commerzbank handeln Anleger börslich an allen deutschen und zahlreichen internationalen Handelsplätzen – aber auch außerbörslich über das Partnernetzwerk. Das Portfolio ist mit über 160.000 Titeln groß und abwechslungsreich, es umfasst Aktien, Anleihen, aktiv verwaltete Fonds und passive ETF. Erfahrene Kunden können darüber hinaus Optionsscheine, Zertifikate, Optionen und Futures in ihre Strategien einbinden. Ein Commerzbank Sparplan auf Investmentfonds und ETF lässt sich mit Raten ab 25 Euro einrichten, und auf Wunsch übernimmt ein Robo Advisor die Vermögensverwaltung.
Ähnlich groß ist das Portfolio bei der INH – hier finden sich tausende von Unternehmensaktien aus Deutschland, Europa und aller Welt, außerdem etwa 7.000 Anleihen und eine vergleichbare Zahl von Fonds. Sämtliche ETF, die in Deutschland handelbar sind, werden für Einmal-Investitionen oder Sparpläne genutzt. Im außerbörslichen Direkthandel mit fünf starken Partnern runden etwa 800.000 Derivate das Handelsangebot ab, darunter Optionsscheine, Zertifikate, Hebel- und Knockoutprodukte. Wertpapiersparpläne mit Raten ab 1,00 Euro sind möglich auf Aktien, Fonds oder ETF.
Was ist nun besser, ING oder Commerzbank? Beide Banken glänzen mit einem großen Handelsangebot. Anleger, die sich für Derivate im Direkthandel interessieren, finden bei der ING größere Auswahl. Differenzkontrakte werden bei beiden nicht angeboten – hierzu lohnt sich eventuell ein Blick auf den Vergleich Commerzbank vs Comdirect.
Ist die Entscheidung für ING oder Commerzbank gefallen, sollte das Onboarding von Neukunden ein komfortabler und selbst erklärender Vorgang sein. Wie bestehen die Banken den praktischen Test?
Die Commerzbank bedient Privat- und Geschäftskunden mit verschiedenen Depots. Privatkunden eröffnen hier ein kostenfreies Direktdepot oder das StartDepot für Minderjährige bzw. junge Leute, alternativ werden Konten für sehr aktive Anleger geführt. Wer bereits Bestandskunde ist, kann das Depot sehr schnell freischalten lassen, Neukunden durchlaufen den Eröffnungsprozess, der bei Finanzdienstleistern Standard ist. Dazu werden online der Name, die Adresse und die Steuernummer eingegeben, ebenso eine E-Mail und eine Mobilnummer. Die Legitimierung kann online erfolgen. Depot-Typen für erfahrene Anleger mit hohem Handelsvolumen werden in der Filiale eröffnet.
Auch bei der ING haben es Kunden mit einem Girokonto leicht bei der Depoteröffnung – wer neu hinzu kommt, muss ähnliche Angaben machen wie bei der Commerzbank und hat die Wahl unter Einzel- und Gemeinschaftsdepots oder einem Konto für Minderjährige. Eine Verifizierung mit einem gültigen Ausweis gehört auch hier zum Ablauf.
Die Banken – sei es ING oder Commerzbank – verwahren nicht nur die Wertpapiere im Depot, sondern auch das Kapital auf dem Verrechnungskonto. Das wollen Kunden gut geschützt wissen. Wie steht es um die Einlagensicherung im Vergleich der Commerzbank mit der ING?
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🛡️ Sicherheit bei der Commerzbank |
🛡️ Sicherheit bei der ING |
|---|---|
| Die Commerzbank als deutsche Traditionsbank überzeugt mit einem Einlagenschutz nach deutschen Auflagen – die Bank wird durch die BaFin reguliert, der gesetzliche Einlagenschutz über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken beträgt bis zu 100.000 Euro je Kunde. Höhere Beträge deckt der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken ab. Die Wertpapiere im Depot sind davon nicht betroffen, denn sie bleiben im Besitz des Anleger. | Der Mutterkonzern, die ING Groep, wird von den niederländischen Behörden reguliert, die deutsche Tochter ING steht wie die Commerzbank unter der Aufsicht der BaFin. Der Einlagenschutz ist daher vergleichbar. Bei beiden Banken überzeugt im Test auch die Online-Sicherheit von Website und Logins. |
Die Gebühren einer Bank sind für Anleger ebenso wichtig wie das Portfolio, denn sie sollten möglichst wettbewerbsfähig sein. Transparente Konditionen gelten als Anhaltspunkt für die Seriosität eines Anbieters.
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💰 Handelskosten und Gebühren bei der Commerzbank |
💰 Handelskosten und Gebühren bei der ING |
|---|---|
| Anleger zahlen bei der Commerzbank Gebühren auf der Grundlage des Depotmodells. Das StartDepot für junge Menschen bis 30, ebenso das online geführte DirektDepot, können kostenlos geführt werden. Kunden mit höherem Handelsvolumen entrichten Depotkosten, beim Klassik-Depot sind es 0,25% p.a. auf das Depotvolumen, ab 19,90 Euro je Quartal. Inhaber eines Premium-Depots zahlen 1,45% p.a. auf den Depotwert, ab 145 Euro je Quartal. Die Orderkosten für das StartDepot betragen 1,0 % zzgl. 4,90 Euro ohne Mindestentgelt, Rabatte von 20% gibt es auf Online-Orders.
Die Kosten für ETF für Sparpläne liegen bei 0,5 % zzgl. 2,50 Euro. Mit einem DirektDepot zahlen Anleger für ihre Orders eine Provision von 0,25 % plus 4,90 Euro, mindestens aber 9,90 Euro. Kostenfrei handelbar sind ausgewählte Fonds und ETFs, Sparpläne richten Kunden zu Bedingungen wie im StartDepot ein. Die Ordergebühren im Klassik-Depot betragen 1,0 % zzgl. 4,90 Euro, mindestens aber 49,90 Euro, je Order, auch hier mit 20% Rabatt bei Online-Orders. Inhaber des Premium-Depots handeln unbegrenzt gebührenfrei und zahlen lediglich die handelsplatzüblichen Kosten. |
Die ING gestaltet die Kosten übersichtlich. Das Depot wird bei einer Transaktion je Quartal kostenfrei geführt – eine Bedingung, die schon mit einem Sparplan leicht umsetzbar ist. Im Handel erhebt die Bank eine Grundgebühr von 4,90 Euro plus 0,25 Prozent des Orderwerts. Die Börsenkosten liegen an inländischen Börsen bei höchstens 2,90 Euro, im Ausland bei 14,90 Euro. |
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| Unternehmen | |
| Commerzbank Aktiengesellschaft | ING-DiBa AG |
| Website | |
| commerzbank.de | ing.de |
| Lizenz | |
| Unternehmen | |
| Commerzbank Aktiengesellschaft | ING-DiBa AG |
| Kundensupport | |
| Telefon, E-Mail Support | Live-Chat, Telefon, E-Mail Support |
| Trading Plattformen | |
| – | – |
| Min. Einzahlung | |
| 25,00€ | – |
| Zahlungsmethoden | |
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AGB gelten, 18+
| –
AGB gelten, 18+
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Die Gegenüberstellung der beiden großen Banken beinhaltet auch einen Vergleich der Zahlungsmethoden. Welche Zahlungsverfahren werden akzeptiert?
|
💳 Zahlungen bei der Commerzbank |
💳 Zahlungen bei der ING |
|---|---|
| Mit der Banküberweisung können Anleger ihr Verrechnungskonto bei der Commerzbank kapitalisieren und Auszahlungen vornehmen. Dank des Filial- und Geldautomatennetzes sind auch Zahlungen am Bankschalter oder am Geldautomaten möglich. | Als Direktbank führt die ING für ihre Anleger ein Verrechnungskonto zum Depot – ein- und auszahlen können Kunden auch hier mit der SEPA-Überweisung. |
Ein großes Handelsangebot, das verschiedene Anlageklassen berücksichtigt, setzt eine leistungsfähige Software mit entsprechender Ausstattung voraus. Was bieten Commerzbank oder ING für die Ausführung der Orders?
|
💻 Die Software der Commerzbank |
💻 Die Software der ING |
|---|---|
| Die Commerzbank stellt ihren Kunden eine proprietäre Plattform mit integrierter Ausstattung zur Verfügung. Die Software gibt den Überblick über die Konten und Depots. Die Suchfunktion erleichtert das Auffinden der gewünschten Titel, die Ordermaske bringt die grundlegenden Zusätze für ein Risikomanagement mit. Alle Elemente der Webplattform sind in der mobilen App auf die Besonderheiten kleinerer Endgeräte mit Touchscreen übersetzt. | Der persönliche Kundenbereich bei der ING gibt – wie bei der Commerzbank – Einblicke in sämtliche Konten, Depots und Transaktionen. Eine Wertpapiersuche mit Filtern führt rasch zu den gesuchten Produkten, die Ordermaske ist für die Anforderungen des Portfolios gut ausgestattet. Eine mobile App für schnelle Kontrollen oder Orders unterwegs bietet auch diese Bank. |
Commerzbank vs ING liegen im Test und in der Realität Kopf an Kopf – denn die Anbieter kommen ihren Kunden mit vergleichbaren Produkten und Leistungen entgegen. Bei der ING ist das Portfolio der Derivate üppiger bestückt – dafür genießen Anleger bei der Commerzbank die Vorteile des Filialservices.
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| Unternehmen | |
| Commerzbank Aktiengesellschaft | ING-DiBa AG |
| Website | |
| commerzbank.de | ing.de |
| Lizenz | |
| Unternehmen | |
| Commerzbank Aktiengesellschaft | ING-DiBa AG |
| Kundensupport | |
| Telefon, E-Mail Support | Live-Chat, Telefon, E-Mail Support |
| Trading Plattformen | |
| – | – |
| Min. Einzahlung | |
| 25,00€ | – |
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Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.