

Die Consorsbank und die comdirect sind seit Jahren feste Bestandteile der deutschen Finanzlandschaft. Die großen Direktbanken können alle Services einer Vollbank anbieten – neben verschiedenen Konten und Depots gehören dazu auch Finanzierungslösungen. Wer ein Depot bei einer der beiden Banken eröffnet, hat Zugang zu einem beachtlichen Portfolio, die Kosten und Konditionen sind transparent ausgestaltet. Gibt es dennoch Unterschiede von Consorsbank zu comdirect? Die wichtigsten Bestandteile des Angebots beleuchtet die Gegenüberstellung Consorsbank vs comdirect:
✅ Umfang und Zusammensetzung des Handelsangebotes
✅ Kontoeröffnung und Abläufe
✅ Sicherheit und Einlagenschutz
✅ Gebühren
✅ Zahlungsmethoden
✅ Handelsplattform und App
Consorsbank und comdirect im direkten Vergleich
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| Unternehmen | |
| BNP Paribas S.A. | Comdirect Bank AG |
| Website | |
| consorsbank.de | comdirect.de |
| Lizenz | |
| Unternehmen | |
| BNP Paribas S.A. | Comdirect Bank AG |
| Kundensupport | |
| Live-Chat, Telefon, E-Mail Support | Telefon, E-Mail Support |
| Trading Plattformen | |
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| Min. Einzahlung | |
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| Zahlungsmethoden | |
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Als schon in den 1990er Jahren die ersten Direktbanken die Bühne betraten, gehörten die comdirect und dann die Consorsbank zu den frühesten Protagonisten dieser neuen Art des Services. Die Fokussierung auf das digitale Geschäftsmodell gelang beiden Banken sehr gut, so dass sie sich beachtliche Marktanteile sichern konnten. Online haben Kunden Zugang zu allen Leistungen, die auch eine Filialbank bieten würde – aber zu günstigeren Konditionen. Die BaFin zeichnet verantwortlich für die Regulierung und den Einlagenschutz nach deutschem Standard.
| ▶️ Consorsbank | ▶️ comdirect |
|---|---|
| Als eine der ältesten deutschen Direktbanken ist die Consorsbank seit rund drei Jahrzehnten am Markt. Der Finanzdienstleister mit Sitz in Nürnberg ist seit 2002 im Besitz der französischen BNP Paribas. Für ihre Privat- und Geschäftskunden führt die Consorsbank Giro- und Anlagekonten. Auch Depots in unterschiedlicher Ausgestaltung werden angeboten, ebenso Konten für den Marginhandel. Finanzierungslösungen gehören ebenfalls zur Produktpalette, ausgenommen jedoch Baufinanzierungen. Mit ihrem Handelsangebot ist die Consorsbank für Anleger und Trader interessant. | In der Gegenüberstellung Consorsbank vs comdirect kann letztere auf eine ähnliche lange Zeit im Geschäft zurückblicken. Die Tochter der Commerzbank, die inzwischen wieder mit dem Mutterkonzern rückverschmolzen wurde, ist eine bewährte Marke im Direktbanking. Wie die Consorsbank punktet auch die comdirect mit einem üppigen Portfolio, auch das CFD-Trading ist möglich. Die umfangreichen Leistungen schließen nicht nur die Verwaltung alltäglicher Geldgeschäfte, Anlage und Handel ein, sondern eine beachtliche Bandbreite von Finanzierungen, darunter auch Baufinanzierungen. |
Soll die ausgewählte Bank mehr als nur das Girokonto führen, fällt der Blick im Vergleich Consorsbank/comdirect zwangsläufig auf die Handels- und Anlagemöglichkeiten. Gibt es beim Portfolio Unterschiede von der comdirect zur Consorsbank?
Mit über 30 internationalen Börsen und den Direkthandelspartnern BNP Paribas, J.P. Morgan, Société Générale und Vontobel erschließt sich Kunden der Consorsbank ein enormes Angebot handelbarer Werte. Neben mehr als 40.000 Aktien und Anleihen zählen dazu aktiv verwaltete Investmentfonds, ETF und Derivate. Nicht nur Zertifikate und Optionsscheine, auch Futures-Kontrakte und Optionen sind handelbar, und der Marginhandel mit CFDs ist ebenfalls möglich. Für Futures- und CFD-Trading werden eigene Konten angeboten. Wertpapiersparpläne auf ETF, Aktien, Fonds oder Zertifikate sind mit Sparraten ab 10,00 Euro umsetzbar.
Die comdirect bietet ein ähnlich großes Portfolio im Vergleich von Consorsbank zu comdirect. Aktien, Anleihen, Fonds und ETF können Kunden handeln, und bei den Derivaten und im Margin-Trading zieht die comdirect mit der Consorsbank gleich. Wer sein Kapital einem RoboAdvisor anvertrauen will, kann dies mit dem Angebot der Cominvest ebenfalls tun. Bei den Wertpapiersparplänen können Anleger über 1.100 Aktien, an die 1.700 ETFs, mehr 6.000 Fonds und rund 500 Zertifikate zur Grundlage ihrer Vermögensbildung machen – mit Raten ab 1,00 Euro.
Was das Portfolio angeht, ist es nicht leicht, zu definieren, was besser ist – Consorsbank oder comdirect. Die Palette der börslich und außerbörslich handelbaren Werte ist weitgehend deckungsgleich. Wer jedoch Ausschau nach günstigen Sparplänen mit niedrigen Raten oder einem RoboAdvisor hält, wird eher der comdirect den Zuschlag geben.
Sobald die Wahl auf eine geeignete Bank gefallen ist, möchten Neukunden natürlich ihr Konto bzw. Depot einrichten. Dabei sollten die Abläufe möglichst komfortabel und selbsterklärend sein. Wer überzeugt hier eher – Consorsbank oder comdirect?
Das Formular, mit dem Neukunden die Eröffnung eines Kontos bei der Consorsbank starten, wird online zur Verfügung gestellt. Beim Ausfüllen werden die gängigen Angaben gemacht – dazu gehören Name, Adresse und SteuerID, außerdem Beruf und Handelserfahrung. Nach dem Absenden des Formulars ist eine Legitimierung durch den Abgleich der Daten mit einem Ausweisdokument notwendig. Sie kann direkt per VideoIdent ausgeführt werden, aber auch an einem Schalter der Deutschen Post. Die Zugänge kommen dann per Post. Kunden haben die Wahl zwischen Einzelkonten oder Gemeinschaftsdepots. Für Minderjährige verwalten die Erziehungsberechtigten ein Consorsbank Junior Depot. Wer bereits ein Wertpapierkonto bei einem anderen Anbieter führt, kann die Inhalte mit dem Consorsbank Depotübertrag umziehen lassen.
Bei der comdirect gibt es eine Kontoeröffnung auf der Überholspur für Bestandskunden, die bereits ein Girokonto führen – sie können ein Depot sehr zügig aus dem persönlichen Kundenbereich heraus freischalten. Wer bislang noch nicht Kunde war, durchläuft einen Anmeldeprozess mit einem Online-Formular wie bei der Consorsbank. Für die Verifizierung nutzt die Bank das VideoIdent-Verfahren.
Bei der Consorsbank oder comdirect werden beträchtliche Einlagen verwahrt – auch deshalb, weil beide Banken ihren Kunden alle Services aus einer Hand bieten. In einem Vergleich der Consorsbank mit der comdirect muss der Einlagenschutz und die Sicherheit daher thematisiert werden.
| 🔐 Sicherheit bei der Consorsbank | 🔐 Sicherheit bei der comdirect |
|---|---|
| Die Consorsbank gehört zwar zur französischen BNP Paribas, ist aber nach wie vor ein deutscher Finanzdienstleister mit Sitz in der Bundesrepublik. Daher muss die Bank nicht nur mit den europaweit geltenden Auflagen konform handeln, sondern einen Einlagenschutz anbieten, der deutschen Standards entspricht. Die Consorsbank Einlagensicherung auf zwei Schienen deckt über den gesetzlichen Einlagenschutz bis zu 100.000 Euro ab, hinzu kommt ein weitergehender Schutz durch den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Die Online-Sicherheit wird durch moderne Verschlüsselungen von Website und Zugängen gewährleistet. | Auch die comdirect ist eine deutsche Bank, lizenziert und reguliert durch die BaFin – daher entsprechen Einlagenschutz und digitale Sicherheit dem, was auch bei der Consorsbank geboten wird. |
Der Handel mit Wertpapieren ist mit Kosten und Gebühren verbunden – die von den Gewinnen abgezogen werden. Zwar können Anleger einen comdirect oder Consorsbank Freistellungsauftrag erteilen, um Steuern zu sparen, doch die Gebühren müssen im Rahmen bleiben.
| 💰 Handelskosten und Gebühren bei der Consorsbank | 💰 Handelskosten und Gebühren bei der comdirect |
|---|---|
| Die Kosten für Wertpapiertransaktionen sind an die Anlageklasse gebunden. Für Aktien über Tradegate fallen 3,95 Euro an, bei den anderen Börsen sind es 4,95 Euro – zzgl. Kommission. Derivate handeln Kunden mit den sogenannten Star-Partnern kostenlos ab 1.000 Euro Orderwert, ansonsten zu Kosten, die dem Börsenhandel entsprechen. ETF gehen mit Kosten von 3,95 Euro einher, die mehr als 200 Aktions-ETFs sind kostenlos, immers zzgl. marktüblicher Spreads. Die Kosten im Handel von Futures und Optionen je Kontrakt sind transparent. CFD-Trader handeln gegen den Market Maker BNP Paribas und zahlen keine Kommissionen, sondern nur den Spread. | Die comdirect setzt auf eine Kombination von Grundgebühr in Höhe von 4,90 Euro und einer prozentualen Kommission von 0,25 Prozent des Ordervolumens. Hinzu kommen die handelsplatzüblichen Gebühren, an deutschen Börsen sind es 9,90 Euro, an ausländischen Handelsplätzen 12,90 Euro. Höher als 59,90 Euro sind die Handelskosten nicht, und beim direkten außerbörslichen Handel werden natürlich keine Börsengebühren erhoben. |
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| Unternehmen | |
| BNP Paribas S.A. | Comdirect Bank AG |
| Website | |
| consorsbank.de | comdirect.de |
| Lizenz | |
| Unternehmen | |
| BNP Paribas S.A. | Comdirect Bank AG |
| Kundensupport | |
| Live-Chat, Telefon, E-Mail Support | Telefon, E-Mail Support |
| Trading Plattformen | |
| – | – |
| Min. Einzahlung | |
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| Zahlungsmethoden | |
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Der Test der comdirect und der Consorsbank wäre nicht vollständig ohne einen Blick auf die Zahlungsmöglichkeiten, mit denen Kunden Kapital für ihre Wertpapierstrategien bereitstellen.
| 💳 Zahlungen bei der Consorsbank | 💳 Zahlungen bei der comdirect |
|---|---|
| Die Banküberweisung auf das Verrechnungskonto von einem Girokonto ist eines der möglichen Verfahren, wer es eilig hat, nutzt die SOFORT-Überweisung. Generell sind Zahlungen per Kredit- oder Debitkarte, über Lastschriften und die Gutschrift von Schecks möglich. | Die comdirect bietet ähnliche Zahlungsmethoden an wie die Consorsbank – ergänzt um Bareinzahlungen an einem Schalter oder Automaten der Commerzbank. |
Beide Banken, die Consorsbank und die comdirect, bieten ein extrem großes und sehr vielfältiges Portfolio – für eine schnelle und zuverlässige Ausführung der Kundenaufträge muss daher eine angemessene Software und mobile App bereit stehen.
| 🖥️ Die Software bei der Consorsbank | 🖥️ Die Software bei der comdirect |
|---|---|
| Die Consorsbank stellt mehr als eine Plattform zur Verfügung. Neben der Banking-App für die Verwaltung der Konten und Depots nutzen Kunden hochwertige Software wie den ActiveTrader, eine immer wieder gelobte Software für den Aktienhandel, außerdem eine CFD-Handelsplattform und einen Futures-Trader. Mobile Versionen für iOS und Android fehlen natürlich nicht. | Ähnlich wie die Consorsbank offeriert die comdirect eine Standard-Plattform für das Online-Banking, daneben den leistungsstarken ProTrader für den Handel mit Optionen oder Hebelprodukten, einen hauseigenen CFD-Trader und zusätzlich den sogenannten HebelSelect Trader, mit dem Nutzer die Hebelfaktoren selbst einstellen. |
Ein eindeutiger Favorit im Vergleich Consorsbank vs comdirect lässt sich nicht ausmachen – dazu sind sich die beiden Direktbanken zu ähnlich. Bestenfalls punktet die Consorsbank mit dem hochwertigen ActiveTrader unter den Handelsplattformen, dafür bietet die comdirect einen RoboAdvisor an.
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| Unternehmen | |
| BNP Paribas S.A. | Comdirect Bank AG |
| Website | |
| consorsbank.de | comdirect.de |
| Lizenz | |
| Unternehmen | |
| BNP Paribas S.A. | Comdirect Bank AG |
| Kundensupport | |
| Live-Chat, Telefon, E-Mail Support | Telefon, E-Mail Support |
| Trading Plattformen | |
| – | – |
| Min. Einzahlung | |
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Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.