

Consorsbank gehört zu den Online Brokern, die nicht nur auf Trading und Brokerage setzen. Hier verschmelzen Bankingprodukte wie das Girokonto mit der Möglichkeit, in Aktien oder einen Consorsbank Sparplan zu investieren. Lohnt sich die Kontoeröffnung? Eine Frage, die sich auch über die Gebühren beantwortet.
Im Brokertest geht es um viele Fragen. Ein Teil der Anleger will den Broker auch nutzen, um Guthaben für den Nachwuchs anzusparen – und nutzt das Consorsbank Junior Depot. Die Consorsbank Preise für das Depot dürfen auf keinen Fall höher als für das Erwachsenen-Depot sein. Und es geht auch um die Frage, ob der Consorsbank Depotübertrag etwas kostet.
Consorsbank Gebühren – der Faktencheck:
Hinsichtlich der Consorsbank Gebühren haben Anleger zwei Bereiche im Auge zu behalten – die Entgelte für das eigentliche Trading und die Orderkosten. In diesem Zusammenhang ist der Einfluss, den beide Bereiche letztlich haben, sehr unterschiedlich. Wer sich für die Anmeldung bei Consorsbank Broker entscheidet, muss hier sehr genau hinschauen.
Die Verwaltung des Wertpapierdepots ist bei Consorsbank kostenfrei. Zusätzlich können Trader ohne Gebühr verschiedene Tools nutzen, wie den ActiveTrader, erhalten eine Erträgnisaufstellung online vom Broker und nutzen für die Dokumentenverwaltung das OnlineArchiv kostenfrei.
Auf der anderen Seite werden Serviceleistungen wie die Eintragung ins Aktienregister oder die Erstellung von Zweitschriften mit einer Gebühr belegt. Diese Form der Verwaltungskosten müssen Anleger im Hinterkopf behalten. In vielen Bereichen wird die Depotverwaltung aber sehr kosteneffizient durch den Broker abgewickelt. Was kostet das Trading?
Consorsbank nutzt ein Gebührenmodell, das auf einige ungewöhnliche Aspekte setzt. Die Consorsbank Kosten für den Handel variieren je nach Kontostatus. Beim Broker werden Handelskonten entsprechend der Anzahl an Orderausführungen in Silver, Gold oder Platinum eingestuft. Je nach Status verändern sich die Kosten.
Im Silver Modell ist der Grundpreis auf 4,95 Euro festgelegt. Für jede Order fällt außerdem eine Provision von 0,25 Prozent an. Diese Provision gilt auch für das Gold-Depot. Allerdings sinkt der Grundpreis auf 3,95 Euro. Je Order. Besonders stark variieren die Ordergebühren im Platinum Status. Hier liegt die Provision zwischen 0,08 Prozent und 0,22 Prozent. Welcher Prozentsatz gilt, hängt von den erreichten Sternen im Platinum Konto ab. Kleiner Tipp: Wer Gewinne nicht auch noch direkt mit dem Finanzamt teilen will, nutzt den Consorsbank Freistellungsauftrag.

▶️ Die Consorsbank Gebühren sind transparent einsehbar
Über den Broker handeln Trader an verschiedenen Handelsplätzen. Die dabei entstehenden Fremdspesen/Handelsplatzentgelte reicht der Anbieter Consorsbank als Gebühr weiter. So kosten Ausführungen über Tradegate Exchange 0,96 Euro, bei XETRA werden 1,95 Euro Handelsplatzentgelt erhoben. Zusätzlich fallen Entgelte auch für das Trading an ausländischen Handelsplätzen an. Eine umfassende Übersicht dazu finden Trader beim Anbieter direkt in der Preisübersicht.
Neben den bereits genannten Gebühren müssen Sie im Fall von Fondsgeschäften den Ausgabeaufschlag im Auge behalten – wenn direkt über die Fondsgesellschaften Anteile erworben werden. Andernfalls gelten auch im Fondshandel die Gebühren aus dem Preisverzeichnis für die Consorsbank Trading Kosten.
Consorsbank bietet Börsenneulingen einen insgesamt bequemen Einstieg in den Handel. Dank einer modernen Plattform und der verschiedenen Handelsinstrumente, die der Broker anbieten kann, sticht der Anbieter heraus. Bei den Consorsbank Gebühren erleben wir im Test eine ungewöhnliche Situation. Trader, die sehr viel handeln, werden bei den Preisen für Trades bevorzugt. Allerdings braucht es für den Platinum Status mit mindestens 500 Orders eine sehr aktive Tradingstrategie.
Die reinen Verwaltungskosten für das Wertpapierdepot bei Consorsbank unterscheiden sich nicht zwischen den verschiedenen Statusstufen. Diese sind nur relevant, wenn es um die Orderkosten geht.
Im Hinblick auf die Depoteröffnung haben einige Trader bereits ein Wertpapierportfolio bei anderen Brokern. Der Consorsbank Depotübertrag ist die Gelegenheit, mehrere Handelskonten zusammenzufassen. Ausgeführt wird der Übertrag in der Regel ohne Zusatzkosten.
Nein, wenn Eltern für Kinder ein Consorsbank Junior Depot einrichten, ist dies hinsichtlich der Depotverwaltung wie ein Erwachsenen-Depot kostenfrei.
Diese Frage ist pauschal nicht zu beantworten. Anleger müssen sich mit ihrer Anlagestrategie beschäftigen und wie sich diese auf die Kosten auswirkt. Erst dann lässt sich eine Entscheidung treffen.
Beim Trading geht es um Geld – und teilweise um viel Geld. Allerdings ist die Consorsbank Einlagensicherung nichts, was zusätzlich Kosten verursacht, da es hier um einen gesetzlich verankerten Anleger- und Sparerschutz geht.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.